Frage von theScarecrow, 6

Geschwollene Beinvenen - Gegenmaßnahmen?

Sachverhalt: Meine Muskelverletzunghistorie an der rechten ischiocruralen Muskulatur ist ca. so lang wie jene die ein Durchschnittsmensch am ganzen Körper im gesamten Leben hat - das mit knapp über 20. Jedenfalls habe ich das jetzt scheinbar endlich in den Griff bekommen und bin seit einiger Zeit verletzungsfrei. Dadurch ist allerdings ein neues Problem entstanden: Bei Belastung schwellen meine Beinvenen am rechten Unterschenkel übermäßig stark an. Nachdem das nur an einem Bein der Fall ist führe ich es definitiv auf das vernarbte Gewebe am Oberschenkel und die dadurch schlechtere Durchblutung zurück. Das Ganze tut nicht weh, aber schaut einfach nicht gesund aus und kann ja bekanntlich zu Krampfadern führen.

Frage: Hat jemand Erfahrung mit sowas und konkrete ernährungs- oder trainingstechnische (etc.) Präventionsmaßnahmen auf Lager?

PS: Nein, ich bin nicht übergewichtig; habe Idealgewicht, geringen Fettanteil, treibe mindestens vier Mal die Woche zwei Stunden Sport und ernähre mich halbwegs ausgewogen. PS2: Ja, ich weiß, dass ich bei einem Sportmediziner besser aufgehoben wäre, bin aber kein Fan von Arztbesuchen und außerdem würde das einen halben Tag beanspruchen. Daher versuche ich es, da ich meine keine Diagnose, sondern nur Maßnahmen zu brauchen, erstmal hier. Bitte keine pseudointelligenten oder geratenen Antworten.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wiprodo, 5

Zwischen den oberflächlichen Beinvenen und den ischiokruralen Muskeln besteht anatomisch gesehen nicht der geringste Zusammenhang. Da mögen die „Narben“ in den ischiokruralen Muskeln so dick und die Durchblutung so schlecht sein wie es nur möglich ist. Wenn überhaupt, dann muss es einen anderen Faktor geben, der zu beiden Problemen der Anlass ist, z.B. allgemein schlechtes Bindegewebe oder irgend etwas anderes (oder Kollege Zufall).

Auch wenn du momentan nicht willst, wird der (physische oder psychische) „Leidensdruck“ irgendwann in näherer oder fernerer Zukunft dich ohnehin zum Doktor treiben.

Antwort
von Onlinecoaching, 4

Hi,

mit Selbstdiagnosen muss man vorsichtig sein. Das ist möglich, aber nicht unbedingt Tatsache.....

Spielt das überhaupt eine Rolle? Was willste denn tun, wenn das so zusammenhängt? Direkt neue Gefäße einbauen lassen?

Solang Du keine Schmerzen hast, würde ich gar nicht drüber nachdenken.

Mit Ernährung oder sonst wirst Du da nix erreichen. Bewegung und Durchblutungsförderung ist das Beste was Du tun kannst. Und das machste ja schon :-)!

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