Frage von Baumfrosch 16.05.2009

Rennrad Gewicht

  • Antwort von pooky 18.05.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Gewichtsunterschied macht sich eher bemerkbar, je steiler eine Strecke ist und je häufiger man beschleunigen muss, etwa bei einem Rennen. Vor allem bei der rotierenden Masse, also den Laufrädern spürt man ein geringeres Gewicht deutlich, da diese beschleunigt werden müssen.

    Als ich auf mein heutiges Rad (6,7 Kilogramm) umgestiegen bin, waren es gleich zwei Kilogramm weniger und ich habe es deutlich gemerkt: Ich bin mit dem Rad agiler und kann schneller durchziehen, muss am Berg auch später erst herunter schalten.

  • Antwort von TomSelleck 16.05.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja.

    Beim Grundlagentraining ist der Unteschied unerheblich, genauso wie bei einem flachen Zeitfahren.

    Im flachen Rundstreckenrennen und beim Sprint merkt man schon jedes Kilo, weil man ja die Masse nach jeder Kurve wieder beschleunigen muss. Bei einem huegeligen Rennen ist der Unterschied noch deutlicher, waehrend er beim Bergzeitfahren direkt in Sekunden uebersetzt werden kann.

    Es ist allerdings so, dass nicht bloss die Gesamtmasse wichtig ist, sondern es auch eine Rolle spielt, wie die Masse verteilt ist: Ein schweres Laufrad bremst viel mehr als eine schwerer Rahmen. Zwar ist das Traegheitsmoment eines rotierenden, starren Koerpers auch nur proportional zur Masse, aber es ist auch proportional zum Quadrat des Abstandes von der Rotationsachse. Das heisst, dass eine schwere Felge bei gegebner Geschwindigkeit deutlich mehr Rotationsenergie speichert.

  • Antwort von Rudisrad 16.05.2009

    Der Gewichtunterschied von 3 Kg macht sich schon bei längeren und bergigen Touren bemerkbar. Daher, erst untersuchen, was für ein Fahrer bin ich und dann, was möchte ich denn fahren. Wenn einer nicht gerade austrainierte Figur hat, sollte meiner Meinung nach auch nicht nach den Gewichtseinsparungen am Rad suchen. Leichtere Räder sind in der Regel agiler, es hängt aber sehr stark von der Bauform ab. Es gibt auch Ausnahmezustände, wo der Fahrer bei einer sehr langen Abfahrt sein Rad im Rennen für ein schwereres wechselt. Dem entsprechen, der Zweck heiligt die Mittel.

  • Antwort von Juergen63 16.05.2009

    Ein etwas schwererer Rahmen macht sich in der Regel kaum bemerkbar. Wesentlich spürbarere Unterschiede merkst du bei den unterschiedlichen Laufradvarianten. Hier git es Laufräder mit recht wenigen Speichen die von ihrem Lauverhalten auf Grund des geringeren Luftwiderstandes um einiges besser laufen, so das du hier bei gleichbleibendem Kraftaufwnd schon etwas schneller unterwegs bist als mit schwereren und mehr Speichen bestückten Laufrädern.

  • Antwort von golfcrack 16.05.2009

    Nur beim Zeitfahren. Auf einer normalen Radtour wird man kaum einen Unterschied registrieren. Am deutlichsten merkt man es beim in den Keller tragen des Rades.

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