Frage von Trainerneuling,

Kickboxen Trainerstunden

Hi Leute, Ich habe nach den Sommerferien die ÜLC und darf offiziell Training geben, deshalb habe ich mich auch angeboten in meinem Sportverein eine Kindergruppe zu übernehmen, da wir immoment immer mehr Kinder dazu bekommen. Nun hoffe ich, dass mir einige von euch ein paar Anregungen und Tipps geben könntet wie ich das Kickbox Training für Kinder schön gestalten könnte!

So nach dem Motto, ein paar schöne Aufwärmspiele gefolgt von ein kleineren Spielchen mit (versteckten) Kickbox Elementen.. Ich bedanke mich schonmal im vorraus für alle Antworten :)

Hilfreichste Antwort von Kyra72,
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Pratzenreaktionstraining:
A steht B gegenüber und hält eine Pratze mit ihrer Stirnseite zum Partner B. A's Pratzenarm ist gestreckt (Sicherheitsabstand) und bewegt sich innerhalb B's Reichweite. Immer wenn A die Pratzenvorderseite zu B dreht, soll B sofort darauf schlagen. In B's Ausgangsposition hängt der Schlagarm entspannt runter.
Variation:
B hält die Pratze still in A's Reichweite und zieht sie erst weg, wenn A schlagen will. Hier wird auch die Aufmerksamkeit des Pratzenhalters geschult, zusätzlich zu B's schneller Reaktion.

Antwort von DeepBlue,
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Hi,

zunächst solltest Du uns mitteilen, wie alt die Kinder sind, denn ein Training sollte kind- und altersgerecht sein.

Wenn sich Deine ÜLC nur auf den Breitensport beschränkt, glaube ich kaum, dass Du damit genügend qualifiziert bist, Kick-Boxen zu unterrichten - schon gar nicht für Kinder. Kinder wollen spielen, sie wollen toben, sie wollen ihren Bewegungsdrang ausleben. Deshalb muss man ihnen die Bewegungen spielerisch und abwechslungsreich vermitteln. Beim Kickboxen ist das Erlernen der richtigen Technik das A und O. Dies setzt u.a. Konzentration und Disziplin voraus. Nicht jedes Kind ist bereit, dies im Rahmen einer "normalen" Sportstunde zu leisten oder interessiert sich für diese spezielle Sportart.

Gruß Blue

Antwort von Kyra72,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Mattenkönig:

Ca 4-5 Kinder befinden sich in einem abgrenztem Feld und versuchen sich gegenseitig rauszuschieben oder zu ziehen. Schlagen ist verboten. Wer übertritt, verläßt das Feld. Wer als Letzter übrig bleibt, ohne übergetreten zu haben, wird Mattenkönig. Das Feld kann mit Matten gebildet oder mit Seilen auf dem Boden abgegrenzt werden. Geschult werden Taktik und Körperkraft, Motorik. (Ruhig paarmal nacheinander spielen, mal sehen, ob die Kids darauf kommen, zusammen gegen den Stärksten zu arbeiten...oder alle gegen Dich?)

Kommentar von Trainerneuling,

Dank dir für die beiden Schicken vorschläge! ;)

Antwort von ralphp,

Soso, wenn Du Übungsleiter C bist, dann solltest Du doch auch in der Lage sein, Stunden zu geben oder gehört das neuerdings nicht mehr zur Grundlagenausbildung?

Aber mal im Ernst: Ein bisschen Fantasie braucht der Trainer schon. Der Trainer muss interessant sein ohne zu langweilen, er muss in der Lage sein, die Anforderungen so zu setzen, dass jeder die Ziele auch erreichen kann.

Der oberste Grundsatz lautet: Tue was du sagst und sage was Du meinst! Häufig sind es nämlich die Erklärungen, die stark zu wünschen übrig lassen, durch die Missverständnisse und daraus resultierend Misserfolge entstehen.

Ganz gleich, was Du unterrichtest: Es gibt kein Schema F, das wie eine Schablone immer und überall passt. Du musst flexibel sein und Dich der jeweiligen Situation anpassen können. Wähle jeweils die Methode, die Fehler von vornherein ausschließt. Entdecke eigene Übungsformen, beschäftige die Kinder mit immer wieder anderen Übungen, so dass sie am Ende des Trainings ohne es zu merken eine Stunde das Gleiche gemacht haben. Dass ist die Kunst.

Am wichtigsten ist, dass der Trainer sein Wissen authentisch vermittelt. Sei du selbst. Niemals sollte man andere Trainer kopieren. Ich bin sicher, dass Du im Training zahllose verschiedene Übungsformen kennengelernt hast. Da waren Übungen dabei, die Du sehr gern gemacht hast und es gab ganz bestimmt auch Übungen, die Dir überhaupt nicht gefallen haben.

Als Trainingsteilnehmer suche ich immer intensiv nach Möglichkeiten die durch den Trainer eingesetzten Lehrmethoden, Hilfsmittel und Übungen auch für meinen Unterricht zu nutzen. Ich frage mich bei jeder Übung, ob es nicht vielleicht eine bessere Möglichkeit gibt, für welche Zielgruppe die Übung geeignet ist, wie schnell man mit dieser Übung ein gesetztes Ziel erreichen kann.

Auf diese Weise ein Training analysierend, hat das Training doppelt Nutzen. Einerseits kann ich selbst trainieren, andererseits aber mein Repertoire um neue Methoden erweitern.

Übungsformen, die mir nicht sehr zweckmäßig erscheinen sollten besonders intensiv untersucht werden. Möglicherweise habe ich den Sinn der Übung noch gar nicht erfasst ... Verstehe ich das Ziel der Übung?

Alles, was mir Spaß macht, alles was sinnvoll ist, kann und sollte man aufnehmen und einsetzen, wenn man selbst als Trainer vorn steht.

Noch ein Letztes: Man kann nicht in jede Stunde alles hineinpacken und Kampfsport ist kein Spiel! Weniger ist oft mehr. Gestalte jede Übungseinheit anders und vermeide es durch Wiederholung zu langweilen.

Antwort von Trainerneuling,

Die Kinder sind im Alter zwischen 8 und 13/14 Jahren. Ich selber mache Kickboxen seit ca. 4 Jahren und hab den 1. DAN

Antwort von gaze1,

In welcher Altersgruppe sind denn die Kinder? Willst du die Stunden für einen Kickbox-Verein geben, oder handelt es sich um eine normale Sportstunde?

Kommentar von Trainerneuling,

Training im Verein.

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