Hab gelesen es gibt Härtegrad 80 90 und 100. Erstens was bedeutet es, wie unterscheidet es sich und zweitens was sollte man als Anfänger nehmen?

Härtegrad = Kompression des Golfballs. 100 ist max. Härte, 80 ist weich. Es gibt auch noch 65, 70 etc. Je weicher der Ball, desto besser die Gesamtspieleigenschaften (Drive, Gefühl, Putt). Unter 80 wird es etwas problematisch. Für den Anfänger ist es aber faktisch egal, da der Ball insgesamt nicht mehr wie ein paar wenige Prozent an Spielverbesserung bringen kann. Mehr bei www.golfhaus.de

In den frühen Tagen des Golfspiels wurde der Ausdruck "Kompression" als Messwert für die Qualität eines Balles verwendet. Er bestimmte die Festigkeit, mit der bei 3-Piece-Bällen die Wickelung um den Kern gewickelt wurde. Je fester die Wickelung, desto bessere Spieleigenschaften wies der Ball auf. Mit der Zeit entwickelte die Industrie immer modernere und hitzebeständigere Materialien sowie ausgeklügelte Wickelmaschinen für den 3-Piece-Bälle. Die Kompression des Golfballes wurde damit mehr und mehr eine Sache des Gefühls. Durch die heute mittlerweile gleichbleibend gute Qualität der 2-Piece-Bälle, hat die Kompression als Qualitätsmerkmal für Golfbälle praktisch ausgesorgt.
Üblicherweise wird heute mit Bällen der Kompression 90 oder 100 gespielt. Je niedriger der Wert, desto weicher das Gefühl. Die Spieleigenschaften werden durch die Kompression kaum beeinflußt. So liegen die Längenunterschiede, getestet mit dem Abschlagroboter, bei den unterschiedlichen Kompressionen bei weniger als zwei Meter.
Der Anfänger hat wahrscheinlich größere Sorgen, den Ball immer im Sweetspot des Schlägerkopfes zu treffen. Das hat weit größeren Einfluß auf den Ballflug als die Härte des Balles.
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Eine normale 90er Kompresssion für Herren ist völlig in Ordnung, Damen 80er.