Frage von Hupffrosch,

Fahren auch Radrennfahrer im Winter Spinning?

Fahren denn Radrennfahrer im Winter auch Spinning? Oder haben die andere Trainingsmethoden? Spinning soll ja von einem Radrennfahrer entwickelt worden sein...

Antwort von pooky,
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Als Radsportler, der auch Wettkämpfe fährt, sitze ich im Winter gelegentlich schon einmal auf einem IndoorBike ("Spinning").

Allerdings hat diese Form des Trainings eine geringere Bedeutung als allgemein angenommen. Denn die Bewegungsabläufe und die Choreografie unterscheiden sich sehr stark von den Abläufen auf dem Rennrad. Somit kann IndoorBiken nur eine Ergänzung sein.

Grundsätzlich versuchen wir, möglichst lange auf der Straße zu fahren. Solange es trocken und nur kalt ist, haben wir damit auch kaum ein Problem, schließlich gibt es entsprechende Winterkleidung.

Ansonsten wird das Rad auf die freie Rolle gesetzt oder in einen Rollentrainer gespannt und dann wird zuhause gefahren. Durch die Verwendung des üblichen Rades gibt es hier auch keine Probleme hinsichtlich der Geometrie.

Grundsätzlich wird hier in erster Linie die Grundlagenausdauer trainiert, also in längeren Einheiten mit mäßiger Intensität. Das unterscheidet die Choreografie dieses Trainings auch von dem beim IndoorBiken, wo es auch auf Kraft und Schnellkraft ankommt und das im vergleichsweise schnellen Wechsel, was beim Rollentraining eher nicht vorkommt, weil man hier diese Punkte gezielt und einzeln trainiert.

Des Weiteren fahre ich im Winter auch auf dem Cross-Rad, was aber ebenfalls eine andere Belastungsform gegenüber dem normalen Fahren auf dem Rennrad ist und daher nur eine Ergänzung sein kann.

Ansonsten trainiere ich im Winter auch nicht selten auf der Radrennbahn, zu der ich als Lizenzfahrer Zugang habe. Hier ist die Belastung zumindest was die Grundlagenausdauer angeht, wegen der Gleichförmigkeit durchaus mit dem Training auf der Straße vergleichbar.

Antwort von Juergen63,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wie Pooky schon angemerkt hat sind das Indoorcycling und das Radfahren im freien zwei paar Schuhe. Das Ganze Handling auf dem Rennrad ist anders als auf dem mehr oder weniger doch starren Spinningbike. Auch das Treten auf dem Spinningbike inclusive der einzelnen Übersetzungsverhältnisse ist nicht vergleichbar mit dem Fahren auf dem Rad. Von daher ist es zwar eine gute Ergänzung für die kalten Tage die ein Fahren im freien nicht mehr ermöglichen. Das Training im Freien ersetzt es aber in keinsterweise. Ich fahre im Winter auch im Freien, was aber im Rheinland auf Grund der vergleichsweisen recht milden Winterstruktur gegenüber anderen Regionen gut zu bewerkstelligen ist. Mit einem Bike auf der Stelle zu fahren ist nicht meins.

Antwort von sportsfreundin,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Im Winter sind bei uns die Spinningstunden übervoll. Es sind viele "Outdoor-Radler" dabei und einige sind Rennradfahrer. Man merkt sofort wenn das Wetter schöner wird, da zieht es besonders die Rennradfahrer lieber wieder raus.

Antwort von Konkludent,

Natürlich machen die das. Für die Grundlagenausdauer ist das auf jeden Fall super. Zwar fehlt der Fahrtwind und die dazugehörige Kühlung, aber für die Kondition, das herz-Kreislauf-System ist auch Spinning sehr gut.

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