Frage von hollefrau 14.12.2010

Genauer Erklärung zu den Griffarten

  • Hilfreichste Antwort von wiprodo 14.12.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deine Frage scheint zwei Probleme anzusprechen, nämlich einmal die Frage, wie man sich die Bezeichnungen einprägen kann, sowie die Frage, wie sich das unterschiedliche Zugreifen erklären lässt.
    Zum Einprägen hat UrsUrs schon prima Beispiele gegeben. Es geht aber auch einfacher: Beim Kammgriff schaut man auf die Finger, so als wenn man sich mit den gekrümmten Fingern kämmen wollte. Beim Ristgriff schaut man auf den HandRücken (= HandRist). Den Affengriff kann man sowohl als Kamm- als auch als Ristgriff ausführen. Kennzeichen: angelegter Daumen! Der „Klammergriff“ ist dagegen keine Griffart zum Festhalten an einem Turngerät, sondern eine Art des Zugreifens bei der Hilfestellung. Eine Erläuterung mit Abbildungen findest du dazu hier:
    http://www.sportlerfrage.net/frage/welche-arten-von-hilfestellung-gibt-es-beim-t...

    Zur Erklärung: Man wendet zwei unterschiedliche Griffarten (Kamm- und Ristgriff) an, weil man ja auch in zwei unterschiedlichen Drehrichtungen um die Reckstange schwingen kann. Bei Umschwüngen im Vorwärtsdrehsinn kommt der Kammgriff, bei Umschwüngen im Rückwärtsdrehsinn kommt der Ristgriff zur Anwendung, d.h. die Finger zeigen jeweils gegen die Drehrichtung. Grund: Die Hand soll mit der Drehung mitrutschen, aber nicht bei der Drehung abrollen. Eine erklärende Abbildung findest du hier:
    wewewe.sportlerfrage.net/frage/welchen-unterschied-gibt-es-zwischen-den-schwuengen-am-hochreck-und-stufenbarren
    Kindern macht man das so deutlich: Man hält ihnen einen Gymnastikstab hin und lässt ihn angreifen wie eine Reckstange. Dann dreht man den Stab um die Längsachse und zeigt , wie man den Stab leicht aus den Handflächen der Kinder herausrollen kann. Anwendungsbeispiel bei Kindern am Reck: Ristgriff beim Aufschwung rückwärts, Kammgriff beim Abzug vorwärts.
    Der Affengriff wird angewendet, wenn die Finger und Hände im Verhältnis zur Stange zu kurz sind, z.B. bei kleinen Kindern am Reck, bei Turnerinnen am Stufenbarren.

  • Antwort von UrsUrs 14.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    1. Kammgriff: Handflächen zeigen auf dich zu (Eselsbrücke: wenn man sich kämmen will, schaut man in den Spiegel (=Handfläche)
    2. Ristgriff: Das Gleiche wie der Kammgriff, nur anderesherum = Handflächen zeigen von dir weg
    3. Affengriff: das Gleiche wie Ristgriff, nur Daumen bei den anderen Fingern (Eselsbrücke zum merken: Kämmen sich Affen? Nein! Also Handfläche von einem weg. Dazu haben Affen so lange Daumen, dass die fast wie ein Finger sind, also muss der Daumen zu den anderen Fingern). Das ist nicht unbedingt logisch, aber einprägsam, was eine Eselsbrücke ja sein soll. Lg Urs
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