Ich habe heute ein super Rennrad gesehen, bei dem mir aufgefallen ist dass die Sattelstütze eine Dämpfung hatte! ich habe mit dem Besitzer geredet und er meinte, dass die ganz streng geht und nur zum Einsatz kommt wenn man beispielsweiße in ein Schölagloch fahrt und dass ihm de paar Gramm des locker Wert sind wenn dafür seine Laufräder länger heil sind! Ist das gut oder was haltet ihr denn davon?
Ich habe so etwas auch und bin aber schon der Meinung dass dadurch die Laufräder bei schlägen besser geschütz werden weil der schlag eben gedämpft wird! Die Sattelstütze muss halt wirklichs treng sein!

Die gefederte Sattelstütze entlastet hier in keinsterweise die Laufräder. Die gefederte Sattelstütze dient lediglich dem Fahrer, der zb. bei Kopfsteinpflasterfahrten im Rückenbereich nicht gar so durchgerüttelt werden soll. Man erhofft sich also dadurch eine Entlastung der Wirbelsäule in dem die Schläge bei unebenen Fahrten abgedämpft werden. Für jemanden der Rückenprobleme hat mag das vielleicht gut sein. Auf der anderen Seite bewegst du dich mit einem Rennrad ja doch mehr auf Strassen die relativ eben sind. Ich persönlich bin kein Freund von gefederten Sattelstützen. Je nach dem wie gut oder schlecht die Federung ist hoppelst du da regelrecht auf dem Sattel herum falls du mal ordentlich Tempo machts bzw. die Beine bei der Fahrt richtig schnell wirbeln läßt. Ich bevorzuge lieber die klassische Sattelstütze. Aber dies ist letztlich natürlich eine reine Geschmackssache.
Ich spare mir da lieber in paar Gramm Gewicht und gehe kurz aus dem Sattel wenn ein Schlagloch o.Ä. kommt was mich durchrütteln könnte. Mit den Laufrädern hat das meiner Ansicht nach nicht viel zu tun.
Eine gefederte Sattelstütze ist an und für sich nicht schlecht. Jedoch sind sie meiner Meinung nach besser für City- und Trekkingräder und evtl. MTB´s. Am Rennrad würde ich keine verwenden.