Schnecke am 15.09.2008 um 13:21 Uhr
Meine letzte Frage war etwas ungenau gestellt. Daher nun etwas spezieller.Wird man mit so langen Trainingseinheit zum Eigenbrötler und Einsiedler? Ich sehe das an einem Kumpel und bin mir nicht ganz sicher, ob es an ihm, oder am Training/ der Sportart liegt...

ich weiss leider nicht wie lang diese zeiten sind die du meinst.
aber ich empfehle erstmal bei längeren trainingszeiten(wochen/monate/jahre)mit anderen zusammen zu trainieren,damit der eigenbrödtler effekt nicht auftauchen kann.(manche menschen lieben es aber unter umstaenden...)!
ich denke die sportler hier können bestaetigen,das man natürlich mehr mit leuten zu tun hat privat die das gleiche hobby teilen.wenn man anfaengt zu viel alleine zu trainieren....na was soll ich sagen,dann wirds langweilig finde ich.
wenn sich sojemand aber mit anderen zusammen tut zum training,dann wird er die zeiten mit anderen verbringen und das finde ich legitim.aber er wird eben nur für die mitsportler verfügbar sein....was ich eben auch legitim fände!
ich glaube nicht das man zu etwas werden kann was man nicht ist...die natur wird sich durchsetzen.
aber ansonsten rede doch mal mit ihm...und entweder das was er sagt kommt dir gesund vor oder eben nicht.dann kannst du immer noch darauf hinweisen...lg
In erster Linie wird der austrainierte Ausdauersportler(dauert mindestens 5,6Jahre) cooler,ruhiger und belastbarer.Da beim richtigen Training der Ruhepuls sinkt, das Selbstbewußtsein und die Leistungsfähigkeit steigt wird man sogar schon mal von anderen als Ausdauersportler erkannt.Dein Bekannter hat vielleicht keinen Bock mehr auf Larifari-Kontakte und schätzt sein eigenes Training mehr .Das solche Sportler sich mit Nachdenken sehr gut selbst beschäftigen können stößt meist nur bei Nichtsportlern auf Unverständnis.Ausdauerathleten brauchen meist keine kommerzielle TV/Musikberieselung und Fitnessstudiogesülze.Problematisch wird es erst wenn stundenlang trainiert wird und dann alleine rumgelegen wird-nach dem Training sollte man schnell wieder fit und unternehmunglustig sein.
Wie schon erwähnt, jeder muß das für sich selbst entscheiden. Ich, zum Beispiel, laufe unwarscheinlich gerne alleine, weil ich dann vareieren kann, was die Geschwindigkeit angeht, ohne groß darüber reden zu müssen, oder mich zu unterhalten im Allgemeinen. ich konzentriere mich gerne intensiv auf mein Training und empfinde "Mittläufer" als anstrengend. Allerdings empfinde ich mich nicht als Eigenbrödler, da ich mich mit anderen Läufern auch austausche, nur nicht während des Trainings.Meine eigene Erfahrung ist, wenn Du einen Trainingspartner hast, der dieselbe Einstellung dazu hat wie Du, dann kann es sehr angenehm sein, gemeinsam zu trainieren. Wenn Du aber deine volle Konzentration in Atmung und Laufstil legst und nebenher einer quasselt, dann kann es unter Umständen keinen Spaß mehr bringen und die Lust schwindet. Trainiere immer so, daß es kein Frust wird, egal was der Trend, etc. sagt, dann ist es vollkommen egal ob alleine oder gemeinsam.

Generell wirkt sich Sport postiv auf die Seele und Psyche aus und darpüer hinaus natürlich auch positiv auf den ganzen Organismus ( Herz-Kreislaufsystem etc. ) Bedenklich wird es dann wenn ein Suchtverhalten auftaucht. Hier wird dem Sportler suggestiert das es ihm nur gut geht wenn er trainiert. Das ist dann der Punkt wo sich der Sport negativ auf die Psyche auswirkt. Verhaltensveränderungen sowie Abkapseln von anderen Menchen können hier einige von vielen Folgeerscheinungen sein.
Hallo Sportliche Aktivitäten wirken sich auch positiv! auf die Psyche und den Geist aus. Neuere Studien beweisen das mindestens 30 Minuten Ausdauersport die Neubildung von Neuronen im Hipocampis anregen und so auch stimmungsaufhellend und antidepressiv wirken. Nachlesen kann man das im Spiegel Nr 48 vom 24.11.08, im Artikel "Wege aus dem Streß".
Danke für deine Antwort! Er trainiert leider nur alleine und auch im Anschluß an das Training rafft er sich nicht mehr auf, sondern ißt alleine und sieht evtl. noch fern. Aber vielleicht liegt das wohl in der Natur...
wie gesagt ich würde viel.einfach mal nachfragen wie er es denn nun wirklich sieht.....lg