Wie sieht da im Verhältnis der richtige Krafteinsatz der Beine aus? Oder zieht und drückt man da einfach im Verhältnis 50/50?
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Im Prinzip machen deine Beine beim Radfahren automatisch den richtigen Bewegungsablauf und wie schon beschrieben ist das sogenannte Drücken für die Beinmuskulatur wesentlich einfacher und stärker. Das Ziehen als solches kommt an sich nur bei einem plötzlichen Antritt/Sprint oder bei einer Bergfahrt wenn du aus dem Sattel gehst zum Tragen, was dann auch Kraftraubender ist.
Wie der Ausdruck "runder Tritt" ja schon besagt, sollte es gleichmäßig sein. Aber ich denke das jeder aus Gewohnheit und Kraft einfach mehr drückt als zieht. Denn das drücken bedarf weniger Kraftaufwand.

Wie oben schon geschrieben: Rund eben.
Dabei ist zu sagen, dass die Muskulatur aber nicht in der Lage ist, mit der selben Leistung zu ziehen wie sie drücken kann. Das geht nur bis zu einer gewissen Belastung.

Mehr Drücken (Druck- und Schubphase), denn dabei ist die Kraftentfaltung am größten und effizientesten.
Der runde Tritt ist ein Radsportmythos. auf: http://bildung.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/doc-hil... findest Du u.a. diese Zusammenfassung:
Im Radsport wird dem runden Tritt als Technikleitbild eine hohe Bedeutung zugemessen. Der Beitrag beschreibt zunächst die theoretische Sicht des runden Tritts und untersucht dann mit biomechanischen Methoden das Trittverhalten von 8 bundesdeutschen Spitzenathleten der Disziplin Bahnrad. Mit einem dreidimensionalen Kraftmeßpedal wurden im Rahmen einer Leistungsdiagnose biomechanische Parameter wie z.B. der biomechanische Wirkungsgrad erfaßt. Die Ergebnisse zeigen, daß sich starke individuelle Unterschiede zwischen einzelnen Fahrern finden. Dem Leitbild kommt allerdings nur ein Fahrer relativ nah. Eine aktive Zugbewegung am Pedal kann nur bei einem Fahrer nachgewiesen werden. Die anderen Fahrer scheinen die Aufwärtsbewegung des Pedals als Erholungsphase zu nutzen. Grundsätzlich zeigt sich, daß mit zunehmender Leistung die biomechanischen Wirkungsgrade der Fahrer zunehmen, die Leistungserhöhung aber weitgehend durch zunehmende Kräfte in der Abwärtsphase des Pedals produziert wird. Eine isolierte Betrachtung des biomechanischen Wirkungsgrades zur Optimierung der Trittechnik wird als Ergebnis der Untersuchung nicht als sinnvoll angesehen. Eine Optimierung der Trittechnik muß auch immer die Prozesse der Energiebereitstellung berücksichtigen. Nur dann ist eine Interpretation des Leistungszustandes und der Leistungsentwicklung eines Athleten möglich.
Die Details dazu findest Du auf o.g. website.
googele mal hillebrecht und runder tritt. der sagt, wies ist, nämlich ein irrtum. höchstens dass man nich mit dem hinteren bein nich blockiert
Auf alle Fälle mehr drücken! Sonst arbeitest du ja gegen die Schwerkraft!! Das Ziehen soll nur den maximalen Nutzen aus der vollen Kurbelumdrehung heraus holen!! Den wer nur tritt nutzt nur einen Teil der ganzen Umdrehung der Kurbel! Auserdem sin natürlich beim drücken die bei weitem stärkeren Muskelgruppen beteiligt als beim ziehen! Also den Tritt des einen Fußes mit leichten ziehen des anderen verstärken und fertig !! :-)
lg Wolfgang