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joggen gesundheitsschädlich für kinder?

gefragt von choice am 06.10.2008 um 20:44 Uhr

unser sohn (13 jahre alt) ist vom laufvirus infiziert. er würde am liebsten jeden tag laufen, das mindeste sind 6km am tag. kann aber auch vorkommen, dass er 2 stunden weg ist und mal eben 21 km gerannt ist. der bodenbelag ist vornehmlich asphalt. wir als eltern sind unsicher, ob wir das laufen bei ihm dosieren sollen. wer weiß, wieviel kinder im o.g. alter laufen können/sollen, ohne die gelenke usw. zu schädigen?


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anonym
beantwortet von Softrocker am 6. Oktober 2008 22:08
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Grundsätzlich ist das Laufen überhaupt nicht schädlich. Wenn der Boden aber Asphalt ist und er so lange strecken läuft ist das gar nicht gut. Da kann man warten bis im Erwachsenenalter die ersten Schäden kommen. Ich würde empfehlen, in der Woche nicht mehr als 3-4 Mal zu laufen und auch nicht länger als 10 Km. Wobei hier der Grundsatz gilt, dass nicht die Strecke "tötet", sondern das Tempo. Also wenn er langsam läuft kann das schon über 10 oder 15km gehen.


Juergen63
beantwortet von Juergen63 am 6. Oktober 2008 22:30
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Eine Ausdauertraining in Form von Jogging stärkt das Herz-Kreislaufsystem und ist mit einer gezielten und geplanten Intensität auch für einen Jugendlichen nicht schädigend. Sehr wichtig ist hier auf ein richtiges und dem Lauf angepaßtes Schuhwerk zu achten. Gerade wenn auf Asphalt gelaufen wird. Solange die sozialen Kontakte nicht vollkommen einschlafen, der Schulablauf sich nicht nachhaltig verändert ist auch gegen 3-4 maliges Taining die Woche nichts einzuwenden. Auch wenn der Körper eines Jugendlichen recht schnell regeneriert so sollten Ruhetage auch eingehalten werden. Ein tägliches Training führt dauerhaft dann irgendwann zum Übertraining


Lampi
beantwortet von Lampi am 4. Dezember 2008 11:20
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Asphalt ist für Räder da, die Füße für natürlichen Boden.

Also sag Deinen Sohnemann er soll sich aufs Rad setzen und in den Wald oder zu einem Wiesenweg fahren, sofern dieser weiter weg ist als 1 km. Da kann er laufen bis er umfällt, davon erholt er sich in ein paar Tagen. Von verschlissenen Knien und Hüften erholt er sich ein Leben lang nicht mehr.

Wenn Asphalt unvermeidbar ist, dann hilft auch bergauf laufen, bergab fahren. Je steiler desto besser, das gibt wenigstens "anständige" Beinmuskeln. Hier sind wir in Stuttgart mit der alten Weinsteige (bis 17%) und der Zahnradbahn natürlich verwöhnt. Seitdem ich das mal ein halbes Jahr lang gemacht habe, ist es mit Kniearthrose vorbei.


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