Frage von apfelkern,

keine Veränderung nach 10wochen Training...

O10wochen Training und Ernährungsumstellung(eiweißbetont) habe ich nun bereits hinter mir(wie in meiner früheren Frage von vor 6 Wochen beschrieben).ich habe alles so beibehalten,natürlich auch auf die Energiebilanz geachtet.aber es hat sich nichts geändert...was kann ich noch tun?:-( es ist ärgerlich und demotivierend!:-(

Antwort
von apfelkern,

Also ich habe nicht vor 10 Kilo abzunehmen,auch will ich keine Muskelberge aufbauen!ich will einfach nur 3-4kilo abspecken und ich bin der Meinung das das mit 4 mal/wo Training(Ausdauer und Kraft) und einer vernünftigen Ernährung schaffbar sein muss und zumindest 1läppisches Kilo runter sein müsste(wovon ich nix spüre,sehe oder mir die Waage samt analyse etwaspositives anzeigt). Vllt.zu meiner Person nochmal:bin 23,weiblich,1,66m groß und Wiege derzeit 59kilo.wie man nun auf steroide kommt weiß ich nicht,von bodybuilding war nie die Rede..

Kommentar von Pistensau1980 ,

Das Problem ist, dass du über das Gewicht gehst. Wenn du dich eiweißreich ernährst und Kraftraining machst, dann baust du Muskulatur auf. Das ist gut, aber die ist eben schwerer als Fett, wodurch du nicht an Gewicht abnimmst, aber eben an Körperfett. Und das ist ja genau das, was du willst, du senkst den Anteil an Körperfett.

Ich weiß nicht, was du mit Analyse meinst, aber wenn du von einer Körperfettwaage sprichst, die Dinger sind Murks. Da spielen Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, die Feuchtigkeit auf der Haut und alles Mögliche eine viel größere Rolle als der tatsächliche Körperfettanteil. Wenn du den wissen willst, lass ihn mal mit dem Caliper messen.

Abgesehen davon sind 59Kg bei 166cm Körpergröße doch vollkommen in Ordnung, gerade wenn du Sport treibst. Du bist auf einem guten Weg, mach so weiter und sei nicht überkritisch mit dir selbst. Den Sport und die gesunde Ernährung solltest du dein Leben lang beibehalten, neben dem Abnehmen ist es auch gut für Gelenke, Rücken und Kreislauf, du bleibst gesund und erhältst dir bis ins hohe Alter eine gute Lebensqualität. Was will man mehr?

Kommentar von apfelkern ,

Ja das ich dadurch Muskulatur aufbauen müsste weiß ich,nur ist dem nicht so.da müssten ja zumindest die Klamotten lockerer sitzen-das ist nicht der Fall.ich weiß auch das 59kg nicht zu viel ist aber ich habe dennoch hüftgold und eine unschöne bauchrolle die ich bekämpfen will,einfach des Wohlfühlens wegen.an meiner Ernährung kann es nicht mangeln,führe sogar Tagebuch wobei es mir eiweiß-,Kohlenhydrat- und fettanteil berechnet.bewegen kann man sich immer mehr,aber viel steigern kann ich das zeitlich betrachtet nicht,auch von meiner Kraft nicht.mein Trainer weiß auch keinen Rat mehr und ich bin demotiviert hoch 10... Dennoch danke für deine Einschätzung.vg

Kommentar von Pistensau1980 ,

Lass dir einfach die Zeit und mach weiter. 10 Wochen sind beim Abnehmen oder zum Muskelaufbau nichts, das sollte auch dein Trainer wissen. Wichig ist eben, dass du durchhältst. Du bist nicht wirklich übergewichtig, also wird dein Körper versuchen. die wertvollen Fettreserven um jeden Preis zu halten. Wäre zwar nett, wenn zuerst das Körperfett abgebaut würde, aber nach zigtausend Jahren des Hungerns sind wir evolutionsbiologisch eben einfach eingestellt, die Überlebensfähigkeit über alles zu stellen und auf Hungersnöte vorbereitet zu sein.

Übermäßig viel Sport zu machen bringt auch nichts, vielleicht kannst du beim Krafttraining die Gewichte noch etwas steigern, so dass du wirklich nach drei Sätzen á 15 Wiederholungen keine weitere Ausführung mehr hinbekommen würdest, vielleicht in Absprache mit deinem Trainer sogar noch etwas weiter gehen. Aber sonst musst du wie gesagt einfach durchhalten, das restliche Hüftgold zu versilbern ist eher ein Projekt über Jahre als über Wochen.

Kommentar von apfelkern ,

Aber es kann doch nicht angehen für 3 Kilo Jahre zu brauchen,wenn andere pro Monat ein Kilo abnehmen,was ich durchaus realistisch finde.andere schaffen es ja auch..:-( ich find das nicht fair...

