Frage von freezy,

Merkt man den Unterschied ?

Bei einer Körpergröße von 1,77m wiege ich 81 kg . .. das ist deutlich zu viel , meine schnelligkeit leidet darunter will jetzt auf 68 kg runter meine frage : merkt man , nachdem man 13 kg abgenommen hat , den unterschied beim sprinten ?

Antwort
von wiprodo,

Wenn das, was du als Übergewicht ansiehst, durch Körperfett zustande kommt und die 13 kg, die du abnehmen willst, nur auf Fettverlust zurückzuführen ist, wirst du das allemal beim Sprinten merken. Aber wahrscheinlich wirst du für diese 13 kg Gewichtsreduktion eine Zeit benötigen, zusätzlich wirst du weiter trainieren, und bei zu schnellem Abnehmen wirst du auch Muskelmasse verlieren, so dass der Ausgang deines Vorhabens ziemlich ungewiss ist.
Andererseits könnte es ja auch sein, dass du jetzt schon relativ viel Muskelmasse besitzt und die kann ja beim Sprinten kaum hinderlich sein. Immerhin wiegt Usain Bolt stolze 95 kg (wenn auch bei 1,95 m Körpergröße).

Antwort
von Salest,

Man merkt sowas zu 100%

Vorallem da du, um die 13kg abzunehmen, jede Menge Sport (vorallem im Ausdauerbereich für optimale Fettverbrennung) machen musst. Als Tipp von mir: Wenn du beim Abnehmen bist und du läufst, dann trainiere gleichzeitig dabei Schnelligkeit, Antritt und setze die anaerobe Schwelle herauf. Bei reinem Ausdauersport wird man nicht so viel schneller - wobei du dann ordentlich weniger Gewicht "rumschleppen" musst.

Setze dir mal einen Rucksack mit 13kg Gewicht auf und sprinte - da wirst du einen großen Unterschied feststellen ;)


Gruß

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Ebend nicht, die Muskulatur passt sich den Kilos an, die sie tagtäglich mit sich rumschleppt.....

Kommentar von Salest ,

Aber nur die Stützmuskulatur, nicht die relevante für Sprints.

Und wenn er abnehmen würde, dann würde er nur Fett abnehmen - keine Muskeln. D.h. er kann mit der gleichen Muskelmenge weniger Masse bewege, => Er wird schneller und ausdauernder

Antwort
von Sunschein,

Mit hoher Warscheinlichkeit, wirst du langsamer werden, wenn du 13 Kilo abnimmst( ich geh jetzt mal davon aus , das du nicht dick bist). 68 Kilogramm solltest6 du bei der Groesse nicht wiegen.

Antwort
von Streetsoccer33,

Nein, merkt man nicht, hab ich auch im Sommer.....

Bei Deiner Größe sind 81 kg auch ganz passend. 68 kg sind definitiv zuwenig.....

Kommentar von Salest ,

Ich würde nicht sagen, dass 68kg zu wenig sind. Ich wiege das bei dieser Größe und würde mich als durchtrainiert/athletisch beschreiben und nicht als zu dünn.

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Tja, so ist das mit der Wahrnehmung zu Zeiten der Fitnessmodells und Superstars.....

Kommentar von Salest ,

Ich habe schon meine Einschätzung ob ich Untergewichtig bin. Mir hat noch keiner gesagt, dass ich Magersüchtig bin. Ich esse viel, mache 3 mal die WOche Krafttraining und 3-4 mal die Woche Fußballtraining (+1-2Spiele am WE) . Wäre ich zu dünn, würde ich diese Anstrengungen nicht stemmen können.

Es hängt sehr oft mit dem Stoffwechsel und der Grundstruktur zusammen.

Nehmen wir als Beispiel Marco Reus: Größe ist bei 180cm und das Gewicht liegt bei 74 kg. Daraus ergibt sich, dass ich mehr wiege als ein gestandener Fußballprofi, von dem keiner sagt, dass er zu dünn ist. (Quellle: goal . com)

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Magersüchtige finden sich auch ideal:)

Nur weil Dir das Bild im Spiegel gefällt, muss das ja nicht gut sein. Bei einem sehr geringen KFA kann man aus gesundheitlicher Sicht einfach nicht mehr von "ideal" sprechen. Das ist einfach Fakt:-)

Ende.

