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Spinning Rad - Auf was muss ich beim Kauf achten?

gefragt von andre2222 am 16.07.2008 um 14:28 Uhr

Hi Zusammen,

ich würde mir gerne zum Fettverbrennen ein Spinningrad zu legen. Kann mir jemand sagen auf was ich da achten muss? Man bekommt Sie in Preisspannen von 200,00 bis 900,00 und bestimmt auch noch teurer.

Muss das Teil betimmte eigenschaften mitbringen damit es zum täglichen gebrauch taugt?

viele Grüsse, Andre


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pooky
beantwortet von pooky am 16. Juli 2008 15:59
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Zunächst: für 200 Euro? Dafür bekommst Du kein IndoorBike (Spinning ist ein geschützter Begriff), zumindest kein vernünftiges, sondern eher einen Ergometer/Heimtrainer. 600/700 Euro ist schon die Mindestinvestition, nach oben gibt es bekanntermaßen kaum Grenzen...

Schon allein die Schwungscheibe ist teuer genug, denn wichtig ist, dass sie mindestens ein Gewicht 18 Kilogramm hat. Denn günstigere Modelle haben zu leichte Scheiben, die dann nicht rund genug drehen und auch bei den Übungen (Berg, Sprints usw.) mehr Ärger bereiten.

Außerdem sollte die Bremse gut einstellbar sein, schließlich wird hierüber der Trainingswiderstand geregelt und das passiert bei einem guten Trainingsprogramm immerhin alle paar Minuten. Auch die Notbremsung wird über diesen Hebel/Knopf bedient und das sollte man sich genau anschauen, schließlich hat ja ein IndoorBike keine Freilauf, das heißt, man muss immer mittreten.

Wenn Du Nachbarn hast, dann solltest Du darauf achten, dass der Antrieb möglichst leise ist. Günstig sind hier riemenbetriebene Schwungscheiben.

Dass das Rad gut auf die eigenen Körpermaße einstellbar ist, sollte ja selbstverständlich sein. Hier achtet man vor allem auf Sattel- und "Lenker"-Höhe und die Verschiebbarkeit der Sattelhalterung in Längsrichtung.

Kommentar von E267ae81bef1fdcaf4549075e2a00969smallpooky am 16. Juli 2008 20:38

Ich wäre bei diesem Angebot vorsichtig. Erstens ist die Bremse ziemlich mickrig, außerdem ist die Handhabung, um den Widerstand einzustellen, offensichtlich minderwertig. Hier ist ein richtig großer Knopf, der zum Einstellen gedreht und zum Bremsen gedrückt wird, wesentlich besser. Schließlich will man im Notfall das Ding sofort zum Stehen bringen und sich nicht mit einem kleinen Hebel, der vielleicht auch noch abbricht, herumärgern.

Stutzig macht mich der Hinweis auf den Freilauf: Ein echtes IndoorBike hat keinen Freilauf! Nur Hometrainer bieten so etwas, denn ein Freilauf hat bei dem Programm, was auf einem IndoorBike durchgeführt wird, keinen Sinn.

Außerdem haben IndoorBikes in der Regel auch keinen Computer, weil es hier weder um Strecke, noch um Geschwindigkeit wird. Eine Kalorienberechnung ohne Herzfrequenzmessung ist ohnehin unseriös, weil sie letztlich auch von der Belastung des Herz-Kreislauf-Systems abhängt. Selbst Herzfrequenzuhren können dies nur annährungsweise darstellen, wie will das der Computer bei diesem IndoorBike machen, wenn er keine HF-Messung vornimmt?

Immerhin hat die Schwungscheibe schon einmal 18 Kilo, aber wie sieht es mit der Auswuchtung aus, läuft die Scheibe tatsächlich rund? Gute Räder sind sauber ausgewuchtet und das hat nun einen entsprechenden Preis.

Und das "Profi" stört mich sowieso. Was ist eine "Profi-Schwungscheibe"?

Kommentar von E267ae81bef1fdcaf4549075e2a00969smallpooky am 16. Juli 2008 20:41

...okay, das "Profi" bezieht sich auf die Bremse, aber wie ich schon oben erklärte, ist diese alles andere als professionell.


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