Kommentar von Pistensau1980 ,

Dann schau dir die Leute mal an, die ein Kilo pro Monat abnehmen. Die sind eben übergewichtig, da ist der Körper etwas spendabler mit dem Fett.

Und wie gesagt, rechne nicht mit Gewicht, sondern mit dem Körperfettanteil. Gewicht brauchst du nicht abzunehmen, sondern du willst ja Fett abbauen.

Kommentar von apfelkern ,

Ja mit dem fettabbauen statt Gewicht zu verlieren hast du recht,ich hab bis jetzt gedacht,dass das miteinander einher geht.habe das so gar nicht bedacht.muss ich nur mal sehen wie ich den kfa kontrollieren kann,bzw.nachmessen/überprüfen kann.vielen dank dir!

Antwort
von Tengen,

Meine Vermutung wäre, dass sich eben schon etwas getan hat, du es allerdings nicht siehst (die Veränderungen kommen schleichend). Hast du vielleicht ein Foto von dir, als du mit dem Training gestartet hast? Dann könntest du das mit dem "Jetzt-Körper" vergleichen. Sitzt eine Jeans wieder etwas lockerer? Wäre ja auch ein gutes Zeichen :) Du solltest nicht zu sehr auf die Kilos achten, sondern ob sich am Körper etwas verändert. Dank dem Muskalaufbau und deiner Ernährung hat sich bestimmt auch Fett abgebaut. Frag doch mal Freunde/deine Mutter ob ihnen etwas aufgefallen ist, objektiv ist so etwas manchmal besser zu erkennen. Bleib fleissig am Ball und viel Erfolg!

Kommentar von apfelkern ,

Eben nicht,meine Klamotten sitzen wie immer,nichts sitzt lockerer.ich fühle mich auch nicht anders als zu Beginn.tja und mein Freund ist bei sowas leider nie ehrlich,er will ja nichts "falsches "sagen.andere Freunde äußern sich dazu nur mit "brauchst du doch nicht",das kann man aber leicht sagen wenn man mit sich selbst zufrieden ist. Die Körperfettwaage(auch wenn viele sagen die sind ungenau-die im Studio empfinde ich als ein gutes Gerät) spielt leider auch gegen mich.Ernährungstechnisch sehe ich mich auch im grünen Bereich.und ich will ja nur ein Kilo im Monat abnehmen,das find ich ist schaffbar,zumal andere viel mehr schaffen...

Antwort
von NachbarsLumpy,

Du willst nicht ernsthaft in 10 Wochen große Unterschiede sehen, oder ? Wenn du es willst dann musst du Steroide nehmen, anders geht es nicht. Wenn du ein paar Monate dein Training durchhälst wirst du auch Veränderungen sehen und spüren. Bleib also dabei, so wie es jetzt ist . Halte noch ein paar Monate, oder auch ein Jahr durch, und du wirst die Belohnung sehen.

Antwort
von Pistensau1980,

Was heißt nichts geändert? Erst Mal sind 10 Wochen nicht viel und wahrscheinlich hat sich etwas geändert, nur du merkst es noch nicht. Es kann sein, dass dein Gewicht gleich geblieben ist und vielleicht siehst du nicht die Riesenunterschiede im Spiegel, aber es wird sich schon etwas getan haben, nur eben kontinuierlich und langsam. Und das ist gut so, wenn du zu schnell abnimmst, hast du das alles bald wieder auf den Rippen, wahrscheinlich etwas mehr.

Mach doch mal ein Foto von dir mit nacktem Oberkörper als Referenz. Und dann machst du in ein paar Wochen noch ein Foto und vergleichst die beiden. Da wirst du dann einen Unterschied sehen, aber eben nicht, wenn du jeden Tag in den Spiegel schaust. Du weißt dann nämlich nicht mehr, wie du tatsächlich ausgesehen hast und dein Gehirn spielt dir da einen Streich, weil es das Selbstbild ständig an das anpasst, was es sieht. Mit einem Foto passiert das nicht, das ist eine Momentaufnahme.

Antwort
von apfelkern,

Ich habe einen GrundUmsatz von 1412kcal,also ohne das ich was gemacht habe,Arbeit und Sport kommt auch noch dazu.so verbrauche ich rund 2100kcal pro Tag.ich habe versucht 1400 kcal aufzunehmen,dabei 110g eiweiß und im höchstfall 120g Kohlenhydrate.da sich da nix getan hat in 9 Wochen,bin ich nun bei 1200,was mir allerdings zu wenig erscheint und auch schwer umsetzbar ist. Ich habe nicht gepostet um hier rum zuheulen sondern um jemanden zu fragen was ich noch ändern kann...

