Frage von tobiasmanfred, 1.542

langwierige Schambeinentzündung, Zweifel an Physioübungen

Hallo, erstmal zum Verlauf der Verletzung. Ich habe bis Juni 2013 3-4 mal in der Woche Fußball gespielt und hatte ab ca. April Leistenschmerzen während und nach dem Training. Ich bin jedoch ärgerlicherweise nicht direkt zum Arzt, da die Schmerzen am nächsten Tag normal immer wieder weg waren. Als die Schmerzen sich verschlimmerten habe ich einen Orthopäden aufgesucht, der mit einigen Drucktests sowie MRT Bildern eine Schambeinentzündung diagnostizierte. Das war Ende August 2013. Ich habe seitdem überhaupt kein Fußball gespielt und ca. alle 3 Monate mal eine Runde Basketball um zu testen ob das Schambein wieder hält. Nach 6 Monaten waren die Beschwerden beim ersten Sport machen wieder da, worauf erneut ein MRT gemacht wurde. Die Schambeinentzündung war nur leicht zurückgegangen, zumindest das, was man auf den Bildern gesehen hat. Der Arzt hat mir daraufhin Manuelle Therapie verschrieben. Ich hatte 5 oder 6 Sitzungen beim Physio und habe eine Vielzahl an Dehnungsübungen, sowie einige Kräftigungsübungen zur Mobilisierung der Hüfte erhalten, die ich über mehrere Wochen auch gewissenhaft durchführte. Nach ca 6 Wochen Therapie habe ich mir bei einem Sturz die Schulter ausgekugelt. Die Dehnungsübungen habe ich weiter gemacht, Kräftigungsübungen gingen aufgrund der Schulter nicht wirklich, weswegen ich nach ca 4 Wochen erst wieder damit beginnen konnte. Seitdem habe ich jedoch das Gefühl, dass die Übungen das Schambein zu stark beanspruchen und ich habe teilweise im Alltag auch wieder ein leichtes Ziehen am Schambein. Ich habe jetzt für Ende September nochmal einen Termin beim Orthopäden. Ich bin mir nun aber unsicher, ob ich die Übungen, bei denen ich Schmerzen habe lieber lassen soll um das Schambein nicht weiter zu überlasten. Noch einige Fragen: Der Physiotherapie meinte, man könnte mal solche entzündungshemmende Enzymprodukte mit Bromelain o.ä. ausprobieren, da viele Sportler dies bei verschiedenen Verletzungen verwenden. Nach reichlicher Recherche konnte ich jedoch keine belastbaren Informationen finden, die die Wirksamkeit bei einer Schambeinentzündung belegen, weswegen ich mich auch aus Kostengründen dagegen entschieden habe, da die Medikamente anscheinend nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Wie ist eure Meinung zu solchen Mitteln? Hat jemand positive oder negative Erfahrungen in Verbindung mit einer Schambeinentzündung gemacht?

Diese Frage ist evtl. etwas seltsam, aber wenn ich 2-3 Bier getrunken habe, und in einem leicht besäuselten Zustand bin, dann spüre ich mein Schambein doch recht deutlich. Es ist kein wirklicher Schmerz, aber im Vergleich zum Alltag, wo ich nichts spüre, sehr unterschiedlich. Wie kommt es dazu?

Belastet lockeres Radfahren das Schambein? Von der Bewegung her liegt die Hauptbelastung ja auf dem Oberschenkelstrecker, aber die anziehende Bewegung wird natürlich trotzdem durchgeführt. Bei lockerem Fahren merke ich gar nichts am Schambein. Wenn ich jedoch testweise eine hohe Intensität angehe, wird es schon unan

Antwort
von unbekannt0400, 1.034

Hey, du solltest moglichst jede Woche eine Cortisonsspritze nehmen, so beschleunigst du es,klär das davor mit deinem Arzt ab. Ich weiß nicht ob die Pyshioterapie wirklich dafür sinnvoll ist. Du solltest auch versuchen deine Leiste überhaupt nicht zu Überlasten, selbst wenn du Treppen läufst überlastest du es also pass auf. Nimm 4 Wochen 4 Cortisonsspritzen danach zum Mrt und immer weiter bis es weg geht. Sag mir bescheid wie es jtz bei dir ist.

Gute Besserung und Viel Glück! 

Antwort
von redbullmoo8, 1.302

Hey!,

Bei mir ist es genau das selbe! Ich bin zwar erst 15 Jahre alt, hab jedoch einen sehr stark gebauten Körper ... Ich hab in der U18 ebenfalls 3-4x Woche Trainiert (+1.Spiel). Nebei geh ich noch ins Sportgym. So nun zu den Schmerzen. Seit ungefähr Februar 2013 hab ich nun diesen unbeschreivlichen Schmerz, welchen sowohl bei den Adoktoren als auch in der Schambein gegen zu spüren ist. Dann hab ich 1 Jahr lang immer wieder das Trainieren "probiert".... da die Schmerzen immer wieder kamen (auch nach 2-3 Tagen wieder weg waren), hab ich beschlossen den Sport komplet wegzulassen. Zu dieser Zeit (ca. März 2014), habe ich bereits 2 Sportärzte aufgesucht, die alle mit einer anderen Diagnose kamen und dem entsprechend auch anders Behandelten. (Spritzen, Passives-Dehen ... alles dabei). Bei MR ist dann auch nix rausgekommen... Seit 5-6 Monaten hab ich nun eben pausiert, und war in der Zeit 2x im Monat beim Pysiotherapeut. Dieser gab/gibt mir immer wieder Übungen für die Stabilisation vom Becken und generell zur Stärkung der Muskeln im Rumpfbereich. Das Fußballspielen hab ich bis jz ganu gelassen.... Ich gehe jz ca. 3x in der Woche laufen und in der Schule bin ich jz auch wieder eingetiegen.... Bei allem was ich mache, achte ich EXTREM!!! auf die Körperhaltung unf auf die Stabilisation. Wie gesagt ich bin noch Schüler, und meine Eltern zahlen keine weiteren Einheiten beim Therapeuten mehr (1h .... 60€), was ich auch verstehen kann :/ Ich werde die Hallensaison noch auslassen und im Frühjahr dann noch einen Versuch starten. Ich setzt mir immer eigene Ziele die erreichen will, und dafür muss man auch was tun (täglich. 10-20min.) Physioübungen... Und um je zacher die Übungen, desto mehr helfen sie ^^ .... einfach selbst motivieren ... irgendwie!! :)

