Frage von LiiveStrong,

Extremes Dehnen als Radsportler

Hallo, ich frage mich schon lange ob starkes dehnen, wie z.B. der Männerspagat meine Leistung im Radsport negativ beeinflusst. Da ich nebenbei noch Kickboxen mache muss ich mich im Training so stark dehnen. Sollte sich das extreme Dehnen wirklich negativ auswirken, würde ich mit dem Kickboxen aufhören. Schonmal Danke an alle die Antworten (:

Antwort
von wiprodo,

Generell sind keine Befunde bekannt, die als langfristige Folge intensiven Dehnens eine Abnahme der Kraft- und Ausdauerfähigkeit aufgezeigt hätten. Insofern sind deine Befürchtungen unbegründet.

Im Besonderen aber solltest du zusätzlich berücksichtigen, dass die Leistungsfähigkeit beim Radsport in erster Linie vom Kniestreckmuskel, Gesäßmuskel und (beim aktiven Hub) von den Hüftbeugern abhängig ist. Diese Muskeln lassen sich ohnehin nicht übermäßig dehnen (auch nicht im Kickboxen), weil die Struktur der beteiligten Gelenke sowie die Umgebung der Gelenke dies nicht zulassen. Die Adduktoren, die beim Männerspagat gedehnt werden, spielen beim Radsport eine untergeordnete Rolle. Also Entwarnung auf ganzer Linie!

Antwort
von Condor,

Du solltest nicht vor dem Training stark dehnen, da ansonsten Dir Leistung verloren geht. Nach dem Radtraining ist das Dehnen auch nicht gut, da Du die beanspruchte Muskulatur damit schädigst. Wenn Du aber nach der Regeneration Dich dehnst, sollte es keine negativen Auswirkungen haben.

Antwort
von Juergen63,

Nein, das Dehnen wirkt sich nicht negativ auf deine Radsporttrainingsleistung aus. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Was sollte sich da auch negativ auswirken ? Deine Ausdauer und Kraftentfaltungsfähigkeit geht beim Dehnen nicht verloren.

Antwort
von ralphp,

Mir ist nicht bekannt, dass ein extremes Dehnen in irgendeiner Weise negative Auswirkungen haben könnte.

Antwort
von Sprichdeutlich,

Für den Radsport nicht anzuraten, da hier eine völlig andere Belastungssituation als beim Kickboxen vorliegt. Die Kraftentfaltung beim Radsport kommt aus einem viel kleineren Radius und einer wesentlich eingeschränkteren Form der Beinbeweglichkeit.

Letztendlich muss man es selbst anhand seiner Leistungen entscheiden, ob man das Eine oder das Andere bevorzugt. Eines von Beiden sollte dann eher eine Nebenrolle spielen.

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