Frage von Maxxspeed,

Komplettgurt beim Klettern sinnvoll?

Was haltet Ihr von einem Komplettgurt? Ist das besser oder schlechter, wenn man Verschleißteile austauschen muss?

Antwort von slowboarder,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi
was verstehts du jetzt unter "Komplettgurt" ???
wen du damit die Kombination aus Hüft - und Brustgurt meinst, dann ist das so, daß sowas zum Klettern nicht mehr verwendet wird.
Die Ausnahme sind Kinder, bei denen die Hüfte noch nicht stark genug ausgeprägt ist, so daß die beim Überkopfhängen aus dem Gurt rutschen könnten, gleiches gilt für stark übergewichtige Personen.
Ansonsten wäre kein Klettergurt bekannt, bei dem man "Verschleißteile" austauschen kann.
Wenn irgendwas durchgescheuert ist, muss der ganze Gurt ausgetauscht werden, alles andere wäre lebensgefährlicher Unsinn.
Gruß, Daniel

Antwort von Hirtzley,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Zeit der Komplettgurte ist vorbei. Es werden, außer bei speziellen Sonderfällen nur noch Sitz- / Hüftgurte verwendet. Selbst bei Gletscherbegehungen wird von einem zusätzlichen Brustgurt bzw. von dem Kpl.- Gurt abgeraten. Die Gurte sind so gefertigt, das keine Teile getauscht werden können, treten Verschleißerscheinungen auf, so ist der Gurt zu ersetzen. Eigenmächtige rausschneid und wieder Einnähaktionen halte ich für sinnlos und gefährlich, denn mit normalen Nähmaschinen kann keine tragende Naht hergestellt werden.

Antwort von Lippe,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Egal welcher Gurt, ob Hüftgurt oder Komplettgurt, Einzelteile kann man nicht austauschen. Komplettgurte sind sinnvoll für Kletterhallenbetreiber und Industriekletterer. Beim Sportklettern hat sich seit 25 bis 30 Jahren der Hüftgurt etabliert. Ob es ein Modell sein soll mit Verstellmöglichkeiten an den Beinschlaufen, mit breiten und gepolsterten Gurten ist immer Anwendungs und Erfahrungssache. Ein Gelegenheitskletterer wird einen verstellbaren Sitzgurt gut finden, ein anderer eher auf geringes Gewicht und weniger Komfort achten.

Antwort von martinmuc,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Komplettgurte sind schon lange out - zumal die alten DInger auch sehr unbequem waren. Auch beim Alpinklettern und auf Eistouren werden nur noch Hüftgurte verwendet.

Antwort von noch4noch3noch2,

die Kombination aus hüft- und beinschlaufen, also der sportklettergurt eignet sich wunderbar für alle touren ohne gepäck, da man am körperschwerpunkt eingebunden ist und mit einer leichten bauchspannung im gurt sitzen kann, auch im Sturzfall. Hat man schweres Gepäck auf dem Rücken,bei welchem der Körperschwerpunkt verschoben wird (Rucksack, der den Oberkörper nach hinten zieht), kann es sinnvoll sein, sich weiter oben einzubinden, also mit kombiniertem Hüft- und Brustgurt in Höhe der Brustwirbelsäule, da man im Sturzfall mit Gepäck möglicherweise nach hinten gezogen wird und den körper mit Bauchmuskelkraft und einem Hüftgurt nicht mehr halten kann. Mit zusätzlichem Brustgurt verhindert man das Nachhintenüberkippen.

Antwort von Dave123,

Naja, das ist in einem solchen Fall schon schlechter - trotzdem finde ich eine solche Lösung sehr komfortabel. Also durchaus zu empfehlen.

Kommentar von Hirtzley,

Was soll bitteschön dieser Schwachsinn???????

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