Ich habe mal gehört, dass man nicht immer mit den Stöcken wandern soll, sondern zwischendurch auch mal ohne. Gibt es dafür eine Begründung?

Grundsätzlich ist es sicherlich gut, wenn man mit Stöcken wandert, weil man damit mehr den ganzen Körper fordert, und vor allem beim Bergabgehen die Gelenke schont. Ich kann mir ein zeitweiliges Verzichten am ehesten so erklären, dass man eventuell das Balance- oder Gleichgewichtsgefühl verlieren könnte, und deshalb immer wieder mal ohne Stöcke "trainieren" sollte. Ich denke aber, dass gerade die Stöcke dazu beitragen, eine bessere Trittsicherheit zu bekommen. Aus diesem Grund würde ich auf jeden Fall nicht in schwierigeren Passagen auf die Stöcke verzichten.
Ich finde Wanderstöcke eher gefährlich. Habe im Winter einmal welche zur Sicherheit verwendet, diese wurden mir eher beinahe zum Verhängnis. Ich konnte mein Gleichgewicht kaum halten und um es mit den Stöcken auszugleichen, rutschten diese immer wieder weg oder sanken zu tief in ein Schneeloch.Ich denke einen wirklich sicheren Tritt kann man nur ohne lernen. Wer es mit Stöcken gewöhnt ist, verlässt sich doch zu sehr auf die Dinger.