Frage von DDavid,

Kampfsport für die Straße?

Hey Leute, ich habe so zu sagen zwei Wohnsitze, und beide sind in Städten.. Ich bitte euch, nehmt meine Frage ernst, schreibt jetzt nicht Sachen wie z.B "Werde Erwachsen, im Kampfsport geht es nicht darum jemanden zu verkloppen" Bla Bla Bla! Mir ist bewusst, dass ich viel trainieren muss, usw usw. Meine Frage jetzt an euch, was ist für die Straße effektiv?

Antwort von Jannis5,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Im Kampfsport geht es nun mal nicht darum jemanden zu verkloppen. Die effektivste Kampfsportan auf der Straße ist immernoch das wegrennen, dabei wurde noch nie jemand verletzt oder beklaut. Falls es sein muss, aber auch nur MUSS, würde ich dir Thaiboxen/Muay Thai empfehlen. Ansonsten Boxen oder Krav Maga ebenfalls sehr wirkungsvoll.

Kommentar von DeepBlue,

... und wenn es gar nich anders geht, soll auch Pfefferspray recht hilfreich sein ;-)

Kommentar von Kyra72,

...aber auch das handling muß man üben, vor allem auch griffbereit haben, die Sprühweite und die Windrichtung beachten...

Kommentar von Jannis5,

natürlich, wie konnte ich dies nur vergessen!Da bedarf es an hartem Training und eiserner Disziplin, bis man das kann :-D

Kommentar von gaze1,

... vielleicht kannst du uns ja einen Trainingsplan erstellen? Fang aber bitte mit dem lauen Lüftchen für Anfänger an.

Antwort von anonymous,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jeder gute Kampfsport-Lehrer bzw. - Trainer wird es zu verhindern wissen, dich zu unterrichten, wenn du mit diesen Beweggründen "Kampfsport für die Strasse" ins Haus fällst. Mangelndes Selbstvertrauen wirst du auch durch Strassenschlägereien nicht dauerhaft behandeln können, denn es gibt immer stärkere oder solche die dir anderweitig überlegen sind. Sorry, bist mit deiner Einstellung noch nicht reif für Kampfsport. Aber an der kannst du ja arbeiten.

Antwort von sportella,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich empfehle Lauftrainig, so kannst Du Konflikten aus dem Weg gehen. Das ist immer der Bessere Weg.

Um sich im Erstfall effektiv zur Wehr setzen zu können, reicht es nicht, die Technik dazu zu beherrschen. Man muss sie auch anwenden. Und zwar sofort und mit der nötigen Härte.

Ein "normaler" Mensch hat eine Hemmschwelle und schlägt nicht sofort so zu, dass er in Kauf nimmt, den Gegner bleibend zu schädigen oder gar zu töten (ausser Gefecht zu setzen). Ich hoffe für Dich, dass Du zu den normalen Menschen zählst. Wenn nicht, hoffe ich, dass Du nie die Möglichkeit bekommst, diese Techniken zu erlernen.

Kommentar von toka1992,

Ich höre immer "weglaufen ist das beste" oder "geht bloß immer aus dem weg"...

Das ist falsch, seid selbsbewusst udn wenns ärger gibt macht ihn mit worten nieder wenn das nicht klappt dann kämpf...lasst euch nicht alle von irgendwelchen hinrverbrannten gangs angst einjagen. Jeder muss vorbereitet sein zu kämpfen, weil es keine heile welt gibt. Die kriminalität ist heute in der jugend an einem Punkt wo man mit wegrennen nix gewonnen hat. Dann bist du der schisser, der der ausgelacht wird, und diese leute denken sie haben es erreicht..aber NEIN, wenn man heutzutage schon kämpfen muss, dann sollte man denen schon gewaltig in Ar*** treten. Aber niemals kampfsport erlernen um anderen Grundlos weh zu tun, denn dann ist man kein deut besser als diese krassen gang deppen...

Kommentar von sportella,

also, ich weiss ja nicht, an welchen miesen, dunklen Ecken Ihr Euch so rumtreibt. Ich bin locker doppelt so lang auf dieser Erde und wurde noch nie verprügelt....

Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand kann man solche Konflikte vermeiden.

Kommentar von Default,

@ Sportella

Ich habe mal gehört, ab 1,90m und 100 KG wird man nicht mehr einfach so verprügelt. ;-)

"Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand" kann man übrigens nur versuchen, " Konflikte zu vermeiden".

Ob das klappt, hängt nicht zuletzt auch vom Gegenüber ab.

Die Realität ist doch die, daß durchaus nicht nur dumme Mitbürger Opfer von Verbrechen werden.

Kommentar von sportella,

by the way: ich bin eine Frau mit 1,70 und knapp über 60 kg...

Um sich zu prügeln, gehören immer 2 dazu. Bei einem Überfall, bei dem der Angreifer sicherlich irgendwie bewaffnet und wild entschlossen ist, hilft Dir keine Kampfkunst. Vielleicht ein Boxhieb, sofort genau auf die richtige Stelle. Und auch nur innerhalb der ersten Sekunden, als Überraschungseffekt. Und genau das ist der Knackpunkt. Meinst Du, man sollte jeden gleich umpumpen, nur weil er im Dunklen gerade um die Ecke biegt, einem entgegenkommt oder da halt rumsteht?

Klar werden nicht nur dumme Opfer, hab ich auch nicht behauptet. Die Wahrscheinlichkeit, eine auf die Mütze zu bekommen, wenn man einen auf dicke Hose macht, ist aber unbestritten höher. Thema für mich hiermit beendet, ich habe meine Meinung, Du Deine und alles ist in Butter :-))

Antwort von wurststurm,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du fliegst sofort achtkantig aus jedem Sportverein, wenn du dein "Können" auf der Strasse anwendest. Werde erwachsen und nutze den Verstand.

Antwort von Lippe,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi DDavid!

Hab Deine Anfrage gerade gelesen:

"Hey Leute, ich habe so zu sagen zwei Wohnsitze, und beide sind in Städten.. Ich bitte euch, nehmt meine Frage ernst, schreibt jetzt nicht Sachen wie z.B "Werde Erwachsen, im Kampfsport geht es nicht darum jemanden zu verkloppen" Bla Bla Bla! Mir ist bewusst, dass ich viel trainieren muss, usw usw. Meine Frage jetzt an euch, was ist für die Straße effektiv?"

Habe auch versucht, Deine Frage auf eine Kernfrage zurück zuführen. Das ist mir leider nicht gelungen.

Müsste ich ein Sportteam zusammenstellen, wärst Du nicht dabei. Ganz Klar!

Kommentar von Default,

Er will ja auch keinem Sportteam beitreten, sondern lernen, sich in einer Notsituation verteidigen zu können.

Antwort von ralphp,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Interessante Fragestellung! Am effektivsten ist immer die jeweils modernste Waffe. Der japanische Karate-Meister Nakayama wurde einmal in einem Fernseh-Interview danach befragt, was die effektivste Selbstverteidigung gegen einen Angriff sei und wie man einen Mann am besten außer Gefecht setzen könne. Er gab genau dieselbe Antwort. Er fügte jedoch auch noch einen wichtigen Aspekt hinzu: Wenn Du die jeweils effektivste Waffe einsetzt, wirst Du hinterher trotzdem im Gefängnis landen.

Ich persönlich glaube, dass es keinen wirklich für die Straße geeigneten Kampfsport gibt. Sich zu verteidigen lernt man bei jeder Kampfsportart. Zugleich aber lehren alle Kampfsportschulen auch, dass das erworbene Wissen nicht missbraucht werden darf.

"Da wo die Fäuste regieren, hat die Vernunft versagt," heißt es oft. Muss man sich wirklich auf die gleiche Stufe begeben wie ein potentieller Angreifer? Ich glaube nein.

Den Konflikt zu vermeiden oder gewaltlos zu beenden sollte immer das Primärziel sein.

