Frage von Lilli99,

Schmerzen auch 11 Wochen nach Reitunfall noch im Knie

Vielleicht kann mir hier jemand helfen:

Ich bin am 1.09.2012 auf einem Springtunier ins Hindernis gestürzt. Oder besser gesagt habe ich mich mit dem Bein um den Fangständer gewickelt - glaube ich zumindest (habe an den Sturz selbst so gut wie keine Erinnerung) Auf jedenfalls konnte ich direkt nicht laufen. Sani kaum auch direkt und ich bin aus dem Parcour (halb gesprungen, halb getragen) nach kurzer Untersuchung des Beins und keiner Besserung des Kühlens war klar ich muss ins KH (Verdacht auf Muskelfaserriss und/oder Meniskusverletzung) Meine mum hat mich dann in ne Unfallklinik gefahren, wo ich nach ewigen warten dann zu den größten Idiotien kam. Nach röntgen hier es dann Prellung des Oberschenkel und nach einer Woche sollte alles vorbei sein, wenn nicht zum Unfallchirurgien Am nächsten Tag konnte ich mein Knie schon nichtmehr bewegen, bin aber doch den ganzen Tag auf dem Tunier "rungerannt" und hab den Sani auch wiedergetroffen, da war (wie ich auch) Der Meinung der Fehldiagnose.

Nach einer Woche war nichts gut und es ging zum Unfallchirurgien. Ich konnte in mittlerweile mein Knie nicht mehr bewegen, kurz über dem Knie auf der Unterseite war alles mega dick und blau. Unfallchirurgie meinte dann ist ein Bluterguss der gegen das Knie drückt. Das dauert 6 Wochen. dann ist es auf jeden Fall weg.

So nun ist es heute genau 11 Wochen her. Mein Knie ist zwar wieder beweglich, aber bei "starker Beugung" bekomme ich Mega schmerzen. Nach dem Dressurreiten halten sich die Schmerzen in Grenzen, aber ich bin jetzt schon 2x wieder in der Springstunde gewesen und kag Abends immer wegen riesiger schmerzen wach. Generell habe ich öfters noch schmerze. über dem Knie (Unterseite Oberschenkel bis zur Kniebeuge rein) ist immer noch was Dick

Hat wer ne Idee was es sein könnte, oder wie ich gerade nach (und wärend) dem reiten die Scherzen vermindern kann? Versuche schon einen Termin beim Orthopäden zu bekommen, haben nur alle Mega lange Wartezeiten :(

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rosemarie74,

Auch ich kenne das... Vor allem beim Reiten und dann auch noch auf Turnier schraubt man die eigenen Bedürfnisse, in diesem Falle Schmerzen, einfach zurück. Für die Zukunft ein Tip von mir: bei solch doch schwerwiegenderen Sachen: Krankenwagen rufen! Dann musst du 1. Nicht lange warten und 2. Wirst hoffentlich an einen guten Arzt geraten! Aber für alle anderen: bitte nicht missbrauchen, hier wäre der Krankenwagen auf jeden Fall angebracht! Nun ist es aber passiert. Mein Tip hierfür: alles nochmal auf neu, neuen Arzt konsultieren, am besten, wie schon gesagt wurde, ein Spezialist. Und: Alles erzählen! Ganz wichtig ist hier auch der vorherige Sturz! Und wie man das beim Reiten lindern kann... Hört sich an als machst du das beruflich. Da ist dann dauernd Fehlen nix gut. Also wenn du Profi bist, wird's wohl nur mit Schmerztabletten gehen, vielleicht auch mit ner Kniebandage. Ist aber nicht zu empfehlen! Wenn du kein Profi bist: am besten gar nicht reiten, vor allem nicht, bis die Sache geklärt ist.

Kommentar von Lilli99 ,

Hallo,

Profie bin ich nicht. bin noch schülerin. Aber ich habe einfach das talent an die schwirigen pferde zu geraten.

Meine Stute lässt sich von niemand anderen mehr Springen und auch in der Dressur ist sie eine ziemliche ziege. Meine trainerin ist selbst quasi behindert und seit kurzen auch noch im C kader. Die kann nicht täglich die 40 Minuten fahrt auf sich nehmen um mein Pferd zu machen. ist auf dauer auch eine zu große belastung für sie, besonders für ihren rücken, da sie ja nicht einfach mein Pferd mit ihren Sattel reiten kann.

