Nicht dass ich dope, aber ich sehe immer wieder Typen in Fitnessstudios die schon so aussehen, als würden sie sich alles mögliche reinhauen. Klar dass bei so Hobbyyportler keiner kontrollieren wird, oder doch? Mich würde es nämlich interessieren ob die Anti-Doping Gesetze nur für Leistungssportler gelten oder auch für den normalen Hobbysportler?

Die mit Abstand größte Gruppe der Doper im Sport sind die Hobbysportler. Ohne sie würden sich die "schwarzen Labors" niemals tragen, dafür gibt es einfach zu wenig Spitzensportler.
Wenn man, wie McWide schon sagte, nicht an Verbandswettkämpfen teilnimmt und nicht gegen das Betäubungsmittelgestz verstößt, kann man theoretisch alles nehmen. Ich finde es ausgesprochen traurig, dass das gängige Praxis ist. Mir ist ein Muskel, der in harter "ehrlicher" Arbeit trainiert wurde, tausend Mal lieber, auch wenn er etwas mickriger ausfällt.

Doping Regeln gelten für alle.
Aber da Hobbysportler praktisch nie kontrolliert werden, können sie sich dies erlauben. (Wenn Du an gar keine Wettkämpfe teilnimmst, wirst auch nicht kontrolliert) Die Chance auf eine Kontrolle steigen, wenn Du in irgendwas einen guten Platz machst oder neuen Rekord aufstellst. (muss ja nicht immer gleich Weltrekord sein)
Und das Fitnessstudio ist immer noch ein Tummelplatz für Leistungssteigernde Mittel. Experten im schnellen Muskelaufbau, Bodybuilder sind meistens sehr belesen welche Stoffe wie wirken.
Das mit dem Muskel und der ehrlichen Arbeit sehe ich genauso. Ich frage mich, was sich die Hobby-Doper eigentlich denken. Es soll ja auch immer wieder Fälle geben, dass Marathonläufer mit der U-Bahn abkürzen. Was die davon haben, ist mir unerklärlich.
Darum müssen Marathonveranstalter die 5 km Abschnittszeiten vergleichen, und wenn dort jemand bei einem Abschnitt viel schneller war als seine anderen Abschnitten -> Abkürzung