In dem eingangs erwähnten Interview mit Nakayama stellte dieser dem Reporter auch eine Gegenfrage als dieser folgende Situation beschrieb: "Was ist aber, wenn Sie mit einer Waffe bedroht werden? Zum Beispiel so..." Und der Reporter bedrohte, wie man es aus zahllosen Action-Filmen kennt.

Darauf Nakayama: "Um was geht es denn? Wollen Sie mein Portemonnaie? Dann hier, haben Sie es! Wollen Sie meine Hose, dann gebe ich Sie Ihnen! Wollen Sie mein Leben, dann mache ich das..." Und noch bevor er den Satz beendet hatte, fand sich der völlig überraschte Reporter am Boden wieder.

In der Selbstverteidigung geht es nicht nur darum das Recht auf seiner Seite zu haben. Natürlich ist die Notwehr oder Selbsthilfe erlaubt. Überschreitungen der Grenzen der Notwehr und Selbsthilfe sind jedoch zu Recht mit Strafe belegt.

Aber was bringt es im Recht zu sein und um jeden Preis um sein Recht zu kämpfen - zum Beispiel um den Preis der eigenen Gesundheit? Ist die eigene Gesundheit so wenig wert, dass man sie einfach so auf's Spiel setzen kann?

Ein wenig Überlegung zeigt oft wie sinnlos die Streitereien sind, die wir jeden Tag ausfechten. Wegen welcher Nichtigkeiten sich manche Menschen schlagen.

Das einfachste ist gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen.

Wenn dies nicht zu vermeiden ist, bewahrt ein ruhiger kühler Kopf oft vor schlimmen Folgen.

In jeder Kampfsportart lernt man sich zu verteidigen. Was aber noch wichtiger ist, man lernt mit Gewalt umzugehen. Die Abwehr von Angriffen, Schlägen und Tritten gehört zum Trainingsalltag. Die echte Konfliktsituation ist daher für den geübten Kampfsportler etwas anderes als die gleiche Situation für den ungeübten.

Wenn es letztlich darum geht, in einer echten Situation auf der Straße kämpfen zu müssen spielt es keine Rolle, welche Kampfsportart man beherrscht. Jede Kampfsportart ist gleichermaßen gut oder schlecht geeignet, um in der jeweiligen Situation bestehen zu können. Es ist nicht die Kampfsportart die die Effektivität ausmacht, sondern immer derjenige, der sie ausübt. Das Wissen und Können des Einzelnen entscheiden über die Effektivität der Kampfkunst.

Antwort von Bester,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es wurde jetzt oft gesagt deine Einstellung sei verwerflich und du sollst dich umgucken, aber wenn du Bedenken hast, was deine Sicherheit angeht sollst du gut beraten werden. Karate und Judo sind wie auch Kung Fu und vieles Weiteres Kampfsportarten, für die man lange trainieren muss und die dann an Effektivität gewinnen. Um sich schnell gut zurecht zu finden empfehle ich Bujitsu. Bekannter ist Bujinkan Budo Taijutsu. Das ist ein Kampfsportmix, der die modernen Begebenheiten berücksichtigt und dir schnell beibringt, wie du dich verteidigen musst, wenn dein Gegner nicht gerade ein Meister ist, sondern irgendein Straßenpöbler (die habens selten drauf, nur Messer und Schlagringe...). Wenn du mir sagst, wie alt du bist und in welcher Stadt du wohnst kann ich dir sagen wo du in deiner Nähe trainieren kannst. Ich hoffe das war hilfreich.

Antwort von Martin122333,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich empfehle dir keine Sportart, wie Karte oder Judo. So etwas muss man erstmal mindestens 5 Jahre lang sehr gut lernen, damit es dann wirklich auf der Straße gegen körperlich stärkere Gegner anwendbar ist.

Ich würde an deiner Stelle, wie bereits gesagt dich nach einem Box-Verein umsehen. Kick-Boxen und Thai-Boxen sind sehr gute Kampfsportarten, die man auch wirklich effektiv anwenden kann. Vorraussetzung ist natürlich körperliche Fittnes, also solltest du zusätzlich zum Box-Training auch ins Fittnesstudio gehen.

Kommentar von trusty,

Dem stimme ich vollkommen zu.

