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Findet ihr, man hätte den Zugspitzlauf aufgrund der Wettervorhersage absagen sollen?

gefragt von blueskybluesky am 14.07.2008 um 13:13 Uhr

Tragischerweise gab es ja gestern beim Zugspitlauf zwei Tote und einige extrem Unterkkühlte. Nun wird diskutiert, ob der Veranstalter die Gefahr nicht besser hätte einschätzen müssen und den Lauf absagen oder abbrechen. Wie seht ihr das? Verantwortung des Veranstalters oder doch auch der Teilnehmer, die extrem leicht bekleidet im Hochgebirge unterwegs waren ohne sich um die herrschenden Verhältnisse zu kümmern?


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derdrehwurm
beantwortet von derdrehwurm am 15. Juli 2008 09:55
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Also Leute! Ihr seid die Kinder wenn ihr glaubt, dass man bei so einem Lauf klare vernünftige Entscheidung treffen kann, während einem die Endorphine das Hirn wegspülen. Extremsport ist gefährlich, da stimme ich Euch zu, aber so manche hier geäußerte Respektlosigkeit grenzt an Arroganz. Die Staatsanwaltschaft prüft jedenfalls ob Handlungsbedarf besteht.

Kommentar von 3665a459d6380952a437e79afa2bf89bsmallExuRei am 16. Juli 2008 17:22

Toll, willst Du damit sagen, dass wenn Du Dich in einen Rausch läufst, bist Du nicht mehr zurechnungsfähig und folglich von jeder Verantwortung für Dich selbst und gegenüber Deinen Familienangehörige etc. entbunden? Und der Veranstalter ist dann Schuld, weil Du nicht mehr entscheiden kannst aufzuhören, weil Du Deine Leistungsgrenzen überschritten hast? Na bravo! Damit wären Extremsportler in eine Kategorie mit Drogenabhängigen gestellt. Vielen Dank.

Kommentar von 83b5bdec737b9e12b30a9c51c86b0349smallderdrehwurm am 30. Juli 2008 01:24

Vielleicht nicht "nicht mehr zurechnungsfähig" aber durchaus vermindert zurechnungsfähig. Eine derartige gesetzliche Regelung gibts übrigens für Schauspieler, wenn Die die sich in einen Rausch spielen. Im Übrigen finde ich es so oder eine Verpflichtung jemanden der offensichtlich nicht ausgerüstet (ob geistig, körperlich oder technisch) ist für ein Extremsportevent davon zurückzuhalten... die hatten ja kurze Hosen an...


ExuRei
beantwortet von ExuRei am 14. Juli 2008 22:09
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Nein, finde ich nicht. Wer immer an Sportveranstaltungen teilnimmt, tut das auf eigene Gefahr. Wer ins Gebirge geht, zu was auch immer, sollte sich über die Gefahren im klaren sein, v.a. über plötzliche Wetterumschwünge. Wer das nicht tut, handelt grob fahrlässig und ist selbst schuld, wenn er zu Schaden kommt. Es ist sehr leicht die Schuld auf andere zu schieben, wenn vergessen wird das eigene Gehirn zu benutzen. Das scheint inzwischen ein Volkssport zu sein.


freesolo
beantwortet von freesolo am 14. Juli 2008 14:16
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soweit ich gelesen hab, hatte der veranstalter auf die wiedrigen bedingungen hingewiesen.

im nachhinein: eine absage wäre besser gewesen, und zwei menschen wären noch am leben.

dennoch gilt: jeder muss auch selber in der lage sein, die bedingungen abzuschätzen und auf seine ausrüstung und verfassung eine entscheidung treffen.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 14. Juli 2008 17:17
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Ich stimme freesolo zu: Hier sind ja keine "Kinder" am Start, sondern Extremsportler und die sollten nach dem Hinweis des Veranstalters in der Lage sein, selbst zu entscheiden, ob und in welcher Bekleidung sie laufen wollen.


Roosters
beantwortet von Roosters am 18. Juli 2008 13:24
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Ich finde es lächerlich gegen den Veranstalter zu ermitteln. Im Jahr zuvor hat dieser doch den Lauf schon verkürzt gehabt und bekam nur Kritik. Hingewiesen wurde ja beim Start darauf und da ist jeder Sportler für sich verantwortlich. Man muss sich halt vorher informieren, dass es im Juli da schneien kann is nix neues. Wenn ich irgendwo in den Urlaub fahre schau ich ja vorher auch das Wetter an um zu sehen was ich mitnehmen muss. Da kann man von "Profis" ja wohl erwarten nicht im Netzhemd da anzukommen...







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