Frage von PablaEscorbina, 12

Hilfe lernen!

Hilfe Hallo erstmal an Alle Ich bräuchte mal dringend ein paar Ratschläge und Tipps... Es ist so, ich habe im Mai mein Studium zur Diplom Sport- und Fitnesstrainerin inklusive B-Lizenz "Fitnesstraining A-Lizenz "Medizinisches Fitnesstraining B-Lizenz "Sporternährung" A-Lizenz "PersonalTraining + E-Learning-Extra

Mein Problem ist jetzt folgendes, ich habe an sich keine schlechte Auffassungsgabe, aaaaber ich bekomme einfach kaum was in meinen Kopf, da kann ich noch soviel lernen es bleibt kaum was hängen. Mir ist bewusst das ich mir sehr viel auf einmal zugemutet habe, das ganze Programm in nur 13 Monaten durchzuziehen aber ich will es machen und muss es schaffen ich bin seit knapp 8 Jahren aus theoretischem lernen draußen und hab echt Probleme damit... Hat irgendjemand Tipps wie ich mir leichter tue, das ganze alleine zu lernen? Da meine studienteilnehmer ja solche schnarchnasen sind und im onlinecampus auf meinen Thread bis heute nicht geantwortet haben suche ich nun hier mal Hilfe

Ich lerne im Durchschnitt zwischen 6-8 Stunden am Tag, habe eine 4 jährige Tochter die halbtags in den KiGa geht, und einen voll Berufstätigen Mann inklusive Haushalt und diverse andere Alltägliche Verpflichtungen... Ich kann noch soviel und solange lernen; lass es anhand von Karteikarten sein, Seitenweise zusammengeschriebenen Lernstoff, sowie 3-4 mal lesen eines Textes sein, sobald ich es weglege, weiß ich kaum noch was von dem, was ich mir in den Kopf " gepresst" habe Ich danke schonmal im voraus und hoffe auf schnelle Antworten da ich bis zum 15.8. meine erste Arbeit reinschicken muss ( Anatomie, Physiologie und Trainings- bewegungslehre) welche ich unter keinen Umständen verhauen darf weil ich sonst nicht zu meiner b- Lizenz Prüfung zugelassen werde * seufzt*

Antwort
von Pistensau1980, 11

Wie du am besten lernen kannst, können wir dir nicht sagen. Das ist sehr individuell. Wenn dich der Stoff interessiert, ist es natürlich einfacher, als wenn du nur für die Prüfung lernst. Also geh davon aus, dass du alles später auch anwenden wirst, dann ist dein Gehirn viel aufnahmebereiter.

6-8 Stunden am Tag und längere Zeiten am Stück lernen ist zuviel. Kein Wunder, dass die Konzentration irgendwann weg ist. Lerne lieber 30 Minuten am Stück und mach dann erst mal etwas, bei dem sich das Gehirn etwas lockern kann. Geh kurz raus, mach einen Spaziergang oder geh mal laufen, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Dann machst du die nächsten 30 Minuten. Das bringt viel mehr.

Anstatt nur Daten zu lernen, solltest du auch versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen. Wenn du das Gelernte in einen Kontext bringen kannst, bleibt das gelernte besser hängen und du kannst dir wahrscheinlich auch viel herleiten. Bei den Scheinen, die du machst, gibt es thematisch wahrscheinlich viele Überschneidungen. Dabei hilft dir auch ein Modell, so dass du Überschneidungen besser zuordnen kannst und nicht doppelt ablegst.

Schließlich gibt es noch eine Technik, um schnell große Datenmengen aufzunehmen und abzurufen, die sich zunutze macht, wie das Gehirn arbeitet: Neurolinguistische Programmierung (NLP). Dabei verbindest du den Stoff, den du lernst mit einem bestimmten Gefühl. Nimm zum Beispiel ein Gummiband und schnall es dir um den Arm. Dann lernst du etwas. Wenn du das Gelernte wieder abrufen willst, schnallst du dir das Gummiband an die gleiche Stelle und dein Gehirn hat einen Kontext und kommt viel leichter an diese Informationen. So kannst du mit verschiedenen Stellen am Körper arbeiten und verschiedene Informationshappen "ablegen". Wenn du das Gelernte aber später brauchst, solltest du lieber alles richtig lernen, so dass alles im globalen Kontext abrufbar ist.

Antwort
von sabsine, 9

Verschaffe dir einen Überblick über den gesamten Lernstoff. Lege dein Zeitbudget fest (gesamte zur Verfügung stehende Zeit, wöchentliche Lernzeit, tägliche Lernzeit). Dann teilst du deinen Lernstoff in Blöcke und verteilst ihn über ca. 3/4 deiner Lernzeit. Das letzte Viertel dient zur Wiederholung und Vertiefung.

Dein Lernstoff wird schon so aufgebaut sein, daß er dich vom Einfachen zum Komplexen führt. Stell dir selbst Fragen und beantworte diese. Mach dir Karteikarten. Schreibe Zusammenfassungen. Laß dich Abhören (von deinem Mann oder via Telefon oder schriftlich via E-Mail von anderen Schülern).

Finde heraus was für ein Lerntyp du bist oder benutze alle Kanäle (visuell - lesen, Bilder ansehen; haptisch - schreiben, zeichnen, modellieren, anfassen; auditiv - hören). Wenn du besser in einer Gruppe arbeitest, suche dir Leute mit denen du gemeinsam lernen kannst.

Wie Pistensau1980 schon schreibt: Stelle Zusammenhänge her. Suche nach Anwendungsmöglichkeiten. Mach Pausen. Beschäftige dich mit Lernmethodiken.

Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Wenn du die Prüfung schaffen willst, dann findest du einen Weg. Wenn du die Prüfung nicht schaffen willst, dann findest du eine Ausrede.

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