Frage von vendredi, 3

Frage an Reiter/innen nach der Deutschen Reitschule

Mein Pferd schiebt, wenn ich die Zügel aufnehme, den Unterkiefer seitwärts und gibt im Genick nur zögernd nach. Oft öffnet sie das Maul und "legt sich aufs Gebiss". Beim Reiten fehlt auch die weiche Anlehnung, trotzdem geht sie sehr fleißig und willig und nimmt vor allem Gewicht- und Schenkelhilfe gut an. Ich benutze nun ein Hannoversches Reithalfer mit einfach gebrochener Wassertrense.
Mein VS-Sattel kam kürzlich erst vom Aufpolstern zurück und sollte optimal liegen. Was kann noch die Ursache sein? Falscher Sitz? Ist meine Hand zu starr? Danke sehr für eure Tipps! Gruß von vendredi

Antwort
von Karin2010, 3

Was für ein Gebiss hattest du vorher? Wie lange reitest du das Pferd schon? Tritt das Maulproblem erst kürzlich auf oder schon länger? Könnten Zahnprobleme die Ursache sein, sprich Haken, Wolfszahn, wckeliger Zahn oder ähnliches? Die "weiche Anlehnung" nimmt die Reiterhand am Pferdemaul und nicht umgedreht! Maulprobleme kommen ursprünglich immer von der Reiterhand, können aber auch eine Angewohnheit geworden sein. Schiebt es "nur" den Unterkiefer zur Seite oder ist die Zunge auch weg?

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