Mich würde es interessieren ob sich Sportler mit einer guten Grundlagenausdauer nach Verletzungen schneller regenerieren oder ob es da keinen Zusammenhang gibt? Klar ist mir, dass jemand mit einer guten Basis nicht so schnell Leistung abbaut und eher wieder sein ursprüngliches Leistungsniveau erreicht als jemand der diese Basis nicht hat. Ich rede aber eher von der verletzten Struktur selbst, ob die Heilung dieser auch von der Grundlagenausdauer abhängt?
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Hier müßte man mit Jein antworten. Ein Muskelfaserriss zb. heilt bei einem Sportler vom Grundsatz erstmal nicht schneller als bei einem Nichtsportler. Der Sportler allerdings wird hier schneller wieder fit sein, weil er mit seiner Verletzung anders umgeht. Sobald die Verletzung wieder eine leichte Mobilität zuläßt beginnt der Sportler mit einem leichtem Training. Dies führt dazu das die Durchblutung im Verletzten Muskel vermehrt stattfindet. Eine vermehrte Durchblutung fördert den Heilungsprozess im Muskel. Schadstoffe weden schneller abtransportiert und Entzündungen klingen somit schneller ab. Im Profisport geht der Heilungsprozess dann noch was zugiger von Statten da hier Physiologen und Ärzte sich täglich dem Verletzten widmen. über Massagen und andere Massnahmen wird hier der heilungsprozess nochmals beschleunigt. Im Endeffekt geht der Heilungsprozess dann bei einem Sportler durchaus schneller vonstatten als bei einem Nichtsportler was aber mehr in der gezielten Behandlung begründet ist.
Sehr interessant, toll erklärt, danke!