Frage von Saibot1, 20

HILFE: Charakterisieren Sie die Erscheinungsformen der Ausdauerfähigkeit unter energetisch-organischer sowie unter neuromuskulärer Betrachtung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von thonie, 7

Die erste Teilfrage sollte nicht allzu schwer zu beantworten sein. Anhand der unterschiedlichen Energiegewinnung würde ich den aeroben (überwiegend Fettstoffwechsel), den Pufferbereich (überwiegend KH-Stoffwechsel) und den anaeroben Ausdauerbereich (hoher Anteil an Energiegewinnung aus Phosphaten) unterscheiden.

Die Frage nach den neuromuskulären Gesichtspunkten würde ich für Medizinstudenten als angemessen ansehen; sie ist nicht leicht zu beantworten. Es gab Ende der 80er Jahre in der Zeitschrift "Leistungssport" einen passenden Artikel, in dem Prof. Wilfried Kindermann das EEG bei verschiedenen Trainingsformen vorstellte und daraus u.a. Schlüsse auf die Regenerationszeiten nach dem Training zog. Auch weiterhin hat er bis mindestens 2002 zur neuromuskulären Funktion, zur nm Koordination und zu nm Störungen geforscht und auch entsprechende Abschlussarbeiten betreut. Es heißt also Internet oder Uni-Bibliotheken zu bemühen.

Kommentar von Saibot1 ,

Merci,

ja genau so geht es mir auch. Mit der ersten teilfrage kann ich relativ viel anfangen. Die zweite Frage hat es aber in sich und deshalb hab ich das hier gepostet... danke für deine Antwort. Wenn du mehr zu "neuromuskulär" hast, dann hau raus - es ist sehr dringend :D

Danke :)

Antwort
von wiprodo, 10


Ein ersten Anstoß kann man dir ja geben: Über die folgende Definition

„Ausdauer ist die Fähigkeit eines motorischen Systems, eine größere oder
geringere Arbeit (Kraft x Weg) über eine kürzere oder längere Zeit
leisten zu können.“ (selbstgestrickte Def.)

kannst du ja verschiedenen Formen der Ausdauer charakterisieren:
- große Kraft in kleinen Körperabschnitten = lokale Ausdauer
- geringe Kraft in größeren Körperabschnitten = allgemeine Ausdauer
- Faktor Zeit = Kurzzeit-, Mittelzeit-, Langzeitausdauer

Jetzt muss du das „energetisch-organisch“ aufbröseln:
A1: Lokale Ausdauer kurzzeitig: abhängig von den Reserven energiereicher
Stoffe im Muskel und der Fähigkeit, diese schnell in den Mitochondrien
abzubauen.
A2: Lokale Ausdauer mittelfristig: abhängig von der Fähigkeit, die Reserven schnell wieder aufzufüllen, Voraussetzung: gute Kapillarisierng des Muskels.
A3: Lokale Langzeitausdauer: …………………..

B1: Allgemeine Ausdauer kurzzeitig: …………….
B2: …………………..

Und dann noch „neuromuskulär“ bzgl. lokaler und zentraler Ermüdung …..

Mach dich ab die Arbeit! Viel Spaß!



Antwort
von wurststurm, 14

Was ist denn jetzt hier deine genaue Frage? Dass wir deine Hausaufgaben machen kannst ja wohl nicht sein. Du könntest ja einen Lösungsvorschlag erstellen und wir sagen ob das korrekt ist oder was noch fehlt.

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