Frage von Papercut9, 645

Paar Fragen bezüglich Mixed Martial Arts

Hallo,

Erstmal vorab, tut mir leid falls es die frage schon gibt, aber ich bin heute erst durch zufall auf die Seite gestoßen und kenn mich noch nicht so aus und weiß nicht wie man nach Fragen zu meinem Thema sucht. :)

Erstmal bischen was zu mir: bin 15 und bin totaler Fan vom Kampfsport, vor allem von MMA und Muay Thay schon von klein auf. Ich konnte mich jetzt auch endlich mal dazu motivieren mit Kampfsport anzufangen. Hatte vor einem Monat ein Probetraining beim Muay Thay, hat mir sehr gut gefallen nur muss ich dafür ziemlich weit fahren..

Jetzt zur frage: MMA könnte ich gleich bei mir in der Nähe trainieren, da könnte ich sogar hinlaufen, nur viele meinen MMA nützt mir nur wirklich was wenn ich schon Kampfsport Erfahrung hab, stimmt das ? Hab mir auch vorgenommen 3 mal die Woche dann auch ins Training zu gehen, oder sollte ich erst mal 2 mal gehen ?

Ich möchte MMA vor allem für meine Fitness trainieren und um mich in gefährlichen Situationen währen zu können. Ist MMA für Selbstverteidigung einigermaßen geeignet ? Ich will es nicht trainieren um in der Stadt einen auf dicke Hose zu machen und alle verprügeln zu können sondern um mich in wirklichen Notsituationen währen zu können. Ich weiß, es gibt vielleicht bessere Varianten für Selbstverteidigung aber da müsste ich immer mit dem zug in die nächste größere stadt fahren um zu trainieren, und MMA ist quasi vor meiner Haustüre.

Wäre cool wenn ich Antworten bekomme. Und bitte antwortet nur wenn ihr euch mit Kampfsport etc. Auskennt :) LG

Antwort
von ironborn, 645

Das man zuerst eine "grundständige" Kampfsportart trainieren muss bevor man mit MMA anfägt ist ein Mythos und gehört der Verhangenheit an.
Ja, die meisten MMA Kämpfer heutzutage sind entweder ehemalige Ringer, BJJ Kämpfer, oder Muay Thai/Kickboxer. Jedoch liegt das daran, dass der Sport extrem jung ist.
Viele junge MMA Kämpfer wie z. B. Rory MacDonald haben KEINE so gennante Basis. Sie haben von klein auf MMA trainiert und sind dadurch extrem vielseitig. Diesen Kämpfern gehört die Zukunft. Außerdem wird sich mit dem Training herauskristalisieren ob dir eher der Bodenkampf liegt oder das Striking.
Schöne Grüße

Antwort
von ralphp, 525

Natürlich nützt Dir MMA nicht nur dann etwas, wenn Du schon Vorkenntnisse in anderen Kampfsportarten hast. Zwar sind diese von Vorteil und helfen Dir, im MMA schneller Erfolge zu erzielen, aber Voraussetzung sind Vorkenntnisse keineswegs.

Wie oft Du zum Training gehst, ist ganz allein Dein Entscheidung. Grundsätzlich gilt: Je öfter, desto schneller kommst Du voran. Dennoch braucht Dein Körper auch Erholungsphasen. Nicht zu vergessen auch Dein Kopf. Gerade als Anfänger wirst Du mit vielen neuen Techniken konfrontiert werden, die Du alle zunächst erst einmal in Deinem Kopf einsortieren musst, bevor Du die Technik dann auch körperlich umsetzen kannst. Auch das braucht Zeit.

Die Entscheidung für oder gegen Kampfsportart kann Dir gleichfalls niemand abnehmen. Bei den Überlegungen können und dürfen auch rein praktische Erwägungen wie die Entfernung zum Trainingsort eine Rolle spielen. Aber trotzdem sollte dies nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Lehrer, Trainingskameraden, die Atmosphäre im Training ... all das sind wichtige Komponenten, die nicht unmaßgeblich über Erfolg oder Misserfolg Deines Trainings mit entscheiden.

Nicht zuletzt darfst Du nicht vergessen, dass MMA und Muay Thai keineswegs das Gleiche sind, wenngleich im MMA Elemente des Muay Thai enthalten sind. Am besten wäre es wohl, wenn Du vergleichend auch zunächst erst einmal im MMA hineinschnupperst. So weißt Du dann, was Dich erwartet und ob MMA überhaupt etwas für Dich ist.

Was die Selbstverteidigung angeht: Hier ist es ganz egal, welche Kampfsportart Du trainierst. Wenn Du gut bist, kannst Du Dich mit jeder Kampfsportart gleich gut verteidigen. Nicht die gewählte Kampfsportart entscheidet über deren Effektivität im Ernstfall, sondern immer nur derjenige, der sie anwendet. Wenn ein Nagel mit dem Hammer in die Wand geschlagen wird und dabei krumm wird, so liegt es nie am Hammer, sondern es hat immer andere Ursachen. Das gilt auch für die Effektivität der verschiedenen Kampfsportarten in einer Selbstverteidigung.

Antwort
von anonymous, 476

Wo im Teufelsnamen schreibt der Fragesteller denn bitte dass er coole Moves lernen will ?! Fühl mal nicht so überlegen du Gast...

Zum Thema : 1. Heißt es "wehren" und nicht "währen" 2. Wenn du MMA direkt in deiner Nähe hast empehle ich dir sogar sehr (!) dieses Angebot wahrzunehmen. Klar ist es beim MMA vorteilhaft wenn man schon mal Kampfsport gemacht hat aber das heißt nicht ,dass es eine Notwendigkeit ist. MMA eignet sich super für die Selbstverteidigung weil eigentlich (fast) alles erlaubt ist.Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten,dass MMA einem Straßenkampf sehr ähnelt ! Geh einfach hin und probiers aus !

Antwort
von anonymous, 401

Wenn es dir hauptsächlich um selbstverteidigung geht finde ich mma eher ungeeignet. Krav maga kann ich dir empfehlen, da geht es darum sich in jeder notsituation erfolgreich zu verteidigen(dabei ist es egal ober der gegner bewaffnet ist oder nicht. Aber leider kenne ich genug leute wie dich. Ich rate dir vom kampfsport ab, denn kampfsport ist eine kopfsache. Da gehts nicht darum den coolsten move zu lernen und dann auf die nächst bete situation zu warten.

Kommentar von whoami ,

So isses! Wer Kampfsport nur lernt um in "gefährlichen" Situationen den coolen Angeber zu markieren, hat den Sinn des Kampfsports nicht verstanden!! Der sollte lieber weiter im Sandkasten spielen....

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