Ich vergönn jedem der solchen elendigen dauerhaften Schmerzen hat gute Besserung!... Da ich noch (hoffentlich) einiges vor mir hab, hoffe ich dass es bald wieder wird.... Aber das Problem ist eben oft, das einem nix mehr motiviert, und genau diese Phasen muss man ignorieren! Ziele setzten, Liste schreiben etc....

Viel Glück :/

Kommt wirklich aus dem herzen da man das nur weis wenn mans selbst hat!

Lg

Ps.: vlt. schreib mir in 2,3-4 Monaten wieder, wies aussieht ... (Vortschritte. .)

:)

Antwort
von moidaroi, 1.230

Hey, irgendwelche Neuigkeiten?

Bin 22 und hab den Fluch seit etwa 8 Monaten nun. Physio, Stosswellen Therapie schon versucht. Hat bei mir begonnen als ich neben dem Krafttraining (Squats etc..) noch in nem Fussballclub angefangen habe.

Was haltet ihr von ner OP (Bohrung um eine Heilung durch Bildung von neuem Knochenmark zu stimulieren) oder einfach abwarten? ich werde langsam dick:)

Grüsse

Antwort
von Professor, 1.177

Eine Entzündung geht mit Medikamenten oder von alleine weg. Die Übungen brauchst Du nicht "ewig" machen, nach der Therapieeinheit nur bei Bedarf. Das dauert eben, zudem die Schulter zu behandeln nun wichtiger zu sein scheint. Sprech das mit dem Arzt ab und auch mit dem Physiotherapeuten. Medikamente kann nur der Arzt verordnen, alles andere was man so kaufen kann, ist viel zu niedrig dosiert und bringt nicht viel. Alkohol hindert die Heilungsphase, 3 Bier sind 60 Gramm Alkohol. Wenn Du noch was einnimmst und sowieso angeschlagen bist, trinke viel Wasser und ernähre Dich gesund und möglicherweise hilft eine höhere Dosierung von Vitamin C und E. Ein Bier reicht. Frag den Arzt, ob er nicht noch mal über ein großes Blutbild deine Entzündungswerte testen kann sowie eine mögliche Mangelerscheinung bestimmter Vitamine oder Mineralien. Die Abwehrkräfte müssen optimal sein. Viel Erfolg!

Antwort
von Meera, 234

Hallo, gibt es irgendwelche Neuigkeiten bei euch? Hänge in den ersten 6 Monaten der Symptomatik ohne Verbesserung und bin so frustriert!

Kommentar von Rich47 ,

warum wendet Ihr Euch nicht an den Sportmediziner und Schambeinspezialisten Dr. med. Sascha Hopp. Er ist Ärztlicher Leiter der Lutrina Klinik in Kaiserslautern. Einfach bei Jameda nachsehen.

LG Rich47

Kommentar von ayka96 ,

Hey, ich habe das selbe problem gehabt. beginn der schmerzen ist nun 4 jahre her, ware bei einem arzt in behandlung, physio, manuelle thearpie, krankengymnastik, tabletten, salben, elektrotherapie, ultraschalltherapie, alles durchgemacht. Entzündung ist fast zurückgegangen hatte die selben schmerzen trotzdem noch. sogar schlimmer. der arzt meinte ich müsse aufhören (war damals 18/19) das war mir zu blöd, er hat mir die tabletten auch so lange verschrieben dass ich nun resistent gegen schmerztabletten bin. nichts hat damals geholfen, habe daraufhin den arzt gewechselt, dieser meinte man ist die ganze sache falsch angegangen, ursache eine schambeinentzündung sind fehlbelastungen/muskeldysbalancen und schwäche der rumpfmuskulatur usw. da das schambein so falsch belastet wird. raufhin habe ich den etnschluss gefasst mit einer stosswellenbehandlung anzufangen da es mir der arzt empfohlen hat. war anfangs nicht so begeistert da ich es ja selber zahlen muss aber er hat ein top angebot gemacht. seit der 2.behandlung bin ich schmerzfrei. mit 2 behandlungen sind die schmerzen die ich seit 4 jahren hatte und nichts geholfen hatte WEG! es lohnt sich defnitiv das zu zahlen, letztendlich zahlt man genauso viel wenn man die eigenanteile der ganezn physiotherapien KGs und MTs elektrotherapien usw zusammenzählt. dabei ist aber ein muskelaufbau training der rumpfmuskulatur genauso wichtig sonst bringt das ganze nichts. dann sin ddie schmerzen anfangs weg aber wenn die muskulatur fehlt dann kommt es wieder zu fehleblastungen und zu rentzündung man muss definitv beides zusammen machen. der arzt der mich letzendlich behandelt hat ist mannschaftsarzt in der bundesliga, deshalb hatte ich keine zweifel an der behandlung. mit 2 mal stosswelle bin ich nun schmerzfrei (PS ich bin gesetzlich versichert)

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