Ich möchte nächste Woche bei einem kleinen Berglaufwettkampf mitmachen. Im Training laufe ich am Berg immer langsam genug, dass mir die Puste nciht ausgeht, aber im Wettkampf will man ja doch so schnell wie möglich sein. Kann man da ähnlich wie bei flachen Rennen einen Pulsbereich bestimmten (zum Beispiel 90% der HFmax), wo man davon ausgehen kann, im optimalen Bereich zu laufen? Oder ist das aufgrund der unterschiedlichen Neigung auf der Strecke schwer zu schätzen? Mit welcher Taktik geht ihr einen Berglauf an?
Du musst am Berg eine Kombination von Kondition und Geduld haben!Was Dir nicht hilft sind schlaue Sprüche und Pulsmesser(siehe oben).Da man nach Bergläufe schneller erholt(jeder Höhenmeter entlastet den Stützapperat) ist kannst Du dich mal richtig verausgabenauf dem letzten Stück-anders als im Training wo du da schon die Erholung einleitest; also Schlussspurt!)-nur zu früh ausgepowert hilft dir leider auch eine Gehpause nicht mehr zum erholen!Viel Spass und nicht anschließend runterlaufen!

Mit der, die ich vorher im Training bis zum Erbrechen geübt habe. Eine Regel für erfolgreiche Wettkämpfe lautet: Keine Experimente. Wenn Du im Training immer nur ruhig gelaufen bist, wirst Du am Berg mit 90% Hfmax nicht weit kommen. Auch Tempo (am Berg) sollte vor dem Wettkampf ein paar mal trainiert werden. Andererseits ist ein Herzfrequenzwert, ein Herzfrequenzwert unabhängig vom Gelände. Das Tempo ist bei der jeweiligen Intensität (dem HFwert) am Berg im Vergleich zur Ebene logischerweise langsamer. Der optimale HF-Bereich ist abhängig von der Streckenlänge. Je länger, desto ruhiger. Je kürzer, desto schneller.
Ist die Strecke länger solltest Du (falls im Training trainiert) im mittleren GA2-Bereich laufen können (falls nicht - ruhiger. Schließlich willst Du das Ziel laufend und nicht kriechend erreichen).