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Hallo,

hier mal ein Link für euch..... Der Artikel basiert auf den Einschätzungen der WHO (World Health Organisation). Den Richtlinien darf man also trauen.-)

http://www.sport-tiedje.de/de/Koerperzusammensetzung-2357

Ist sehr grob gehalten, bei weiterem Interesse kann man aber genug darüber erfahren. Sofern man es denn will:-)!

Kommentar von Salest ,

Der KFA alleine ist nicht entscheidend. Wie in dem Artikel gesagt wird, kommt es zum einen auf die Zusammensetzung an. Zum anderen gibt es auch verschiedene Figurentypen. Es gibt immer eher schmal gebaute Typen und eher breiter gebaute Typen. Da ist das Grundgewicht durchaus unterschiedlich zu nehmen. Bei dir mag es sehr gut sein, dass du mehr wiegen musst, um nicht mager zu sein, aber bei mir und vielen anderen, reicht so ein Gewicht vollkommen aus (siehe oberes Beispiel).

Wenn du willst, kann ich dir gerne meine typische Woche von der Ernährung her nennen. Da wird dir auffallen, dass ich auf keinen Fall untergewichtig sein kann.

Kommentar von Salest ,

Bei Untergewicht (laut BMI)muss zudem Unterschieden werden mit der Unterernährung. Erst durch eine Unterernährung entstehen medizinisch bedenkliche Faktoren - nicht durch das Untergewicht selbst.

Quelle: Deutsches Ernährungsberatungs- und informationsnetz http://www.ernaehrung.de/tipps/untergewicht/unter10.php

Kommentar von Streetsoccer33 ,

In dem Artikel gibt es einen Absatz über die Problematik bei einem zu geringen KFA, um nix anderes geht es hier.....

Deine Argumentation geht komplett am Thema vorbei. Weil Du das nicht wahrhaben willst.....

Es geht hier weder um Fehlernährung, noch um "Gewichtstypen"..... Zuwenig Körperfett macht genauso krank wie zuviel. Und die Grenze liegt definitiv über dem, was sich viele Körperkultige andiäten, um ihren Sixpack zu kriegen!

Ein altbekannter Hut, vor dem bereits seit 30 Jahren gewarnt wird. Akzeptiers einfach, dass das Idealbild von Fotomodellen heutzutage pathologischen werten entspricht.....

Kommentar von Salest ,

Mir ist klar, dass zuwenig Körperfett schädlich ist. Und ein vernünftiges Sixpack hat man nur aus der Kombination von Kraftsport und VERNÜNFTIGER, fettarmer Ernährung. Bei dem Beispiel ist Bodybuilding mal ausgenommen - da sind wir uns wohl beide einig, dass es aufgrund von gezieltem Abmagern und Anabolika u.ä. gesundheitsschädlich ist.

68kg sind definitiv NICHT zu wenig. Sonst hätte unter anderem einer meiner Fußballtrainer, oder der Arzt oder sonst wer, wohl auch schon gesagt, dass ich zu dünn wäre.

Genauso gut gibt es Menschen, die bei meiner Körpergröße einfach "breiter" gebaut sind und für die 68kg zu dünn ist.

Man kann einfach nicht pauschal sagen, dass dieses und jenes Gewicht zu gering oder zu hoch ist für eine Größe.

Und mir ist klar, dass viele Idealbilder a) gesundheitsschädlich sind und b) nahezu immer zum großen Teil auch mit Photoshop bearbeitet worden sind.

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Du widersprichst Dir doch selber...... Wenn ein zu geringer KFA schädlich ist, dann ist das Fakt und dann kann man das nicht mehr relativieren, nur weil das hier und da passend AUSSIEHT oder sonst was.

Es ist halt offensichtlich nachweislich so, dass ein KFA unter 8 - 10% aus gesundheitlicher Sicht zuwenig ist. Auch wenn man damit nicht gleich magersüchtig erscheint oder tot umfällt.

Und nun schau Dir mal an, wieviel Prozent der ambitionierte Kraft- oder Fitnesssportler noch vorweist. Ich wage mal zu behaupten, dass die Werte sehr häufig unterhalb der wünschenswerten Grenze liegen!

Nicht umsonst gelten auf medizinischem Sektor ganz andere Regeln. Kein Arzt wird Dir eine Ernährung über Proteinshakes und Haselnüsse empfehlen. Solche Vorgehensweisen sind Tipps einer Subkultur, in der das Aussehen die erste Rolle spielt und weniger die Gesundheit.

Dass Beides zusammen gehört ist nachweislich nur begrenzt zu bejahen:-)

Kommentar von Salest ,

Nur über das Gewicht selbst kannst du pauschal nicht sagen, dass dieser oder jener zu schwer oder zu leicht ist.

