Frage von Jannik7,

Golfer und Tennisarm

Hallo leute Mein Vater hat einen golfer und ein tennisarm und möchte nun wieder mit dem kraftsport anfangen. Ist dieses vorhaben zu empfehlen oder eher davon abzuraten? (Artz wurde schon aufgesucht. behandlungen wie druck-punkt massagen haben nichts gebracht

Erfahrungsberichte, Meinungen oder. tipps wären nett Danke

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Antwort
von bellino54,

Hier eine definitve Beurteilung aus der Ferne abzugeben ist sehr schwer. Grundsätzlich muss man mal die Ursache für den Golf- und Tennisarm ermitteln, und diese Bewegung bzw. Belastung absolut vermeiden. Welche anderen Bewegungen oder Belastungen in welcher Intensität dann möglich sind, muss der spezielle "Fall" durch vorsichtiges Ausprobieren ergeben. Wenn die Übungen beim Krafttraining sauber ausgeführt werden, und die gewichte langsam besteigert werden, dann sollte das auf jeden Fall was bringen. Ich würde mir in Absprache mit einem guten Physiotherapeuten vor Ort einen guten Trainingsplan bzw. die richtigen Übungen zusammenstellen lassen. Hier noch ein paar Infos zum Thema: http://www.pixelkorb.de/gesundheit/tennisarm/was-tun-gegen-einen-tennisarm-oder-...

Antwort
von Tennisfreak51,

Ich bin jetzt fast 62 Jahre alt und spiele seit 30 Jahren Tennis und seit 5 Jahren zusätzlich Golf. Ich habe jahrelang (von 50 bis 55) an Tennisarm gelitten. Beim Golf habe ich bisher (noch) nichts gemerkt - im Gegenteil, die Bewegung ist eher hilfreich (Es sei denn, man trifft den Ball nicht gut!). Zu beachten ist auch den Einfluss der Computer-Maus. Ich habe diese seit Jahren in die linke Hand genommen und jetzt gehts dort los, obwohl ich nur mit dem rechten Hand Tennis spiele! (Bin auf eine ergonomische (Vertikal-) Maus umgestiegen). Zum Tennisarm: In der akuten Phase hift eine Spritze (vielleicht auch zwei) vom Dok. Die wirken aber nur kurz. Ich habe das Equipment gewechselt und mein Spiel umgestellt , d.h., eher grifflastiger, leichter Schläger, weichere, elastischere Bespannung, z..T. auch Darmsaite, dickerer Griff. Ich spiele die Rückhand nur noch mit Slice, da harte Bälle des Gegners etwas stoßärmer aufprallen. Das allerwichtigste aber ist: Dehnen, dehnen dehnen...und zwar das Handgelenk nach innen drücken. Das tut weh, hilft aber sehr. Anleitungen findet man im Internet. Das braucht aber Zeit. Alle anderen Maßnahmen, wie Röntgenstrahlen, Stoßwellen, Akupunktur usw. können m.E. nicht schaden, sind aber teuer und haben mir nicht geholfen. Ich habe auch die Trainingsdauer und die Wettkämpfe reduziert, d.h. ich spiele nur noch zweimal wöchentlich (Sommer und Winter). In der akuten Phase habe ich mal 8 Wochen ausgesetzt! Danach habe ich jahrelang mit einer Manschette gespielt. Krafttraining kann nicht schaden - aber unbedingt danach dehnen, dehnen dehnen..., da sich sonst die Muskeln verkürzen und das ist Gift! Man kann sich auch an der Sprossenwand oder Reckstange an den Armen lang hängen lassen. Bei mir hats jedenfalls geholfen....

Antwort
von waldomirski,

Ich hatte vor Jahren auch einmal einen Tennisarm und konnte nicht mal mit rechts den Rasierapparat halten. Druckmanschette und nichts hat geholfen, bis mir mein Sportarzt 6 Akupunktursitzungen verschrieben hat. Da setzte zwar Linderung ein aber nicht zu 100 %. Deshalb habe ich nach 1 Monat Sportpause einfach mal wieder Tennis gespielt und plötzlich war der Schmerz weg. Ich spiele inzwischen wieder zweimal wöchentlich und habe nie wieder einen Tennisarm gehabt.

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