
Wenn Du nicht gerade in Gebieten mit Sandsturmgefahr mit mehr als Tempo 130 unterwegs bist, ist ein Transport auf dem Autodach unproblematisch. Schlimmstenfalls sind halt alle nach vorne gerichteten Flächen mit toten Fliegen verklebt. Aber sollte das jemandem auffallen, kannst Du immernoch behaupten, dass das von Deinem rasanten Fahrradfahrstil her kommt.
Was Du aber auf jeden Fall beachten solltest, ist dass sich der Luftwiderstand Deines Autos deutlich spürbar verschlechtert. Deshalb sind mittlerweile statt der Dach-Fahrradträger solche für eine Heckmontage beliebter

Mit bestimmten Vorsichtsmaßnahmen ist das kein Problem.
So sollte der Bereich am Steuersatz mittels Klebeband abgedeckt werden, da sonst Feuchtigkeit, Staub und Dreck, durch den Fahrtwind beschleunigt, in die empfindlichen Lager gelangen könnten. Das gilt auch für den Bereich am Tretlager.
Räder mit Carbon-Gabeln sollten nicht mit Dachträgern transportiert werden, die mit einer Vorderradklemmung (also Transport ohne Vorderrad) ausgestattet sind. Da hier die Ausfallenden eingeklebt sind, könnte es zu Beschädigungen kommen. Daher ist hier die Verwendung eines Dachträgers ratsam, bei dem das Rad komplett ohne Ausbau des Vorderrades transportiert wird.
Um das Rad zusätzlich zu schützen, ist die Verwendung eines "Bike Defenders" ratsam, es wird wie ein Segel vor das Rad gespannt. Es ist ein Tuch, das zwischen Vorderradklemmung und Lenker gespannt wird, wodurch sich der Luftwiderstand allerdings ein wenig erhöht.
ScroKid am 29. Juni 2008 13:57 Danke für deinen Rat pooky :)

Ich möchte Mountainbike noch hinzufügen, dass ich mit meinem Rad am Dach für eine Strecke von 670 km 25 Liter Benzin mehr verbrauchte. Bei den derzeitigen Preisen... ack
Ok Danke für deine Hilfe :)