Frage von DonSpidy, 42

MPLF Plastik und Sehnenversetzung trotz grringer Schmerzen im Knie ?

Hallo,

Vielleicht hat der eine oder andere bereits meine anderen beiden Fragen mitbekommen. Bei mir ging es um eine labile Kniescheibe. Ich war jetzt gestern beim Spezialisten der noch einmal ein MR machte und ein CT mit TTTG. Mein TTTG Wert war mit 27 weit über den NORM Bereich und darum will er mir nun auch meine Patella Sehne versetzen. Zudem soll eine MPFL Plastik gemacht werden.

Mir kommt das Ganze jedoch vor als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das ist eine riesen OP und ich habe ausser geringfügige Schmerzen, lautes Krachen und ab und zu leichtes luxiren keine Probleme. Er meinte jedoch aufgrund meiner TTTG Werte und meinem verkümmerten Stabilisierungsbandes sei es dringend notwendig.

Jetzt habe ich dank dem Internet erfahren dass man danach wieder zur OP muss wegen den Schrauben. Stimmt das oder gibt es Möglichkeiten dass die Schrauben für immer drinnen bleiben?

Auf was muss ich mich Schmerztechnisch einstellen ? Wie sieht es danach mit Leistungssport aus ? Er meinte es sei wieder möglich nur aufgrund meinen Erfahrungen trau ich Ärzten kaum noch.

Ich weiss einfach nicht was ich machen soll .... mir kommt das alles völlig zu übertrieben vor und ich will mich dann nicht drei Wochen vor einem Lehrgang wieder operieren lassen, vor allem da ich so Angst vor der Narkose habe. Kann man die Schrauben im Notfall auch länger drinnen lassen und damit hohen Belastungssport machen ?

Grüsse

Antwort
von wiprodo, 42

Du stellst uns hier Fragen, die nur Spezialisten, die täglich mit diesen Dingen zu tun haben, beantworten können. Solltest du hier tatsächlich auf einen User treffen, der eigene Erfahrungen mit einem auch nur ansatzweise ähnlichen Problem gemacht hat, lassen sich diese keinesfalls auf deine Situation übertragen. Selbst wenn ein orthopädischer bzw. chirurgischer Spezialist einige gleiche Befunde miteinander vergleichen würde, könnte er nur hypothetische Voraussagen über den wahrscheinlichen Heilungsverlauf treffen. So schwerwiegend dein Problem auch sein mag, die Entscheidung kannst allein nur du in Absprache mit dem Arzt deines Vertrauens treffen. Dazu ist dir alles Gute zu wünschen.

Antwort
von DonSpidy, 39

Hallo.

Danke für eure Antworten, aber ich habe mich nun entschieden die OP aufgrund der grossen Heilungsdauer nicht durch führen zu lassen. Ich leide nun seit 6 Monaten unter meinem Knie doch bisher ist noch alles gut gegangen ... also wird es weitere vier Monate nun noch aushalten. Danach wird sowieso abtrainiert.

Ich stehe nun schon genug unter Druck, eine OP würde mir jetzt den Todesstoß geben ( in mentaler Hinsicht).

Antwort
von Almeida, 37

Hm, ich würde auf jeden Fall noch mindestens eine weitere Meinung eines Spezialisten einholen. Zudem könnte dir dieser erklären, ob es Sinn macht, beispielsweise selbstauflösende Schrauben zu verwenden. Wie das Leistungssportmäßig nach einer OP aussieht, kann dir niemand exakt sagen. Da kann viel passieren, muss aber nicht. Auf jeden Fall würde ich, auch wenn es schwerfällt, einen Plan B auf der beruflichen Schiene zurechtlegen, für den Fall der Fälle. Mit deiner pathologischen Kniegelenksmechanik ist eine Arthrose auf Dauer wohl nicht zu vermeiden. Wie lange es gut geht, ist ungewiss. Durch eine OP würdest du die Mechanik verbessern, allerdings mit den vielen Risikofaktoren, die mitspielen. Allerdings würdest du damit eine Lösung des Problems forcieren, du hättest früher Gewissheit, ob du beruflich weiter im Sportbereich arbeiten kannst, oder ggfls eine Berufsalternative wählen musst. Wenn du jetzt 29 bist, dann wäre es leichter, sich beruflich umzuorientieren als mit 39. Viel Erfolg jedenfalls und gute Besserung!

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