Sind wirklich ein Drittel aller Starter, vorallem Freizeitsportler, bei einem Wettkampf gedopt?

gefragt von AerobictussiAerobictussi am 30.06.2009 um 23:18 Uhr

Sind denn wirklich ein Drittel aller Freizeitsportler, die bei einem Wettkampf starten gedopt? Das habe ich neulich gehört und konnte es kaum fassen.

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anonym
beantwortet von sparhawk am 1. Juli 2009 11:40
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Die Frage ist da wohl auch was denn nun unter Doping fällt. Bei Profisportlern gibts ja z.B. Medikamente die als Doping zählen die aber halt auf Grund einer Erkrankung vorrübergehend eingenommen werden müssen. Ich kann mir gut vorstellen dass ein Amateur da sich weniger Gedanken darüber macht und das nimmt um halt starten zu können. Ich würde sagen, wenn man über Doping redet, dann muss man die Fälle berücksichtigen wo der Leistung gezielt nachgeholfen werden soll. Da habe ich so meine Zweifel ob diese Statistik dann zutrifft. Wenn also ein Amateur das Pech das er gerade vor einem WK krank wird und sich dann mit Medikamenten soweit aufrappelt dass er trotzdem teilnehmen kann ist das in meinen Augen kein Doping im eigentlich Sinn. Was anderes wäre es eben wenn er leistungssteigernde Medikamente nimmt, ohne dass er dafür eine Notwendigkeit hat. Denn dies wäre dann richtiges Doping, obwohl es bei einer offiziellen Prüfung vielleich in beiden Fällen als Doping bezeichnet werden würde. Ist Aber nur meine Ansicht dazu.


xynatura
beantwortet von xynatura am 5. Juli 2009 13:04
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Bei Freizeitsportlern kann ich mir das kaum vorstellen, denn wo soll denn da der Nutzen sein? Die Profis könne sie dadurch doch eh nicht einholen und nur wegen einer besseren Platzierung unter der AK? Was wird da wohl besser sein - eine Platzierung unter den ersten 50 in der AK oder unter den ersten 100? Soviel macht das wirklich nicht aus und ich sehe da auch keinen Sinn. Bei den Profis - klar - der eine oder andere sicher, weil es hier um Preisgelder und evtl. sogar noch um Sponsoren geht. Aber Freizeitsportler haben wenig davon.


pooky
beantwortet von pooky am 4. Juli 2009 00:57
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Dann kann Dir niemand sagen, weil Freizeitsportler keinem Dopingreglement unterliegen und dementsprechend untersucht werden. Aber genau das kann die Dopingpraxis im Freizeitsport fördern, eben weil keine Kontrolle stattfindet.

Aber eine genaue Zahl kann Dir niemand sagen, es gibt nur Schätzungen. Eine hast Du genannt, nämlich dass ein Drittel der Freizeitsportler leistungssteigernde Mittel im Sinne der Dopingreglements für Wettkampfsportler nimmt. Andere Schätzungen, etwa bei Jedermann-Rennen im Radsport, gehen von einem Fünftel aus. Zahlen, die, wie gesagt, aber keiner belegen kann.


anonym
beantwortet von Dorle am 30. Juni 2009 23:50
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Also das kann ich mir nun auch nicht vorstellen. Vielleicht war damit auch gemeint, dass die Freizeitsportler unbewusst dopen, da sie Aspirin, oder ähnlich schwache Medikamente vor dem Start eingenommen haben?!?


Hape65
beantwortet von Hape65 am 30. Juni 2009 23:30
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Ich bin mir absolut sicher, dass diese Aussage Schwachsinn ist. Allein wenn man bedenkt welche Menge an Freizeitsportlern regelmäßig Turniere absolviert und welche Sportarten dort eingeschlossen sind, undenkbar. Sicherlich gibt es auch bei Freizeitsportlern Doping, aber aufgrund des mangelnden Motivs ist es weit häufiger gesäht als im Profi-Bereich. Ich denke du hast falsche Informationen "aufgeschnappt" (kannst du Quellen angeben ?) oder dich verhört. Selbst wenn man das Wort "Freizeit" durch "Profi" ersetzt, wurde es noch ein sehr hoher Prozentsatz sein.



Juergen63
beantwortet von Juergen63 am 30. Juni 2009 23:22
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Ich kenne einige Freizeitsportler die dopen und wo ich mich frage wo da der Nutzen liegen soll. Bei einem Profi würde ich da noch einen Hintergrund erkennen, wobei dies nicht zu befürworten ist. Ob es dann letztlich 30 % der Freizeitsportler ausmacht die hier nachhelfen ????? Wo hast du dies gelesen. Sind dies statistische Erkenntnisse ???


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