Sportmuffel am 04.08.2008 um 10:09 Uhr
Eigentlich ist mein Körper ja dann schon warm.

Eindeutig: JA. Das Aufwärmen darf dann kürzer ausfallen, als bei kühlen Temperaturen und regnerischem Wetter, sollte aber trotzdem 15 Minuten nicht unterschreiten. Aufwärmen hat nicht nur einen verletzungsprophylaktischen Aspekt, sondern auch einen leistungssteigernden.
Bei Sportarten in denen die Leistungsfähigkeit des kardiopulmonalen Systems leistungslimitierend ist (Ausdauersport), führt das Aufwärmen zu einer Aktivierung der entscheidenden Leistungsgrößen. Das Herz- und Atemzeitvolumen wird gesteigert und die zirkulierenden Blutmenge erhöht. Die "Startverzögerung" wird verringert. Außerdem wurde festgestellt, daß die Laktatbildung nach einem ausreichenden Aufwärmen etwas geringer ausfällt als ohne.
Je intensiver und kürzer die Belastung im Hauptteil der Trainingseinheit (Tempotraining) ist, desto länger und intensiver soll auch das Aufwärmen ausfallen (Antritte, Steigerungen). Trotzdem soll die Intensität so gewählt werden, dass keine vorzeitige Übersäuerung und/oder Ermüdung eintritt.
Ich denke es liegt ein bisschen auch an der Sportart. Hast Du eine Sportart wie Badminton gewählt, in der es um einen schnellen Antritt geht, würde ich mich auf jeden Fall sehr gut aufwärmen und dehnen. Man muss zwar nicht 3 Std. rennen, aber so ca. 10 Minuten sollten schon möglich sein. Geht auch darum, den Herz-Kreislauf und die Muskulatur auf die folgende sportliche Arbeit vorzubereiten. Im Winter dauert die Aufwärmphase eher länger.

Ganz klar - Ja.
Es geht ja nicht nur um die gefühlte Temperatur. Du willst deinen Körper auf etwas vorbereiten um eine Verletzung vorzubeugen. Ich nehme da gerne das Beispiel eines Sportwagen. Damit der Höchstleistungen bringen kann muss er erst auf Betriebstemperatur gebracht werden.
Das gleiche gilt für den Körper. Der Kreislauf muss in bewegung gebracht werden, die Muskeln schon mal aufgeweckt und die Gelenkeflüssigkeit am richtigen Ort sein.
Und nach der Aufwärmrunde, kann man Vollgas geben.
hi!
na ja, das Aufwärmen bringt schon mehr mit sich. Es dient dazu, dass dein Herz schneller schlägt, damit deine Muskeltaur besser und schneller durchblutet werden kann. Bist du soweit, dann spührst du die Wärme halt. Wenn es doch so wäre wie du es meinst, würden sich die Profis vor dem Spiel kaum noch aufwärmen, sondern kurz in die Saune, dann aufs Spielfeld! :)))
bye!
Es geht darum, dass die Körperkerntemperatur sich auf 38 Grad erhöht, um die positiven Eigenschaften wie z.B. bessere Durchblutung zu erreichen.