Campa am 05.10.2008 um 20:15 Uhr Normalerweise würde ich sagen ich achte mehr aucf beinarbeit, aber zum Ausgleich wäre doch gerade das Training für die Arme gut oder?
Was meint Ihr?

Grundsätzlich würde ich sagen: Auf beides, sonst saufst Du ab :-)
Scherz beiseite, jede ungleichmäßige Belastung im Sport ist ungesund und bringt Verletzungsgefahr mit sich. Interessant zu dem Thema ist das Buch "Core Performance" von Mark Verstegen.
Deshalb: das Schwimmen so durchführen, wie Du es machen würdest, wenn Du nicht über Radfahren nachdenken würdest... gleichmäßige Belastung des ganzen Körpers.

Beim Schwimmen stärkst du durch die Armbewegung nicht nur die Arme sondern auch deinen Oberkörper in Form von Schulter Nacken, Rücken und Brust. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, da du beim Radfahren durch die gebückte Haltung auch eine Belastung im Arm und Nacken/Schulterbereich hast. Auch ein gezieltes Krafttraining des Oberkörpers hat beim Radfahren eine psoitive Wirkung. Ich kann dadurch Verspannungen beim Radfahren sehr gut entgegenwirken.
Ok, danke für die Antwort und den Buchtipp!
Meins du es bringt was abwechselnd gezielt nur mit Bein- bzw. Armarbeit zu Schwimmen (mit do einem Keil zwischen den Füßen oder ein Brett für die Arme)? Um gezielt Defizite auszugleichen?
Also wenn man dem Herrn Verstegen glaubt (hat die deutsche Nationalmannschaft vor der WM trainiert!), dann ist das grösste Defizit in den ganzen kleinen Muskeln, die die Hauptmuskeln unterstützen. Deshalb würde ich das erstmal verneinen. Und die Belastung der Beine beim Schwimmen ist doch unterschiedlich zum Fahrradfahren. Und da Du beim Radfahren ja auch einen großen Teil deines Gewichtes mit den Armen abfängst und abfederst, ist das Defizit nicht so groß, wie oft vermutet wird.
Wie ich schon geschrieben habe, würde ich beim Schwimmen weniger auf Defizitausgleich setzen, sondern dem Körper mit gleichmäßiger Belastung eine Abwechslung bieten.
Gute Antwort Holger!