Frage von Gerivomberg, 661

Trainiere und ernähre ich mich richtig?

Hallo,

nach vielem Lesen im Internet und zahlreichen Gesprächen mit Trainern möchte ich heute mal kurz beschreiben wie ich trainiere und mich ernähre. Ich würde mich freuen ein Feedback zu bekommen ob Ihr Fehler seht, bzw. was ich besser machen kann. Bei allem was ich gelesen habe weiß ich langsam nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Grundsituation: Ich habe Übergewicht und möchte versuchen 25 kg abzunehmen. 6 kg habe ich bereits geschafft.

Ernährung: Meine Ernährung richtet sich ein wenig nach Slow Carb. Also keine Milchprodukte, kein Zucker, kein Getreide, keine Zusatzstoffe usw. Morgens: Eiweißreiches Frühstück (Rührei, Omelette, Spiegelweiß oder Proteinshake) Mittags: Selbst gekochtes Gericht mit Hülsenfrüchten (Linseneintopf, Schweinefilet mit Erbsenpüree, Chili con Carne) Abends: Gemüse & Eiweiß ( Salat mit Fisch oder Fleisch, Gemüsepfanne) Dies gilt Montag bis Samstag. Am Sonntag wird gegessen worauf ich Lust habe aber in überschaubaren Mengen.

Sport: Montag: Fitnessstudio (10 Minuten Stepper zur Erwärmung/ Krafttraining Körper vorne also Bauch, Brust, Bein- und Armmuskeln vorn/ 20-30 Minuten Ausdauer Laufband) Mittwoch: HIIT Training daheim (Sit Ups, Kniebeugen usw) Freitag: Fitnessstudio (10 Minuten Stepper zur Erwärmung/ Krafttraining Körper hinten, Po, Waden, Rücken,/ 20-20 Minuten Ausdauer Laufband)

So nun bin ich gespannt auf Hinweise, Meinung und Verbesserungsvorschläge.

Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Antwort
von DeepBlue, 33

Hi,

wer seinen Körperfettanteil reduzieren möchte, muss eine Ernährungsumstellung im Sinne einer negativen Energiebilanz eingehen. 
Sprich: Du musst Deinem Körper weniger Energie (Kalorien) zuführen als er benötigt. Dabei ist es dem Körper völlig egal, ob er weniger Fette, Kohlenhydrate oder Proteine er bekommt. Du könntest also rein theoretisch morgens, mittags und abends ein Stücke Sahnekuchen essen und würdest trotzdem abnehmen. Das ist natürlich nicht besonders ausgewogen und gesund ;-)

Führe auf jeden Fall  ein Ernährungstagebuch und schreib kleinlich auf, was Du am Tag zu Dir genommen hast. Du wirst überrascht sein, wie schnell Du Dein tägliches Limit erreicht hast. Unter www.fddb.info/  kannst Du kostenlos ein online-Ernährungstagebuch führen. Du musst Dich zwar registrieren, es entstehen Dir aber keine Kosten und Du wirst auch nicht mit Werbung oder E-Mails zugemüllt.

Sport kann Deine Abspeckpläne natürlich positiv unterstützen. Je intensiver gesportelt wird, umso mehr Energie (Kalorien) wird verbraucht. Überschätze jedoch nie Deine sportliche Leistung. Die meisten Leute schätzen sie nämlich viel zu hoch ein.

Gruß Blue

Antwort
von Marathonus, 22

Hauptsächliches Ziel ist es abzunehmen, richtig? Das erreichst du ausschließlich über eine negative Kalorienbilanz, also indem du mehr Kalorien verbrennst als du zuführst.
Sportliche Aktivitäten tragen dazu bei, den Stoffwechsel anzukurbeln. Besonders geeignet dazu sind Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und Co.

Krafttraining ist ergänzend sinnvoll, um den Muskelabbau ein wenig entgegen zu wirken, welcher bei einer negativen Kalorienbilanz sowieso immer auftritt.

@JochenS9:
Lockeres Grundlagenausdauer ist selbst für reine Bodybuilder sinnvoll, da es nicht nur die Regneration deutlich verkürzt, was zu schnelleren Fortschritten führt, sondern auch die Leistungsfähigkeit während des Trainings steigert. Das darf auch ruhig deutlich mehr als 30 Minuten pro Woche sein.

Antwort
von JochenS9, 23

Hallo,

also die Ernährung ist schon mal in Ordnung, aber meiner Meinung nach zu viel Cardio, das sind ja 30 Minuten einschließlich den 10 Minuten mit dem Stepper, das kann man machen, muss man aber nicht.

Antwort
von AnnaCarina, 5

Es ist meinen Augen piepegal, was du isst. Schau dir die Kalorienmenge an, die du zu dir nimmst und streb eine Kaloriendefizit an.

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