Frage von Gerivomberg, 540

Trainiere und ernähre ich mich richtig?

Hallo,

nach vielem Lesen im Internet und zahlreichen Gesprächen mit Trainern möchte ich heute mal kurz beschreiben wie ich trainiere und mich ernähre. Ich würde mich freuen ein Feedback zu bekommen ob Ihr Fehler seht, bzw. was ich besser machen kann. Bei allem was ich gelesen habe weiß ich langsam nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Grundsituation: Ich habe Übergewicht und möchte versuchen 25 kg abzunehmen. 6 kg habe ich bereits geschafft.

Ernährung: Meine Ernährung richtet sich ein wenig nach Slow Carb. Also keine Milchprodukte, kein Zucker, kein Getreide, keine Zusatzstoffe usw. Morgens: Eiweißreiches Frühstück (Rührei, Omelette, Spiegelweiß oder Proteinshake) Mittags: Selbst gekochtes Gericht mit Hülsenfrüchten (Linseneintopf, Schweinefilet mit Erbsenpüree, Chili con Carne) Abends: Gemüse & Eiweiß ( Salat mit Fisch oder Fleisch, Gemüsepfanne) Dies gilt Montag bis Samstag. Am Sonntag wird gegessen worauf ich Lust habe aber in überschaubaren Mengen.

Sport: Montag: Fitnessstudio (10 Minuten Stepper zur Erwärmung/ Krafttraining Körper vorne also Bauch, Brust, Bein- und Armmuskeln vorn/ 20-30 Minuten Ausdauer Laufband) Mittwoch: HIIT Training daheim (Sit Ups, Kniebeugen usw) Freitag: Fitnessstudio (10 Minuten Stepper zur Erwärmung/ Krafttraining Körper hinten, Po, Waden, Rücken,/ 20-20 Minuten Ausdauer Laufband)

So nun bin ich gespannt auf Hinweise, Meinung und Verbesserungsvorschläge.

Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Antwort
von DeepBlue, 32

Hi,

wer seinen Körperfettanteil reduzieren möchte, muss eine Ernährungsumstellung im Sinne einer negativen Energiebilanz eingehen. 
Sprich: Du musst Deinem Körper weniger Energie (Kalorien) zuführen als er benötigt. Dabei ist es dem Körper völlig egal, ob er weniger Fette, Kohlenhydrate oder Proteine er bekommt. Du könntest also rein theoretisch morgens, mittags und abends ein Stücke Sahnekuchen essen und würdest trotzdem abnehmen. Das ist natürlich nicht besonders ausgewogen und gesund ;-)

Führe auf jeden Fall  ein Ernährungstagebuch und schreib kleinlich auf, was Du am Tag zu Dir genommen hast. Du wirst überrascht sein, wie schnell Du Dein tägliches Limit erreicht hast. Unter www.fddb.info/  kannst Du kostenlos ein online-Ernährungstagebuch führen. Du musst Dich zwar registrieren, es entstehen Dir aber keine Kosten und Du wirst auch nicht mit Werbung oder E-Mails zugemüllt.

Sport kann Deine Abspeckpläne natürlich positiv unterstützen. Je intensiver gesportelt wird, umso mehr Energie (Kalorien) wird verbraucht. Überschätze jedoch nie Deine sportliche Leistung. Die meisten Leute schätzen sie nämlich viel zu hoch ein.

Gruß Blue

Antwort
von Marathonus, 22

Hauptsächliches Ziel ist es abzunehmen, richtig? Das erreichst du ausschließlich über eine negative Kalorienbilanz, also indem du mehr Kalorien verbrennst als du zuführst.
Sportliche Aktivitäten tragen dazu bei, den Stoffwechsel anzukurbeln. Besonders geeignet dazu sind Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und Co.

Krafttraining ist ergänzend sinnvoll, um den Muskelabbau ein wenig entgegen zu wirken, welcher bei einer negativen Kalorienbilanz sowieso immer auftritt.

@JochenS9:
Lockeres Grundlagenausdauer ist selbst für reine Bodybuilder sinnvoll, da es nicht nur die Regneration deutlich verkürzt, was zu schnelleren Fortschritten führt, sondern auch die Leistungsfähigkeit während des Trainings steigert. Das darf auch ruhig deutlich mehr als 30 Minuten pro Woche sein.

