Frage von RunningGag,

Sauerstoffknappheit - ist Atmung durch den Mund statt durch die Nase okay?

Hallo Community,

wenn beim Laufen die Luft knapp wird, gibt es drei Möglichkeiten: 1) Pause machen. 2) Langsamer laufen, um wieder zu Atem zu kommen. 3) Bei mir funktioniert es, das Einatmen von Nase auf Mund umzustellen, um dadurch die Sauerstoffzufuhr zu erhöhen. Ich kann so in gleichem Tempo weiterlaufen, komme ans Ziel und bin danach zwar kurz außer Atem, aber nicht fix und fertig, sondern schnell wieder bei gefühlt normalem Puls.

Ist die Mundatmung unbedenklich oder wenig ratsam?

Ich laufe dreimal die Woche zwischen 4 und 8 km (ohne Pulsuhr).

Danke für Eure Meinung und Euren Rat!

Running_Gag

Antwort
von Juergen63,

Anatomisch bedingt sind die Nasenlöcher ja kleiner als die Mundöffnung. Das heißt die Sauerstoffaufnahme durch die Nase ist begrenzt und geringer als durch den Mundbereich. Je nach Höhe der Intensität reicht die Nasenatmung irgendwann nicht mehr aus um die benötigte Sauerstoffmenge aufzunehmen die der Körper benötigt um die Leistung erbringen zu können. Du atmest hier dann also automatisch durch den Mund. Von daher ist es normal das bei einer gewissen Intensitätshöhe die Mundatmung bevorzugt ausgeführt wird. Die Mundatmung ist hier vollkommen unbedenklich.

Antwort
von ralphp,

Verstehe nicht ganz, wo das Problem liegen soll. Warum sollte die Atmung durch den Mund bedenklich sein? Bei allen größeren körperlichen Anstrengungen stellt der Körper doch mehr oder weniger selbsttätig auf Mundatmung, jedenfalls muss ich mich nicht dazu zwingen von Nase auf Mund umzustellen. Es ist ja auch viel einfacher, durch eine große Öffnung zu atmen als durch die zwei kleinen Nasenlöcher, die be Erkältungen zudem noch oft verstopft sind.

Was machst du eigentlich bei einer Erkältung, wenn der Körper sowieso schon angegriffen ist und die Nase zu ist? Stellst du dir dann auch die wichtige frage, ob es bedenklich ist, auf Mundamtung umzustellen, wo du ja schon krank bist? Wohl kaum. Und genausowenig ist es in irgendeiner weise bedenklich, dem natürlichen Bedürfnis des Körpers nach mehr Sauerstoff nachzugeben.

Antwort
von sportella,

Es ist ganz normal, dass bei einem Tempo über "ganz gemütlich traben" nicht mehr nur durch die Nase geatmet wird. Wäre das schädlich, müssten alle Sportler einen Schaden davongetragen haben.

Wenn es deutlich unter 0 Grad hat und/oder Du empfindliche Bronchien hast, solltest Du bei dieser Kälte einfach ein bisschen langsamer laufen. Das sind aber nur ein paar Tage im Jahr.

Antwort
von 0815runner,

Durch den Mund zu atmen ist ganz normal. Durch die Nase bekommt man nicht genügend Luft.

Antwort
von Lippe,

Die Umsetzung dieser bizarren Feststellung halte ich für bemerkenswert und leider symptomatisch für diese Seite. Was soll man darauf antworten? Soll "das" RunninG GaG nun mehr atmen, schreiben oder besser ins Bett gehen? Braucht´s etwas mehr Training und Beschäftigung. Soll man zur Kiemenatmung raten, oder doch besser zum käuflichen Erwerb einer volkssportlich unnützen Pulsuhr?

Atme! Das ist die Hauptsache. :-)

Antwort
von TJack,

Völlig unbedenklich, außer bei extremen Minustemperaturen.

Kommentar von Brasa ,

Völlig unbedenklich, auch bei extremen Minustemperaturen. Wenn man durch die Nase einatmet, ist die Luft beim Laufen viel zu schnell in der Lunge, um wirklich erwärmt zu werden. Es macht also keinen Unterschied, ob man durch Nase oder Mund atmet. Wenn man über den Herbst allmählich in die Kälte hineinläuft, gewöhnt sich der Körper an die Kälte, indem die Blutgefäße um die Atemwege dichter verzweigt werden, sodass ein besserer Wärmeaustausch gewährleistet ist.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten