Frage von Gruebler, 24

Segelflug-Kompaß als künstlicher Horizont

Segelflieger, die in Wolken geraten, so hört man, fallen kurze Zeit später senkrecht aus diesen wieder heraus. Abgesehen davon, daß das vielleicht ganz gut so ist, und daß sie dort auch nicht sein sollten, folgende Frage:

Man stelle sich ein vor dem Piloten an der Instrumententafel angeschraubtes halbvolles Glas Wasser oder Kaffee vor.

Gibt es - abgesehen von Start (und evtl. Landung) - einen regulären Flugzustand, in dem der Spiegel der Flüssigkeit nicht parallel zum Rand des Gefäßes stehen sollte?

Und wenn nicht - läßt sich daraus ableiten, daß ein Kompaß die selben Dienste einer "künstlichen Erdoberfläche" oder "künstlichen Horizonts" leisten könnte? Würde das nicht auch bei guter Sicht das Fliegen optimieren: Wenn der Querstrich außen mit dem Äquator innen übereinstimmt, liegt das Flugzeug richtig?

Anders gefragt: Abgesehen vom evtl. vorhandenem künstlichen Horizont - Warum haben die in Segelflugzeugen eingebauten Kompasse einen senkrechten, aber keinen horizontalen Strich zum ablesen?

Vielleicht könnte man das mit etwas Tesafilm ausprobieren?

Antwort
von UweReinhardt, 24

hast du hier schon erfahrungen gemacht? ich komme nicht aus dem bereich... kann mir aber kaum vorstellen, dass an sowas bisher noch keiner vorher gedacht hätte... deine idee in allen ehren.

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