Frage von Heinze55, 263

Elektrotherapie Kniegelenk

Im Aug. 2012 Knie OP Rev. Rev. VKB die schief gelaufen ist, Blow out, dadurch eine Bohrkanalauffüllung in einer anderen Klinik die ihr Handwerk verstehen. Letzte Woche die OP, Rev. Rev. Rev. VKB und AB, weil die Ärzte die die OP davor gemacht hatten keine Ahnung hatten aber trotzdem operiert haben. Ab dem 2-Tag habe ich das Gerät von Neurotech-PolyStim XP verwendet, dies ich auch schon seit Januar verwende, gestern hatte ich die erste Elektrotherapie bei der KG die den Abfluss der Gelenkflüssigkeit beschleunigen soll. Die Therapeutin wusste aber nicht genau welche E.Therapie Sie anwenden soll, daher fragte Sie Ihre Kollegin, Sie haben sich auf die Hochvolttherapie geeinigt, obwohl 3 Titanschrauben im Knie sind, seid dem habe ich auch vermehrt beschwerden. Meine Frage ist welche der angegebenenTherapie ist für mein Knie geeignet? Gleich-Wechselstrom, mittelfrequente, Interferenzstromverfahren, niedrigfrequente Ströme, Ultrareizstrom, Hochfrequenztherapie, Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS-Verfahren) Im Netz hab ich leider nichts Verwendbares gefunden. Vor allem wo müssen die Elektroden angelegt werden und wie lange soll die Therapie andauern. Bitte nur schreiben, der von der Sache Ahnung hat und nicht nur irgendwann etwas davon gehört hat.

Mit freundlichen Grüßen Roland

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Antwort
von Phieez, 253

Hi Heinze55,

Habe im März selbst eine VKB-OP mit Meniskusriss hinter mich gebracht...kann also mitfühlen und wünsche gute Besserung!

Was ich mich als erstes frage: Warum wird der Gelenkabfluss und Schwellungsminderung nicht durch Lymphdrainage verfolgt? Die Elektrostimulation kam bei mir nur zur Reaktivierung & Ansprechbarkeit der Oberschenkelmuskulatur zum Einsatz (ich habe eine Quadrizepssehnen-Plastik). Das wurde durch das TENS-Verfahren gemacht. Therapien waren 3x täglich, je 30 Minuten in den ersten 4 Wochen post OP. Aber wie der Name sagt: TENS ist für Nervenstimulation gedacht. Wenn es um Abschwellung geht, hat das nichts mit den Nerven zu tun.

Dir wurde das Gerät doch sicherlich vom operierenden Arzt direkt verschrieben. Er muss dir auch die Anwendung erklären. Das kann ja von Fall zu Fall und Gerät zur Gerät ganz unterschiedlich sein. Ich konnte z.B. die Amperezahl frei einstellen. Vorgabe war bei mir: bis der Muskel mittelstark zu zittern und kontrahieren beginnt, aber keine krampfartigen Schmerzen entstehen. Positionierung der Pads: eine handbreit oberhalb der Kniescheibe das erste Pad, dazwischen nochmal eine handbreit für das zweite Pad. Positionierung mittig auf dem Oberschenkel. Habe aber das vordere Pad leicht nach innen gesetzt, das hat besser funktioniert. Die Amperezahl (oder Volt?) hat geschwankt. Kurz nach der OP, wo der Muskel noch einigermaßen da war, habe ich nur ganz schwache Einstellungen verwendet (Stufe 15) und schon starke Reaktionen gesehen. Nach ein paar Tagen musste ich die Stromstärke stark erhöhen (Stufe 25) und war zwischenzeitlich bei Stufe 45! Mit beginnendem Muskelaufbau hat sich die Einstellung wieder reduziert. Aber das gilt alles für die Muskelaktivierung, wie das bei Schwellungsreduktion aussieht, weiß ich nicht. In meiner Anleitung stand das ungefähr so: Ein Pad an oberhalb zur Außenseite des Knies positionieren, dass andere an der Innenseite unterhalb des Knies + Gleichstrom (schwach).

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen und wünsche eine erfolgreiche Rehabilitation!

VG Phieez

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