Wenn ich mich und meinen Kollegen vergleiche, der im Gegensatz zu mir nur kaum Sport betreibt, fällt mir immer wieder auf, dass ich, sobald es heiß wird oder wir uns doch mal Bewegen, viel mehr und viel früher zu schwitzen beginne als er. Mich wundert das aber, da ich mir dachte, dass ich bestimmt fitter bin als er und daher viel weniger schwitzen müsste. Gibt es da einen Zusammenhang, ob Nichtsportler eventuell von Natur aus weniger schwitzen?

Ich habe zu einer ähnlichen Frage vor einiger Zeit folgendes geschrieben:
Die Intensität des Schwitzens hängt schon mit einer regelmäßigen sportlichen Belastung zusammen. [...] Es ist ein Zeichen dafür, dass sich Dein Körper auf die regelmäßige körperliche Belastung eingestellt hat.
Trainierte Sportler schwitzen schneller als Untrainierte. Die Ursache dafür: der Körper hat gelernt, dass eine starke Erhöhung der Temperatur durch eine bevorstehende Belastung zu erwarten ist.
Es wirkt sicher paradox, dass bei gleicher Belastung ein Sportler schneller schwitzt als ein Untrainierter. Das bedeutet aber nicht, dass er sich mehr anstrengen muss, sondern nur die Fähigkeit, sich schneller der Belastung anzupassen.
Ein trainierter Sportler schafft es durchaus, in einer Stunde zwei bis drei Liter Schweiß zu produzieren, ein Nicht-Sportler selbst bei höchster Anstrengung dagegen nur einen.
Alles klar, klingt wirklich etwas paradox. Danke für die Erklärung!