Mache jetzt bald meinen Schwarzgurt in Karate und habe mich eigentlich immer relativ sicher gefühlt, auch schon als Orange Gurt.

Ungefähr vor 2 Jahren hatte ich den Grüngurt und bin auch zusätzlich beim Kickboxen eingestiegen. Sprich habe auch mal gegen Widerstände trainiert und gemerkt, was es heißt einen auf die Nase zu kriegen. Kickboxen habe ich dann 2 Jahre durchgezogen.

Seitdem fühle ich mich erst richtig sicher. Ich weiß, wie es ist einen auszuknocken, ich weiß wie es ist selbst einen rein zu kriegen und mit diesen Schmerzen umzugehen. Dieses Wissen sollte man auf der Straße haben.

Allerdings bevorzuge ich in derartigen Situationen doch lieber die Variante Reden oder Wegrennen. Ein Kumpel von mir schreit seinen Gegenüber immer wie ein Bekloppter an :D

Antwort von Pizol,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Am effektivsten kann man sich durch Intelligenz, Verhandlungsgeschick und Kommunikation schützen!

Antwort von Default,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

>... was ist für die Straße effektiv?<

.

Knackige unkomplizierte Technik - überlegene Körperkraft - Skrupellosigkeit

.

Die meisten Kampfsportarten sind nicht optimal (bis gar nicht) zur SV geeignet.

Wenn ich heute eine "Kampfsportart" zur SV für mich suchen sollte, würde ich darauf achten, daß nicht zu viel Firlefanz um das Drumherum (Kleidung, Gürtel etc.) gemacht wird.

Die Kampfkunst sollte Elemtente aus dem Boxen und Ringen beeinhalten - und man sollte lernen hart auszuteilen (aber auch einzustecken)

Ich kann momentan noch nicht mal sagen, welche "Sportart" diese Kriterien wirklich erfüllt.

Judo, Karate sind es jedenfalls eher nicht.

Krav Maga (aus Israel) hat den Ruf effektiv zu sein. Interessant könnte auch phlillpinische Sachen Arnis, Escrima (Stockkampf aber auch Waffenlos) oder Sambo (Stichwort: Combat Sambo) sein.

Wird wahrscheinlich nicht lange dauern, bis der Erste hier Wing Tsun (WT) empfiehlt.

Die Meinungen ob das was taugt (ist übrigens ein Kung Fu Stil), sind ziemlich geteilt. Effektiv ist auf jeden Fall die Promotion, welche die WT Leute in den letzen 2 Jahrzehnten gemacht haben.

WT wird angeblich - Betonung liegt auf angeblich - bei diversen polizeilichen oder militärischen Sondereinheiten gelehrt - ich bezweifle das.

.

Wenn in "Deiner" Stadt das genannte nicht angeboten wird, Thai Boxen ist auch nicht ohne. Oder nach Stichworten wie "Streetfighting, Streetdefence" oder ähnlich suchen.

Viel Erfolg.

Kommentar von Default,

Weitere Suchbegrigffe: Nahkampf, Close Combat.

Kann schon sein, daß das ein oder andere bei Dir in der Nähe trainiert werden kann.

Kommentar von exceed92,

Joar "Militärischer Nahkampf" wäre eine sehr effektive aber leider auch tödliche Kampfkunst. Gab es mal eie sehr interessante Doku drüber.

Kommentar von Default,

Militärischer Nahkampf ist meines Wissens nicht explizit besonders tödlich, sondern darauf ausgelegt, Durchschnittsoldaten wirkungsvolle und simple Nahkampftechniken mit oder ohne Waffe näher zu bringen.

Irgendwelchen Galileo-Dokus würde ich nicht allzu viel Vertrauen schenken.

Aber natürlich legt man im Krieg weniger Wert darauf, daß der Gegner unversehrt bleibt.

