Wenn ich krank oder verletzt bin ertappe ich mich immer wieder, dass ich schon vor dem ärztl. O.K. mit dem Training beginne. Seid ihr genauso unverbesserlich?

Grundsätzlich richte ich mich nach den Vorgaben des Arztes. Es kommt aber auch ein bisschen auf den Einzelfall drauf an. Letztes Jahr hatte ich eine Zeckenimpfung und mir wurde geraten am selben Tag keinen Sport zu machen. Das hab schon ignoriert, und gesportelt ;-) Aber wenns eine "größere Geschichte" ist, und man nur in irgendeiner Weise den Heilungsprozess gefährden könnte, höre ich immer auf den Arzt.
bin ja kein Extrem-Sportler, trotzdem habe ich schon bedenken, wenn dann doch was fehlt. Denn oft hat man etwas verschleppt und hat dann das nachsehen.

Gefühl ob ich kann - und sofort abbrechen wenns nicht geht. Muss aber auch sagen, dass ich schon lange keine "härteren" Medikamente nehmen musste.
Mir kommt es sowieso immer so vor, das meine Ärzte keine Ahnung von Sport und Sportler haben. Wie ein Kommentar: "Dann hören sie doch auf" (mit dem Sport aufhören? Geht's noch?)

Habe mich auch schon dabei ertappt etwas früher als angeraten zu trainieren. Dies kommt aber auch immer auf die Erkrankung an. Vor etlichen Jahren mußte ich wegen einer recht guten Lungenentzündung 2 Wochen Antibiotika nehmen und durfte in dieser Zeit keine sportliche Aktivität ausüben. Da wollte ich dann auch kein Risiko eingehen und habe dies befolgt. Bei Muskulären Verletzungen checke ich dann schon mal selbst ab was machbar ist.
Im großen und ganzen richte ich mich nach den Verordnungen des Arztes. Aber noch mehr richte ich mich nach meinem Körpergefühl. Antibiotika vermeide ich soweit wie möglich.
Wenn ich mit der Diagnose und Behandlung eines Arztes nicht zufrieden bin, hole ich mir die Meinung eines zweiten Arztes oder Spezialisten ein. Gleichzeitig mache ich mich selbst über Behandlungsmethoden kundig und schließe auch alternative Behandlungsmethoden mit ein.

Ich bin zwar Leistungssportler, aber wenn ich krank bin, lege ich eine Trainingspause ein. Denn der Körper ist mit anderen Dingen beschäftigt und kann daher auch kaum seine Leistungsfähigkeit verbessern. Ganz im Gegenteil: die Krankheit könnte sich eher verschlimmern...

Hängt vom Medikament ab und von meinem "Gefühl".
Kann pooky nur voll und ganz zustimmen , ist am krank ist man krank, d.h der Körper ist geschwächt und bekampft die Krankheit, da bleibt kein Spielraum für Sport
da ist meine Grenze, ansonsten bin ich da unvernünftig.

Ich werde wirklich nur sehr selten krank und Antibiotika habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr genommen. Also mit lockerem Training fange ich oft schon etwas früher an, aber ich fühle es selber eigentlich wie es meinem Körper geht und ob ich eine Belastung aushalte oder nicht.