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"Wenn ein Pferd mit bestimmten Medikamenten behandelt wird, darf es nicht starten. Das wissen die Reiter", so Tierarzt Dr. Peter Buse (69). Der Veterinärmedizinier ist seit 40 Jahren auf dem Landesturnier im Einsatz.
Ich weiß, dass dieses Thema ein sehr heikles ist. Momentan ist es sehr aktuell und fast täglich ereignen sich neue Skandale. Mittlerweile ist es sehr schwer eine Grenze zu ziehen zwischen Doping und nicht-Doping. Daher ergibt sich für mich die Frage ob man dann nicht gleich Doping zulassen soll und den Sportlern selbst die Verantwortung über ihre Gesundheit etc zu überlassen?
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Nein, denn Sport ist ein Messen von Menschen untereinander und zwar mit fairen Mitteln. Legalisierte man Doping, dann begänne ein "Wettrüsten" der Sportler mit Präparaten, das mit Fairness nichts mehr zu tun hätte, weil nicht mehr (nur) die Leistungsfähigkeit, sondern die Mittel der Pharmaindustrie und Medizin über Sieg und Niederlage entscheiden; abgesehen davon, dass es sicher auch viel mehr Tote im Sport durch den Missbrauch von Präparaten und durch das Überschreiten der eigenen körperlichen Leistungsgrenzen geben würde.
Gedopt wurde schon immer und überall wo es um Leistung geht. Im Sport und Militär wohl am systematischsten. Auf Hochleistungsniveau hat es hat meiner Meinung nach noch nie dopingfreien Sport gegeben. Die Mittel haben sich nur im Laufe der Zeit verändert.
Ich bin dafür es in einem gewissen Rahmen zu legalisieren.
Im Kinder- und Jugendbereich sollte es verboten sein. Mit einer gewissen Reife, sollten die Athleten dann (gemeinsam mit Eltern, Trainer, Sportarzt etc.) entscheiden, ob sie den Weg an die Spitze gehen wollen/sollen (mit allen seinen Konsequenzen wie z.B. Doping) oder nicht.
Meine ganz klare Meinung. Eine Legalisierung würde dem Sport entgültig den Todesstoß versetzten. Dann gewinnt nicht mehr der, der am sportlichsten ist, sondern der, der auf das Doping am besten reagiert.

Ich bin absolut gegen Doping. Mir ist schon klar, dass durch Kommerz, Werbung, Preisgelder, Marktwert und Ehre der Reiz zum Doping sehr hoch ist, aber ich finde man sollte mit viel drastischeren Strafen versuchen, eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Solange die Athleten keine all zu große Angst vorm Dopen haben, werden sie es tun. Leider sind die Dopingtests sehr teuer und aufwendig, so dass man sehr viel Geld für die Verfolgung braucht, und wenn ich mir dieses Theater mit Floyd Landis anschaue ist das ganze Thema ziemlich frustierend ...

ich bin immer hin und hergerissen, für das freigeben und nicht freigeben. Aber schlussendlich sind immer die Sportler die Verlierer, egal ob jetzt mit Doping oder ohne, solange sie in einem System aufgezogen werden, das von Grund auf verdorben ist.
Wer hat den eigentlich etwas davon? Die Pharma industrie, 10% EPO wird für kranke gebraucht der Rest verschwindet. Die Doping Mafia, der Trainer, der Staat, der Sponsor, die TV-Sender, die Zuschauer und schlussendlich DU?
Ich würde aber als erstes, allen Kranken den Spitzensport verweigern. All die Asthma-ProfiAusdauersportler wären weg, die eigentlich ihr Asthma nur vortäuschen, um legal zu dopen.

Die Grenze ist wirklich schwer zu ziehen, aber dennoch gibt es ganz klare Richtlinien und Definitionen was Doping und was kein Doping ist. Ich bin klar gegen Doping!

Ich sehe es wie meine Vorredner und finde es ein klein wenig traurig, dass so eine Frage gestellt wird. Dann kann man ja gleich die Ärzte und Chemiker auf Treppchen stellen... Sorry!

Das sollte nicht nur verboten bleiben, sondern es sollte auch noch sehr viel konsequenter dagegen vorgegangen werden - auch bei den Amateuren, denn auch die betrügen ihre ungedopten Konkurrenten.
Es ist auch lächerlich, wenn der Gesetzgeber sich hier aus der Verantwortung zieht und das den Verbänden überlässt, denn das heisst wohl, den Bock zum Gärtner zu machen.

Auch wenn ich denke, dass die Sportler ( da ich selbst einer bin) irgendwann schon selbst merken würden, dass es zuviel wird und zum Tod führt wenn man so viel Dopen kann wie man will, bin ich trotzdem gegen eine legalisierung. Dass dann gleich die Chemiker auf dem Treppchen stehen finde ich aber ein wenig übertrieben...^^
Ich bin auch dagegen. Aber so völlig undifferenziert kann man das leider nicht betrachten. Wo fängt Doping an, wo hört Nahrungsmittelergänzung auf? Magnesiumtabletten wachsen auch nicht am Baum, sondern werden von der Pharmaindustrie hergestellt. Was ist mit einem Höhenzelt? Was ist mit Frauen, die die Pille nehmen? Warum darf ein Asthmatiker ein Asthmaspray benutzen und ich nicht? Schon allein das ist ungerecht, weil so der Asthmatiker mit Spray vielleicht besser ist als ich, ohne Spray jedoch schlechter wäre, weil er nicht richtig atmen kann. Mir wird also mein Vorteil genommen, dass ich KEIN Asthma bekomme unter sportlicher Belastung...
Grundsätzlich bin ich aber dagegen, weil es sonst schon im Kinder- und Jugendbereich losgehen würde. Und das kann nicht sein bei Minderjährigen!
Die Krake WADA bestimmt/definiert was Doping ist und was nicht. Und deren nationalen Adletaten sollen es umsetzen und kontrollieren. Das kann so nicht funktionieren und läuft früher oder später als System gegen die Wand. Leider leben wir alle schon längst in einer pharmagesteuerten Welt und wie Recht hatte doch ein spanischer Mannschaftskapitän anlässlich einer Pressekonferenz an der Tour de France 2007 und auf die Frage zu Doping: "Doping ?- wir nehmen nur Medizin"... worauf die Herren des ZDF empört den Saal verliessen. Wenn dieselben Herren sich einen Moment Zeit nehmen und über das Thema ernsthaft nachdenken, werden sie merken dass der Mann recht hat. Schade, dass die Vertreter einer wirklich offenen Debatte darin bis heute ausgebootet werden.
Siehe eigener Kommentar darin.
"Wenn ein Pferd mit bestimmten Medikamenten behandelt wird, darf es nicht starten. Das wissen die Reiter", so Tierarzt Dr. Peter Buse (69). Der Veterinärmedizinier ist seit 40 Jahren auf dem Landesturnier im Einsatz.