Frage von ToOr361, 8

Sportwissenschaften Studium?

İch habe mich an eine uni für Sportwissenschaften beworben und es kam eine ablehnung. Hat es sinn dort einzuklagen, worauf kommt es an bei sowas?

Antwort
von Pistensau1980, 7

Nicht direkt klagen, aber auf jeden Fall widersprechen. Hier ist ein Generator, mit dem du den Widerspruch definieren kannst: http://www.widerspruch.org/studienplatz-widerspruch-gegen-ablehnungsbescheid/

Warum haben sie dich abgelehnt? Formale Gründe oder Überkapazität? Oft hast du durch einen Widerspruch gute Chancen, ein paar Studienplätze werden immer frei gehalten und sie lehnen natürlich lieber jemanden ab, der das einfach so hin nimmt und sich nicht wehrt. Wenn es formale Gründe sind, musst du mal schauen, warum genau du die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllst.

Antwort
von samuwhite, 7

Nö. Was willst Du an einer Uni, die Dich nicht will. Die Ablehnung wird schon ihren Grund haben. Man könne ja einfach mal bei der Uni nachfragen, anstatt gleich zum Anwalt zu rennen.

Kommentar von Pistensau1980 ,

Die Uni kennt die Bewerber nicht. Die Ablehnung hat nichts damit zu tun, dass die Uni ihn nicht will, sondern ist ein rein verwaltungstechnischer Akt. Und bei wem willst du nachfragen? Du hast beim Zulassungsverfahren keinen Ansprechpartner.

Antwort
von FitnessElite, 8

Hallo,

  1. Kannst du dich an mehreren Unis für den Studiengang bewerben

  2. Haben Unis unterschiedliche Zulassungsverfahren; manche berücksichtigen auch sportrelevante Ausbildungen, Praktika, Berufserfahrung, Trainertätigkeiten etc. (z.B. Uni Tübingen)

  3. Willst du anscheinend nur eine Physio-Praxis eröffnen. Die Voraussetzungen kennst du ja :)

Kommentar von FitnessElite ,

Leider ging bei der mobilen Version das 1., 2., 3. verloren. Sry.

Kommentar von ToOr361 ,

Nein, ich kenne die vorraussetzungen nicht, wenn du es sagst weiss ich mehr?

Kommentar von FitnessElite ,

(1) Entweder du bist irgendwann (nach 3 Jahren) ausgelernter Physiotherapeut, dann kannst du nach der Gesetzesänderung, die zu Beginn 2014 vorgenommen wurde, in Anlehnung an eine Richtlinie (Umsetzung in nationales Recht) selbst eine Praxis eröffnen und musst nicht, wie vor 2014, erst 2 Jahre praktizieren.

2) Du kannst aber auch selbst eine Praxis eröffnen (ohne Physio-Ausbildung), nämlich durch eine Existenzgründung. Fragen die sich dann stellen sind:

  • Rechtsform (GbR, UG (haftungsbeschränkt), KG etc.)

  • Finanzierung & Kapitalbedarf (! Ausstattung gemäß Richtlinien der
    Krankenkassen etc.)

  • Standortwahl (gut mit öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen, Demographie? Wohngegend mit überwiegend Älteren? -> Spezialisierung ?!) Welche Spezialisierung (falls überhaupt) wäre sinnvoll? Wie viele Praxen gibt es in der Umgebung?

  • Geschäftspartner und Kooperationen (z.B. Ärzte)

  • Personal (erforderliche Qualifikationen, Auswahl, Rekrutierung, Kosten etc.)

  • Marketing und Marketingkommunikation

  • Rendite? Kosteneffizienz? Umsatzsteigerung?

  • Ab wann wird dein "Unternehmen" rentabel?

Viele, viel Fragen... Und wenn du Kapital brauchst, sprich einen Kredit etc., stellt sich die Frage nach deiner Qualifikation. Als BWLer (Bachelor/Master/Dipl./etc... meinetwegen auch IHK)kannst du dann mit einem Business Plan glaubhaft machen, dass dein Vorhaben durchgeplant und in sich schlüssig ist, aber vor allem, Potential hat.

Stelle dir vor, du würdest eine Praxis eröffnen, Physiotherapeuten anstellen, und kein "Patient"/Kunde erscheint, weil du in einer Wohngegend ohne Bus/Bahn bist etc. etc. Oder du mietest Räume an, stattest diese aus, kannst den kredit aber nicht abbezahlen, weil du nicht weißt, ab wann deine Praxis rentabel wird.

--> Wenn du denkst, dass Physio dein "Métier" ist, mach eine vernünftige Ausbildung. Und Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Sportmedizin ist auch interessant.

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