Frage von Ines06,

Kopfschmerzen beim Langstrecken- und Tieftauchen

Hallo, seit 28.01. nehme ich an einem Kurs zum Rettungsschwimmer silber teil. Jede Woche findet 1x für ca. 1 STunde Taining statt. Das Schwimmen ist kein Problem, aber das Tauchen. Für den silb. Rettschw. muss ich 25 m Streckentauchen und 3x Tieftauchen innerhalb von 3 Minuten. Beim vorvorletzten Mal wollte ich das Streckentauchen absolvieren, zum einen nicht geschafft und zum anderen hatte ich wahnsinnige Kopfschmerzen vom Nacken her kommenden über den Kopf oberhalb. Wobei ich sagen muss, keine normalen Kopfschmerzen, sondern Migräne. Das Training war für mich nach 10 min vorbei. Ich konnte nix mehr tun. Zum einen wusste ich nicht wie mir geschieht und was wirklich passiert war. Die Anzeichen dieser Art Schmerz, die spätere Übelkeit bis fast zum Erbrechen kenne ich von der Migräne, die ich schon mal hatte - doch nun lang nicht mehr. Als dieses "Spiel" am folgenden Montag wieder begann, versuchte ich mit dem Ausbilder zu analysieren. Wir nahmen an, dass es vom Nacken her kommt, weil evtl. falsche Kopfhaltung unter Wasser. Ich legte dann für mich fest, dass ich das nächste Mal (gestern) erst mit dem Tieftauchen (3.60 m) beginne, falls es mich beim Streckentauchen wieder ausscheert. Doch ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Auch hier traten die Kopfschmerzen schon nach dem ersten Mal auf. Der einzige Unterschied, sie waren nicht gleich so heftig und anhaltend. Wobei ich gleich eine Tablette einnahm, um etwas weiter machen zu können. Diese half, wobei unterschwellig der Schmerz zu spüren war.

Jetzt frage ich mich, woran liegt es? Sicher die richtige Atemtechnik und der Druckausgleich sind wichtig. Aber kann es auch an etwas anderem liegen - bin ich vielleicht nicht geeignet? Denn: meine Gesundheit möchte ich nicht aufs Spiel setzen. Auch sind die Kopfschmerzen unterschwellig am nächsten Tag noch zu spüren, sie sind nicht weg. Wobei heute nicht so schlimm wie die letzten beiden Male.

Hat da jemand einen Tipp für mich - oder gleich zum HNO?

Danke und winterliche Grüße von der Nordsee Ines

Antwort
von anonymous,

hallo.

Ehm vorm DLRG solltest du immer einen Arzt aufsuchen und prüfen ob du geeignet bist... das ist soweit ich weiß sogar Vorschrift.

Zweitens kann auch der Arzt am besten abschätzen welche Probleme, dessen Symptome du beschrieben hast, du hast.

Drittens kann ich dir aus Erfahrungen mit dem Tauchen sagen, dass vorallem Übung dazugehört. Man sollte nichts übereilen. Der Mensch kann nicht viel auf Anhieb aber beinahe alles lernen! Nur Geduld und Ausdauer sollte man haben, heißt: Nicht die Hoffnung verlieren, und immer dran bleiben (Regelmäßigkeit). Vorallem der Druck beim Tieftauchen ist sehr ungewohnt.

Kommentar von Ines06 ,

Hallo, vielen Dank für die Antwort!

... aber die Zeit fürs Üben und Ausdauer habe ich sicherlich als ehrgeiziger Sportler, aber leider nicht für diesen geplanten Job, der theor. am 01.03. beginnen sollte ...

Alles etwas zu spät - ob Ausschreibung dafür, Sichtung der Bewerbungen und letztlich Entscheidung ... und nun auch zu spät für mich. Entscheidung ist gefallen. Rettungsschwimmer "hängt erst mal am Nagel".

Trotzdem vielen Dank für die Info und Antwort. Schöne Ostern noch.

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