Antwort
von JochenS9, 23

Hallo,

also die Ernährung ist schon mal in Ordnung, aber meiner Meinung nach zu viel Cardio, das sind ja 30 Minuten einschließlich den 10 Minuten mit dem Stepper, das kann man machen, muss man aber nicht.

Antwort
von ManfredBodyKey, 7

Sie befinden sich hier:
Leitfaden.NET» Fitness-gesundheit» Sportler brauchen Vitamine und Mineralstoffe

Egal um welche Sportart es sich
dreht sei es Joggen, Fitness oder Nordic Walking, wer sportlich aktiv
ist hat einen höheren Bedarf an Energie als eine Person die sich
weniger oder gar nicht bewegt. Damit der Körper Leistungsfähig
bleibt, spielt die Gesunde
Ernährung

eine wesentliche Rolle. Grundlegend ist es wichtig, dass der
Ernährungsplan ausgewogen und abwechslungsreich gestaltet ist, mit
reichlich Gemüse, Obst, Salat, Milch- und Vollkornprodukten.
Gelegentlich auch mal Fleisch und Fisch. Da der Stoffwechsel gerade
bei Sportlern auf Hochtouren läuft, ist der Bedarf von speziellen
Vitamin- und Mineralstoffgruppen erhöht. Speziell die
wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe werden dem Körper bei
sportlicher Belastung entzogen. Entsteht hier ein Defizit nimmt die
Leistung ab, frühzeitige Ermüdung und Schwäche sind die Folge.

Wer schwitzt verliert Magnesium

Beim Sport bleibt das Schwitzen
nicht aus. Nicht nur Wasser sondern auch wichtige Mineralstoffe wie
beispielsweise Magnesium gehen verloren. Ein Zeichen für
Magnesiummangel ist Muskelzucken oder Wadenkrämpfe. Magnesium ist
für Nerven- und Muskelfunktion außergewöhnlich wichtig, denn durch
die Magnesium Ansammlung wird u. a. die Muskelkontraktion gesteuert.
Mineralien wie z.B. Magnesium oder Spurenelemente kann unser Körper
nicht selber herstellen, im Gegensatz zu verschiedenen Vitaminen,
demnach müssen diese Stoffe mit der Nahrung oder durch
Nahrungsergänzungsprodukte ergänzt werden. Um den
Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten sind besonders
Fitnessdrinks, Fruchtsäfte oder Kohlensäurearme Mineralwasser
geeignet. Mineralwassers enthält in der Regel Chlorid, Kalzium und
Natrium.

Wichtige Nährstoffe für den
Sportler

Vitamin D und Kalzium fördern
starke und widerstandsfähige Knochen. Vitamin E schützt die Zellen
vor freien Radikalen. Auf das Vitamin E sollte kein Sportler
verzichten. Wer davon zu wenig hat ist Infekt anfälliger und
schränkt dadurch seine Leistungsfähigkeit erheblich ein. Orangen
sind ein gute Vitamin C Quelle. Zudem enthalten Orangen Vitamin B1,
B2, B6, A, E, K so wie Pantothen- und Folsäure. Eine
Kohlenhydratreiche Ernährung in Verbindung mit Sport erhöht den
Bedarf an Vitamin B1. Eine Vitamin B1 Unterversorgung geht auf Kosten
der Ausdauer. Vitamin B6 ist wichtig für Kraftsportler und spielt
eine große Rolle im Eiweißstoffwechsel. Zu wenig Folsäure
und Vitamin B12 kann zu Leistungsschwäche und Blutarmut führen.
Seelachs oder mageres Rindfleisch sind gute Vitamin B Lieferanten.
Sie liefern im Einzelnen: Vitamin B1, B2, B6, B12, A, E, K, Biotin,
Fol- und Pantothensäure. Wichtige Mineralstoffe für den Sportler
sind Magnesium, Kalium, Eisen und Kalzium.

Weitere Infos zum Thema findest du unter http://www.Verkaufsberatung-International.de

Antwort
von AnnaCarina, 5

Es ist meinen Augen piepegal, was du isst. Schau dir die Kalorienmenge an, die du zu dir nimmst und streb eine Kaloriendefizit an.

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