Frage von JoeCardio1, 38

Krankenrückkehrgespräch?

Ich arbeite in einem Beruf, der viel mit Sport (in einem Fitnessstudio um genau zu sein) zu tun hat, war jetzt jedoch länger krank - bei dem letzten Telefonat wurde mir ein Krankenrückkehrgespräch in Aussicht gestellt und ich weiß jetzt nicht so wirklich, ob ich das negativ oder positiv auffassen soll. Gerade als jemand, dessen Gesundheit wichtiger für seinen Job ist, als bei einem Bürojob, könnte man da ja sonstwas erwarten. Hat hier jemand Erfahrungen mit so etwas gemacht?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rasiraptor, 14

Also Juergen hat das auch schon ganz gut erklärt. Es ist generell erst mal nichts Negatives, keine Angst also! Wie schon gesagt wurde, will man dadurch vor allem rausfinden warum du krank warst beziehungsweise, wie man dir helfen kann seltener krank zu werden. Ganz einfach, weil das in beiderseitigem Interesse liegt, menschlich und ökonomisch! Hier findest du auch noch mal einen informativen Text dazu http://www.karrierepropeller.de/rueckkehrgespraech-betriebsrat/

Also wie du siehst sind die meisten Texte, die man online findet, zurecht eher positiv geartet und das nicht umsonst. Du solltest keine Angst haben, wenn sich dein Arbeitgeber nicht schon vorher als bösartiges Monster entpuppt hat ;) Also wenn du nicht 25 Wochen im Jahr krank bist, dann sollte da überhaupt nix Schlimmes geschehen. ;)

Kommentar von JoeCardio1 ,

Danke für den Artikel! Der hat einiges für mich erklärt :)

Antwort
von Juergen63, 18

Diese Gespräche sollen dazu dienen das beide Seiten herausfinden ob es Jobtechnisch etwas gibt was die meist chronische oder längerwierige Erkrankung hervorgerufen hat, mit der Zielsetzung hier Abhilfe zu schaffen damit der Krankheitsstand verringert werden kann. Letztlich kann dies vom Arbeitnehmer aber auch als Druckmittel des Arbeitgeber aufgefasst werden. Von daher kann man darüber streiten ob solche Gespräche als positiv oder negativ empfunden werden.

Im unteren Leitfaden kannst du dich etwas belesen über das was auf dich zukommen könnte bzw. was der Arbeitgeber an Auskünften von dir einforden darf und was nicht. Fakt ist jedoch das der Arbeitgeber ein Anrecht auf dieses Gespräch hat.

http://www.gesundheitsmanagement24.de/praxisleitfaeden-checklisten/praxisleitfad...


Antwort
von whoami, 18

Solche Gespräche dienen in der Industrie schon seit über 20 Jahren offiziell dazu, damit der Betrieb sehen kann ob er am Arbeitsplatz etwas verbessern kann, damit du in Zukunft weniger krank wirst. Inoffiziell wird vermutet, dass man über chronisch Kranke informiert sein will um diese dann bei der nächsten Gelegenheit los zu werden. Weil Kranke einfach zu hohe Kosten verursachen! Für dich bedeutet dies, dass du als chronisch Kranker warscheinlich untragbar wirst. Du kannst dich aber wehren, weil das was du deinem Boss erzählst freiwillig ist. Wenn er patzig wird, kannst du einfach sagen, dass deine Krankheit niemanden etwas angeht, außer deinem Arzt und dir!! Kommt auf den Chef an wieviel du ihm erzählen kannst/willst/sollst.

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