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Plyometrisches Training, was ist das?

gefragt von zappelt am 20.04.2008 um 15:35 Uhr

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MadVolley
beantwortet von MadVolley am 1. Mai 2008 00:34
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Darunter versteht man jede Art von Übung, bei der die Muskeln exzentrisch und sofort darauf konzentrisch kontrahiert werden. D.h. der Muskel wird gedehnt (belastet) bevor er kontrahiert (zusammengezogen) wird. Ein gutes Beispiel für einen solchen Bewegungsablauf sind Liegestützen mit einem Händeklatschen zwischen jeder Liegestütze. Die Brustmuskulatur wird verlängert und belastet durch die Abwärtsbewegung des Körpers, direkt danach wird sie durch die Aufwärtsbewegung d.h. das Nachobendrücken des Körpers kontrahiert.

Mache diese Übungen mit meinen Jungs auch in der 2. Vorbereitungsperiode. Wichtig ist halt wirklich die Konzentration und saubere Ausführung (natürlich auch geeignete körperliche Voraussetzungen, nichts für Hobby-Sportler) Plyometrische Übungen dienen darüber hinaus auch der intramuskulären Koordination!


PTLars
beantwortet von PTLars am 21. April 2008 09:25
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Wikipedia erklärt das so "Plyometrie (gr.: plythyein = steigern, erhöhen; plio = mehr; metric = messen) bezeichnet eine Art von Schnellkrafttraining, die auf den Dehnungsreflex der Muskeln und die Kontrolle über diesen sowie des Muskelspindelapparates beruht. Häufige Anwendung dieses Trainings findet man bei Hochspringern, Sprintern, Basketball-Spielern und Torwarten sowie in anderen Sportarten, die auf Sprintschnelligkeit oder Sprungkraft setzten."

Also eigentlich jede dynamische Bewegung, bei der schnelle, reaktive Richtungswechsel auftauchen, Muskulatur wird gedehnt, um den Körper reflexartig in die Gegenrichtung zu beschleunigen. War eine Weile verpöhnt, da für Untrainierte natürlich potentiell gefährlich. Voraussetzung ist eine saubere Technik mit kontrollierter Ganzkörperspannung. Jeder Schritt beim Laufen ist eigentlich Plyometrie, ein extremeres Beispiel wäre eine Tief-Hochsprungkombination, z.B. von einem Kasten runter und reaktiv sofort wieder auf einen anderen. Ein Ball- oder Speerwurf ist ebenfalls plyometrisch, je nach Technik nur für den Brustmuskel oder im Optimalfall die gesamte Beugekette.


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