Frage von Leila3199, 5

Frage zu Sport Theorie / Additum?

Hallo, ich lerne gerade für meine Sport Klausur und wir haben Aufgaben zum üben bekommen. Aber ich verstehe eine davon nicht und zwar 'zeigen sie die Zusammenhänge zwischen der Trainierbarkeit und den biologischen Mechanismen der adaptation auf' Wäre toll wenn mir jemand helfen könnte! LG Leila3199

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Setpoint, 3

Um das genauer zu erläutern würde den Rahmen hier sprengen!

somit nur kurz (unvollständig) und zur Verdeutlichung!

Aus sportbiologischer u. leistungsphysiologischer Sicht ist Training und somit die Reizsetzung ein Anpassungseffekt an die  Belastung zu verstehen.

Eine ausreichende Reizsetzung veranlasst den Körper zu reagieren (im besten Fall zu adpatieren)

Eine Reizsetzung zieht eine  Störung der Homöostase (Aufrechterhaltung des biol.Soll-Zustandes des inneren Milieus des Organismus) nach sich u. sind die Ursache für adaptive Veränderung der beanspruchten organischen Systeme im Körper.

Man unterscheidet versch. Adaptionsstufen zB

Störung der Hömöostase...Gegenregulation mit erweiterung der Funktion oder vergrösserung der Energiespeicher...formierung neuer Strukturen u. Neuromuskuläre Anpassung.....Stabilisierungsphase...Reversibilität bei ausr. ausbleibenden Reizen....die Adpation kann auch bionegativer Natur sein zB bei Schädigung des belastenden Systems nebst bionegativer Adaptionsprozess.

Das Prinzip der der Funktionsbeanspruchungen von Organen -systemen u dem Gesamtorgansimus stellt eine Voraussetzung für die Leistungssteigerung dar.

Biol. Adaptionen umfassen zentralnervale und neuromuskuläre Systeme sowie andere Gewebe.

Die Art der Belastung /Beanspruchung spielt die entscheidende Rolle was genau adaptiert.

Jedes Bewegungslernen spiegelt schon eine Adaption zB im ZNS dar hinsichtlich Bahnung im Nervensystem zzgl Koordination, es kommt zB zu charakteristischen Adaptionen der Neuronen u. ihren synaptischen Verbindungen.

Man unterscheidet grob Funktionelle/morphologische Adaption die aber ineinanderfliessen.

Funktionelle Anpassung beschreibt Ökonomisierungsprozesse im Sinne der Kapazitätsvergrösserung ohne strukturelle Veränderungen bsp durch Ausdauertraining wo sich das Cardiopulmonale System der Belastung anpasst zB erhöhung der Atemminutenvolumens ,Erniedrigung der Herzfrequenz,,Erhöhung des Schlagvolumens,vergrösserung der Glycogenspeicher usw

morphologische Anpassungen beziehen sich auf strukturelle Veränderungen wie zB die vergrösserung des Herzvolumens, die Zunahme der Muskelmasse zB durch Myofibrillenvermehrung/verdickung,vergrösserung,
veränderung der Muskelfaserzusammensetzung  aber auch Strukturveränderung in Knochen,Sehnen,Gelenk Bereich.

Auch die Blutzusammensetzung verändert sich zB durch Ausdauertraining zB durch Erhöhung der Erythrozyten nebst Hämoglobin somit optimierung des Sauerstofftransportes nebst Sauerstoffverwertung im Muskel somit vergrösserung der VO2 max und somit der Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit ebenso passen sich Hormondrüsen durch hypertrophie nebst Steigerung ihrer Ausschüttungskapazität an die Belastung an.

Anpassungen erfolgen in den einzelnen Systemen unterschiedlich schnell!

Die individuell unterschiedliche Reizverarbeitung bei versch.Menschen  bei gleicher quantiät/qualität der Belastung nennt man Adaptabilität (Trainierbarkeit) und ist min. 50% genetisch bedingt.

Gruss S.

Antwort
von wiprodo, 2

Nimmt man das Thema wörtlich, geht es weniger um die bloße Abhängigkeit zwischen Trainingsreiz und biologischer Anpassungen, sondern eher um die Fähigkeit (Trainierbarkeit) biologischer Systeme oder Individuen zur Anpassung (Adaptation) an Trainingsreize, also um das, was Setpoint in seinem letzten Satz andeutet.

Misst man (bzw. definiert man) Trainierbarkeit durch die Zeit, die ein Organismus zur Adaptaion benötigt, und durch den Prozentsatz dieser Adaptation in Bezug zum Ausgangswert, lassen sich sowohl zwischen Individuen, als auch zwischen Organsystemen unterschiedliche Werte feststellen.

Beispiele: Das Skelettsystem ist wesentlich robuster gegenüber Belastungsreizen als Muskelgewebe. Sehnen reagieren weniger massiv auf Belastungsreize als Muskelfasern – in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Halbwertszeiten von Myosin einerseits und Kollagen andererseits. Daraus lassen sich durchaus Probleme ableiten zwischen einem schnell hypertrophierten Muskel und der zugehörigen in der Anpassung nachhinkenden Sehne  ........

Antwort
von whoami, 3

Damit ist wohl gemeint, wie der Körper auf Training reagiert und wie er sich daran anpasst.

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