Ich versuche noch immer irgendwo zeitnahe einen Termin zu bekommen. Erstmal bei nem Orthopäden, da wurden mir jetzt einige vorgeschlagen, die gut sein sollen, und mich aber noch nach einem Speziallisten umhören.

Schmerztabletten bringen mir nichts, da wird mir von schlecht (von allen die ich bisher ausprobiert habe) und ich muss mich übergeben, sodass es gar nichts bringt. betäuben geht also quasi nur kälte bei mir

Danke aber schonmal

Antwort
von Snowflocke,

hallo, die beschreibung deutet daruf hin, dass dein knie durch den sturzt stark verdreht und überdhnt wurde. Ich würde schnellst möglich noch mal einer arzt, am besten einen kniespezialisten aufsuchen und ein MRT verlangen, denn es liegt, auch wenn eine Fehrdiagnosen natürluch nicht möglich ist nahe, dass die bänder im knie( meniskus, kreuzband) in mitleidenschaft gezogen wurden. auch die kniescheibe und der schleimbeutel können ungünstig verletzt worden sein, daert aber normaler weise nicht so lange und wäre auf dem Röntgebnbild zu erkennen gewesen. Gute besserung!

Kommentar von Lilli99 ,

Hallo.

meiner erinnerung nach wurde das Knie nicht verdreht.

Allerdings bin ich schonmal einige Tage zuvor gesrtürzt und wo ich mir das Ganze Bein schonmal verdreht habe. kann es sein, das ich mir beim erseten sturz schonmal verletzt habe (aber abgesehen vom Fußgelenk keine schmerzen gehabt) und erst beim zweiten, schlimmeren Sturz irgendwie alles verschlimmert habe?

Danke schonmal

Antwort
von Karin2010,

Deine Frage ist schon etwas her und ich hoffe, es ist alles wieder verheilt. Die Schmerzen allerdings in der Kniebeuge hören sich tatsächlich nach einer Schleimbeutelverletzung an, der sogenannten "Baker-Zyste". Lass mal wissen, wie es dir geht. Lg

Kommentar von Lilli99 ,

Hallo,

hab die Antworten hoer gar nicht mehr mitbekommen :/

Also ich habe bis heute Schmerzen. orthopäde hatte ein MRT veranlasst wo wohl nichts drauf zu sehen war (er war sich aber auch nicht so ganz so sicher, wollte nochmal kontakt zum Radiologen aufnehmen. Antwort kam bis heute nicht ...) Ich hab in mitlerweile mehrfach reitpausen eingelegt, das reiten auf wenige male in der Woche reduziert und bin mit der Bandagen vom orthopäden geritten, geholfen hat es kaum.

Ich musste das Springen aufgeben (hab keine unterrichtsstunde durchgehalten wegen zu großer schmerzen) habe auch beim Dressurreiten noch probleme (die ich beim reiten selbst meist verdrängen kann, mach halt manchmal nach 30 Minuten schon schluss und leg mein Bein quer übers Pferd damit es halb Hoch liegt) Abends merk ich es dann am meisten wenn ich das Bein ruhig liegen habe

Ansonsten meide ich unebenen Boden (knick da meist auch weg) genauso wie zu weichen boden Treppen sind auch nicht besonders angenehm zu laufen.

Auch längere strecken auf festem boden íst schon sehr unangehen

Ich versuche aktuell zu nem Ostheopathen zu kommen, vielleicht kann man mir da helfen. Habe langsam echt die sorge das es bleibende schäden sind/werden Und mir somit mein Wunschberuf verbauen :(

Kommentar von Karin2010 ,

Oh je,.. das hört sich gar nicht gut an! Unternimm bitte auf jeden Fall etwas, laß es so nicht auf sich beruhen! Sieh mal zu, dass du eine Sportklinik findest! Die sind auf solche Sachen spezialisiert. Versuch die über google zu finden oder frag beim Orthopäden nach!!! Du brauchst von denen sowieso dann eine Überweisung dorthin. Bitte nicht erschrecken, die Wartezeit kann bis zu 5 Monaten dauern. SO kann dein Knie nicht bleiben!!! Viel Glück!

Antwort
von sportella,

Was auch immer das sein mag, nur ein Arzt kann es Dir sagen.

Auf alle Fälle sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass man das, was einem "riesige Schmerzen" bereitet, vermeiden sollte,wenn man möchte, dass das Knie irgendwann mal wieder gesund wird.

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