Weder ernähre ich mich über Proteinshakes und Haselnüsse, noch esse ich wenig.

Ich esse viel, ich esse ausgewogen (wobei ich aufgrund der Schule eher viel FastFood esse) und trotzdem wiege ich in diesem Bereich auf dieser Größe. Wie sollte ich denn deiner Meinung nach leben, dass ich dein Idealgewicht erreiche. Gucke dir mal an, wie vielfältig die Figur von Menschen ist die gleichgroß sind (ich meine damit nur schlanke Menschen). Es spielen immer erbliche Faktoren mit eine Rolle.

Der KFA ist schädlich, wenn er zu gering ist. Aber es gibt schlanke Menschen, die einen von ca 10% haben. Aber würdest du sagen, dass wenn ich 80 kg wiegen würde, dass das gesundheitlich besser ist? Genauso gut könnte ich Bodybuilding betreiben und einen geringeren KFA haben - aber aufgrund der Muskeln ein höheres Gewicht.

Kommentar von azzteke ,

81 kg sind definitiv zu viel. Das ist ein BMI von 25,9. Bei 25 ist die kritische Grenze, darüber geht es Richtung Fettleibigkeit. Bin zwar kein Sprinter, aber mein ideales Laufgewicht bei 1,78 m ist 64 kg.

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Der BMI gibt keinen aufschluß über den KFA und ist somit eine sinnlose und idiotische Größe.....

Und 64kg bei 1,78 sind aus medizinischer Sicht definitiv zuwenig, das brauch ich Dir nichtmal ausrechnen und analysieren:-)

Beschwert euch nicht bei mir, ich saug mir das nicht aus den Fingern:-)

Kommentar von Salest ,

Der BMI ist wirklich kein wirklich optimales Medium. Allerdings gibt dieser einen groben Überblick.

Ein Freund von mir ist Ausdauerläufer (war letztes Jahr unteranderem im Deutschen Leichtathletikkader) und der wiegt auch ca 64kg. Aufjedenfall noch gut weniger als ich bei der gleichen Größe. Und für Ausdauersport ist aufgrund der langwierigen Belastung eine hohe Fettverbrennung völlig normal und ein damit verbundenes Gewicht komplett medizinisch unproblematisch.

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Der Leistungssport alleine ist gesundheitsschädlich hoch 10, soviel zu dem Thema:-)

Kommentar von freezy ,

jungs ist gut:D!

Kommentar von Salest ,

Leistungssport ist bei falschem Training zu 100% schädlich. Aber eigentlich hauptsächlich bei falschem Training. Heutzutage wird darauf geachtet, dass es keine großen oder bleibenden Schädigungen gibt.

Da kann ich dir als Beispiel Fußball geben. Früher (auch noch vor 10Jahren) war Fußballleistungstraining in Deutschland sehr auf einer physischen Basis mit viel KRafttraining. Heutzutage sind die Erkenntnisse soweit, dass dieses eher sinnlos ist. Als Idealtraining wird das Training aus La Masia angesehen. Die machen keine Übung im Training ohne Ball.

Es stimmt zwar, dass ein Überschreiten der persönlichen Leistungsgrenze erforderlich ist, aber dies bleibt zumeist noch im akzeptablen Rahmen. Das Schädliche ist eigentlich nur das Ignorieren von Verletzungen - und diese können bei gezieltem Training sehr gut verhindert werden.

Kommentar von Streetsoccer33 ,

Mit Verlaub, Du hast wirklich keine Ahnung..... Hast Du Dir mal MRT - Bilder von Hochleistungssportlern angesehen?!

Gerade bei den Fußballern wirst Du bei mindestens 90% völlig degenerierte Strukturen in den Kniegelenken finden. Scheiss egal, wieviel Ausgleichstraining die machen und wie gut alles ausgesteuert ist:-)

Man kann damit leben und der Organismus kompensiert das, aber "gesund" ist definitiv was anderes.....

Kommentar von Salest ,

Aufgrund der heutigen Belastungen haben fast alle degenerierte Strukturen (zumeist im Rückenbereich). Bei Leistungsfußballern mögen gewisse Abnutzungserscheinungen im Knie erscheinen, die hängen allerdings oft mit Verletzungen zusammen, die man einfach ignoriert hat. Aber auch viele Hobbyläufer haben Schädigungen an den Knien und die betreiben keinen Leistungssport, sondern sogenannten Gesundheitssport.

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