Frage von boynamedgreg, 11

Ende der Anabolen/Ketogenen Diät, was machen?

Hallo Community, ich bin seit ueber 2 Monaten in der Diät und seit 3 Wochen am Entladen, ich möchte die Ketose noch 1-2 weitere Wochen ausnutzen. Ich fahre ein Defizit und befinde mich derzeit bei 2000Kcal pro Tag. Nun zu meiner Frage: Ich möchte gerne den Jojo-Effekt vermeiden und bin mir daher unsicher ob ich "High-Carb/Low-Fat fahren soll (die1. Woche natürlich noch im Defizit und dann Reverse-Diet) oder die Carbs um jeweils 25g die Woche erhöhen (immernoch im Defizit) bis meine Makronährstoffverteilung moderat ist? Oder wie beendet man so eine Diät? Danke fuer eure Hilfe, da ich im Internet dazu nichts gefunden habe!:)

Antwort
von nafetsbln, 7

Hi,

du hast nach 4 Tagen immer noch keine Antwort erhalten und das finde ich schade. Auch ich kann dir auf deine sehr konkrete Frage keine konkrete Antwort geben.

Ich denke aber, dass dein Körper es als entspannend empfindet, wenn du zurück zu einer "normalen" Makronährstoffverteilung kommst, mit der du wohl auch viele Jahre schon gelebt hast. Schließlich ist der Ausweg über Entwiclung von Ketonkörpern eine Notreaktion, um Gewebe (wie Gehirn), die ohne KH nicht klarkommen, einen Ersatz anbieten zu können, bzw. zu müssen. Und damit eine Maßnahme des Körpers, um zu überleben. Ich würde das als Stresssituation beschreiben und wenn du diese Phase beendest, wird ein normaler Metabolismus beim Erreichen deiner Ziele eher hilfreich sein. Mir ist der Grund für eine ketogene Ernährungsweise nicht ersichtlich, sofern man nicht mit einer Krebskrankheit zu kämpfen hat und versucht, den Krebs damit auszuhungern (der auch auf KH angewiesen ist). Auch bei einer ketogenen Ernährung kann man zunehmen, dafür ist allein die Energiebilanz ausschlaggebend. Ich würde dir also raten, möglichst bald, evtl. mit "weichem Übergang" zu einer Nährstoffverteilung zurückzukommen, die keine Notreaktion deines Körpers auslöst. Stocke langsam KH wieder auf. Günstig bleibt es selbstverständlich, in der täglichen Nahrung keine allzu hohen Blutzuckerspitzen auftreten zu lassen (durch zu viele gleichzeitig ins Blut kommende KH).

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