:-)

Kommentar von toka1992,

MMA= Mixed Martial Arts

Kommentar von trusty,

Wing Tsun ist reine Geldmacherei. Effektiv ist es jedoch sicherlich auch (wenn man genug Erfahrung hat)

Antwort von burak37,

Hilft dem jungen doch bisschen :D ! "verkloppen" , wie ihr es nennt , ist ein wesentlicher bestandteil von kampfsport oder findet ihr thaiboxen ästhetisch ? nein !!! es geht darum leute zu verprügeln, und die beste art ist Bare-knuckle , deswegen rat ich dir , geh nen bisschen Boxen , und härte später deine faust ab , dann nen bisschen reflexe trainieren , und schon bisse 98% der menschen auf der straße überlegen !

Antwort von anonymous,

Ich seh überhaupt kein Problem Kampfsport auch zur Selbstverteidigung zu benutzen. Ich war zwar noch nie in so einer Situation, aber ich glaube dass ich mit meinen Judo Kenntnissen zumindest einen betrunkenen Schläger abwehren könnte. Bei den Judotechniken ist es insofern hilfreich dass man ihre Wirkung gut einschätzen kann und so eine gewisse Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Und für den absoluten Notfall gibt es immer noch bestimmte Hebel- und Würgetechniken, die man auch sehr dosiert eisetzen kann. Außerdem gibt es im Judo eine Kata, die sich ausschlieslich der Selbstverteidigung widmet und ausschließlich dazu entworfen wurde. Diese Kata heisst Goshin-Jitsu-no-Kata. Von deren effektivität kann man sich auf Youtube auch überzeugen.

Antwort von Default,

An all die Leute, die hier mit Kommentaren a la, "werd' erst mal erwachsen", "Kampfsport ist nicht zum verkloppen", etc. glänzen, oder die Weglaufen als einzige Möglichkeit ansehen:

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Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht eines jeden Menschen.

Der Gesetzgeber hat bei Schaffung des Grundgesetzes also nicht ohne Grund das Recht auf Notwehr darin verankert.

§ 32 StGB

Notwehr.

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

.

WIKI schreibt weiterhin dazu:

... Der Notwehrübende hat dabei das relativ mildeste Mittel zu wählen, allerdings muss er sich auf Risiken bei der Verteidigung nicht einlassen.

Ebenso wenig ist er zu einer schimpflichen Flucht verpflichtet, da das Recht dem Unrecht nicht weichen muss.

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Recht braucht Unrecht also nicht zu weichen. Ein Grundsatz der heutzutage leider immer wieder ignoriert wird.

Natürlich ist weglaufen bzw. einer Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen im Zweifel schlauer.

Hier kommt mir aber der Verdacht, daß es nicht jedem um Schlauheit geht. Eher, daß die moralische Attitüde einiger so ist, daß sie Verteidigung gegen Agressoren grundsätzlich ablehnen.

Kommentar von Default,

Ganz schlau von mir: Der Notwehrparagraph findet sich nicht im GG sondern im StGB.

Ist aber eigentlich auch wurscht.

Kommentar von toka1992,

genau, das hatte ich neulich in der berufsschule die rechtfertigungsgründe !

Antwort von Berghammer,

Was Du meinst sind wahrscheinlich Elemente aus dem Kampfsport, der auf Selbstverteidigungselemente setzt. Gut geeignet ist da Judo oder KunTaiKo, dabei kann man effektive Griffe zur Verteidigung gegen verschiedene Angriffe lernen. Allerdings muss man das immer wieder üben damit es im Notfall ganz selbstverständlich anzuwenden ist.

Antwort von ralle13,

Ich weiss nicht wer Du bist, daher werde ich mich hier mit Ratschlägen zurückhalten.

Den einen Ratschlag kann ich Dir aber doch geben:

Probier mehrere Kampfsportarten/Kampfkünste aus und bleib bei der, die Dir am besten liegt. Mit Kampfkünsten ist es wie mit einem Paar Schuhe, es muss einfach passen.

mfg Ralle13

Kommentar von trusty,

Die Antwort gefällt mir auch!

Ip Man (der Meister von Bruce Lee und gleichzeitig ein Begründer des Wing Chun) sagte mal: "Mein Kung Fu ist nicht besser als deins, ich beherrsche meins nur besser und habe härter trainiert."

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