Kommentar von crishnak ,

Bei mir schrillen da die Alarmglocken! Dein Kaloriendefizit ist viel zu hoch. Du zwingst deinen Körper in eine Notsituation, in der er dazu neigt, überflüssige Muskelmasse zu verstoffwechseln und die letzten Fettreserven, von denen du vergleichsweise wenig hast, unangetastet zu lassen. Dadurch riskierst du, ein Opfer des Jojo-Effekts zu werden.

Ich empfehle dir dringend, deine Kalorienzufuhr in den nächsten Tagen schrittweise auf etwa 1.800 kcal hochzufahren. Das entspricht in etwa einem Defizit von 15 Prozent und liegt damit gerade noch im einem Bereich, der als sicher gilt.

Danach musst du einfach dran bleiben. Gerade die letzten Fettreserven sind hartnäckig, weil der Körper sie für schlechte Zeiten behalten will. Selbst unter Idealbedingungen würdest du beim empfohlenen Kaloriendefizit rund 25 Tage brauchen, um ein Kilo reines Fett zu verbrennen. An den Diätergebnissen von anderen brauchst du dich gar nicht erst orientieren. Wenn immer wieder von tollen 10-Kilo-in-10-Wochen-Diäten geschwärmt wird, haben die Probanden vor allem erst mal Wasser und Muskeln verloren und sich damit schlicht und ergreifend geschädigt.

Ich weiß nicht, was du genau für Sport machst, aber ein hartes Krafttraining wäre die beste Lösung. Damit kannst du deine Muskeln erhalten und so den Fettabbau optimieren. Schnell wird das wie gesagt nicht gehen, weil du schon sehr schlank bist...aber schnell ist in diesem Bereich nie gut.

Bleib dran!

Kommentar von apfelkern ,

1800 kcal??so viel habe ich noch nie gegessen!!so viel isst mein Freund!da sehe ich mich schon förmlich in die breite gehen...für einen Mann mag das ok sein aber nicht für eine Frau,da sind 1800 doch schon ziemlich viel denke ich.mir wurde gesagt ich solle rund 500 kcal unter meinem Bedarf bleiben,das habe ich mit 1400 doch erfüllt gehabt...

Kommentar von crishnak ,

Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Wichtiger als das, was rein geht, ist, was davon benötigt wird. Du schreibst ja selbst, du hättest einen Gesamtumsatz von rund 2.100 Kalorien. Der Gesamtumsatz ist das, was du täglich verbrauchst, warum solltest du also zunehmen, wenn du deinen Bedarf deckst?

Hier ist ein kurzer aber durchaus lesenswerter Artikel dazu, der dir vielleicht weiterhilft: http://www.workout.de/fettabbau-fettverbrennung-diaet/27055-energieumsatz-versus...

Kommentar von crishnak ,

Nur so als Anmerkung: Die im Beispiel genannten 500 kcal Defizit sind nicht mehr als ein Beispiel. So weit ich weiß, fährt man mit einem Defizit, das zwischen 10 und 15 Prozent des Gesamtumsatzes liegt, auf Dauer am besten, weil man keinen Jojo-Effekt riskiert.

Antwort
von wurststurm,

Es ändert sich aber auch nichts wenn du hier enttäuschte Postings verfasst. Da hilft nur in den sauren Apfel zu beissen, weitere 10 Wochen trainieren, dabei noch härter und intensiver zu trainieren und noch bewusster zu essen und dann wieder vergleichen.

Antwort
von sportella,

Du schreibst zwar von einer Ernährungsumstellung, aber scheinbar nimmst Du von den "umgestellten" Nahrungsmitteln immer noch zu viel Energie auf. Sonst würdest Du abnehmen. Was heisst, "auf die Energiebilanz geachtet"? Von welchem Wert/Bedarf gehst Du aus? Hier liegt der Fehler.

Also bleibt nichts anderes, als an der Kalorienschraube zu drehen und/oder den Verbrauch durch Sport zu erhöhen.

Antwort
von 0815runner,

du schreibst leider nicht, was du trainierst und was dein eigentliches Ziel ist. Was erwartest du dann für Antworten? Du musst schon ein wenig konkreter werden.

Kommentar von apfelkern ,

Doch das habe ich geschrieben!3kilo abspecken mit 3-4mal die Woche Kraft und AusdauerTraining.steht alles in meinen Kommentaren...auch wie ich mich ernähre steht dort.ich habe mich an die Community gewandt weil mein Trainer auch keinen richtigen Rat mehr weis und ich hoffte das hier noch wer rat weiß,wenn ich wüsste welche Antwort ich hören möchte hätte ich nicht gepostet,das wäre ja sinnfrei. Mein Trainer meinte gestern es könnte auch an dem Stress liegen den ich mir deswegen mache,was ich aber als humbuk abgestempelt habe.kann mit kaum vorstellen das es zw.Körper und Psyche derartige zsh.gibt..

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