Frage von TheLelebubu, 337

Muskelverhärtung in beiden Oberschenkel.

Hallo, ich habe Probleme mit meinen beiden Oberschenkeln. Ich spiele Fußball und Handball und immer wieder zieht es beim laufen. Ich war auch beim Arzt. Er meinte ich hätte eine Muskelverhärtung auf beiden Seiten worauf hin ich zu einem SportPhysiotherapeuten überwiesen wurde dort war ich 4 Wochen in Behandlung das war im November 2013. Er meinte es wäre irgendwas im Rücken. Danach ging das 3-4 Monate gut aber dann kam es wieder so zwischendurch mal mein Sportlehrer meint das mein Muskel vielleicht zu kurz ist. Ich hab jetzt 6 Wochen Pause hinter mir und trainier jetzt seit ca. 4-5 wieder aktiv und gestern kam es wieder. Ich bin echt verzweifelt und damit kommen wir zum eigentlichen Hat irgendjemand Ideen oder Tipps was man noch machen kann oder ähnliches MfG TheLelebubu :)

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Antwort
von peterpan8, 337

Oftmals verhärtet sich die Außenseite des Oberschenkels. War bei mir der Fall, daher hab ich mir ne "Blackroll" zugelegt und die Muskulatur aufgelockert. Nach einer Woche hatte ich keine Knieprobleme mehr. Das Problem war wohl auch auf das Verhältnis von Agonist und Antagonist zurückzuführen. Wenn es vom Rücken her kommt schließe ich mich den Stabis an. Ansonsten vllt mal den Physio oder Arzt wecheln, um eine andere Meinung einzuholen.

Antwort
von Pistensau1980, 237

Es kann gut sein, dass es vom Rücken kommt, oder dass es eine Muskelverhärtung ist. Dein Sportlehrer mag vom Sport Ahnung haben, aber bei medizinischen Ratschlägen würde ich doch eher auf die Profis hören ;-)

Was kannst du jetzt tun? Nach den Trainingseinheiten Dehnen ist sehr wichtig, idealerweise wenn du noch warm bist. Und dann nicht nur an der Stelle im Oberschenkel wo es zieht, sondern das volle Programm. Je älter du wirst, um so wichtiger wird es werden. Vor dem Training kannst du dynamisch dehnen, also nicht so weit es geht und halten, sondern eben in der Bewegung mit Gegendruck, aber nach der Einheit solltest du statisch dehnen, also klassisches Dehnen, so wie man es kennt.

Und wichtig: Rumpfübungen! Es gibt Übungen mit denen du die Muskulatur um die Wirbelsäule dehnen kannst. Das ist gerade im Lendenwirbelbereich wichtig, es kann sein, dass das Ziehen vom Ischias kommt, der in den Oberschenkel zieht. Das kommt von Verspannungen im Rücken. Die Übungen sollte dir dein Physiotherapeut gezeigt haben.

Und du solltest Übungen zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur machen. Google mal nach "Stabis", "Stabilisationsübungen" oder "Rumpfübungen", gerade im Handball sind sie wichtig um Rückemschmerzen und Bandscheibenproblemen vorzubeugen.

Antwort
von wiprodo, 226

Auch, wenn du es nicht exakt ansprichst, ist anzunehmen, dass du diese „Muskelverhärtungen“ in den hinteren Oberschenkelmuskeln verspürst.

Gemäß den wenigen genauen histologischen Beschreibungen, die man in der Fachliteratur findet, handelt es sich um eng umgrenzte Dauerkontraktionen einiger Muskelfasern oder Faserbündel, die sich sogar als harte Knoten (Myogelosen, Hartspann …) tasten lassen. Die Ursachen dieser Dauerkontraktionen können vielfältig sein,erzeugen aber meistens irgendwelche Mangelzuständen, die letztendlich dazu führen, dass sich die Querbrücken zwischen Aktin und Myosin (die Ursachen der Kontraktion) nicht mehr lösen können, z.B. lokaler Sauerstoffmangel, Defizite von ATP und KP, Calcium- und Magnesiummangel ….. Solche Zustände treten einerseits in Überlastungs- und Ermüdungssituationen auf, andererseits aber auch bei gestörten Innervationen durch das Nervensystem. Bleiben die Dauerkontraktionen längere Zeit bestehen, soll es zu selbstverstärkenden Kreisprozessen kommen, die bis zum Untergang der Myofilamente führen können.

Die Tatsache der vielfältigen Verursachung der Muskelverhärtungen scheint auch der Grund dafür zu sein, dass es kein Allheilmittel zu ihrer Beseitigung gibt. Statt dessen scheint es angebracht zu sein, möglichst viele Maßnahmen nebeneinander zu ergreifen, um die Dauerkontraktionen sowie die verursachenden Mangelzustände zu beseitigen: Durchblutung fördernde Maßnahmen, Massage, mechanische Behandlungen, Wärmebehandlung, Salben, aber auch Entspannung, Ruhe, Einnahme von Mineralien und peripheren und zentralen Relaxantien.

Bleibt zu hoffen, dass du das oder die richtigen Mittel für dich finden wirst.

Antwort
von Auaaua, 168

Einen zu kurzen Muskel gibt es nicht, das kann man mit Sicherheit ausschliessen. Vielleicht meint er "Verkürzungen" - ist das an den Oberschenkelrückseiten?

Versuchs mal mit Antagonistentraining - die Gegenmuskeln auf ganzer "RoM" kräftigen. D.h. von der kompletten Beugung bis in die komplette Streckung, das machste am Besten am Gerät. Wenn die Rückseiten betroffen sind, dann setz Dich in die Beinstreckermaschine.

Wobei die Physiotherapie ja scheinbar was gebracht hat, oder? Hat man Dir keine Übungen für den Rücken gezeigt?

Antwort
von ChristineFrey, 144

Hi, das hört sich wirklich nicht sehr angenehm an. Muskelverhärtungen können auch durch geringe Durchblutung in Erscheinung treten. Es könnte zum Beispiel sein, dass während dem Sport deine Oberschenkelmuskulatur nicht richtig durchblutet wird. Dies könnte der Grund sein, warum deine Oberschenkel schnell müde werden und warum es Verhärtungen geben könnte.

Eine bessere Durchblutung könnte durch Kompression auf den Oberschenkel ausgeglichen werden. Deshalb haben auch viele Laufsportler Oberschenkelbandagen an, die den Blutkreislauf anregen.

Vielleicht möchtest du ja mal in unserem PhysioRoom Online Shop vorbei schauen. Wenn du Oberschenkelbandage in das Suchfeld eingibst, kannst du dir unser Sortiment ansehen. Die Preise sind auch gar nicht so hoch und für eine Bestellung bei uns brauchst du auch kein Rezept.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen! Gute Besserung :)

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