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Kann ich mit rudern Disbalancen ausgleichen?

gefragt von StanziHuber am 27.11.2008 um 14:38 Uhr

Spiele jetzt ja Badminton. Und diese einseitige Belastung macht mir bisschen zu schaffen. Weil ich aber auch rudere, nur im Winter nicht, wollt ich mal fragen, ob rudern gut gegen diese Einseitigkeit ist? Oder reicht das nicht aus? Muss ich zusätzlich noch etwas machen?


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anonym
beantwortet von Sandro am 27. November 2008 21:34
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Grundsätzlich find ich die Idee sehr gut und das Rudern macht sicherlich auch Sinn. Da du aber sicherlich auf deiner Schlaghandseite deutlich stärker ausgebildet bist,als auf der anderen Seite, würde ich dir auch ein Ausgleichstraining mit Theraband o.ä. empfehlen. Da kannst du gezielt die andere Seite trainieren, um keine ausgeprägte Seitigkeit zu bekommen.

Kommentar von StanziHuber am 27. November 2008 22:14

Ja, danke, sieht echt so aus, also müsste ich im Fitnessstudio das ganze Programm machen...


frednorbert
beantwortet von frednorbert am 29. Dezember 2008 18:40
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rudern ist ein möglichkeit jedoch keine gute. die anmeldung in einem studio wäre gut, wenn du dort mit freien gewichten und mehrgelenkigen übungen arbeitest. gezielt die vermeintlich schwächere seite zu belasten ist unnötig bzw schon falsch --- der körper schafft das ganz alleine, trainier einfach.


anonym
beantwortet von einem Gast am 30. Dezember 2008 16:56
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Welche Einseitigkeit?

Die "Einhändigkeit" (was für mich alles vom Rumpf bis zur Schlaghand umfasst) ist mit Sicherheit durch Rudern nicht ausreichend zu kompensieren. Selbst beim Riemenrudern wird das entsprechende Handgelenk anders belastet als beim Badminton. Die schnellkräftige Ausprägung lokaler Muskulatur (auf einer Seite) vermag das Rudern auf der anderen Seite nicht nachzustellen. Am besten wäre es, wenn Du auch einfach mal mit der anderen Hand spielst. Wirkt auch koordinativ wunder. Alternativ rate ich zu einer Simulation des Schlages mit Hausmitteln. Wenn das denn wirklich nötig ist: schließlich gibt es immer auch einen kontralateralen Effekt (=gegenseitig, es passt sich also nie nur eine Seite isoliert an die Belastung an).

Eine etwaige einseitige Beinbelastung (wüsste nichts von einem solchen Phänomen) beim Badminton vermag das Rudern erst recht nicht zu kompensieren.

Als Ausgleichssportart ist Rudern trotzdem sehr zu empfehlen, aber: Wenn Du Badminton wettkampfmäßig und mit Ambitionen betreibst, solltest Du nicht zu lange extensiv rudern.


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