Frage von nnyk06,

Eine Familie nimmt ab - negative Kalorienbilanz - Wann wie viel? - Was ist zu tun?

Liebe Sportlergemeinde, jedes meiner 4 Familienmitglieder ist übergewichtig - ich nicht. Und deswegen werde und soll ich der sein, der zum Abnehmen animiert. Ich hatte da an die negative Kalorienbilanz, von der man hier öfter hört, gedacht und Sport. Nun aber folgende Fragen:

Erstmal meine Familie:

Papa, ü40: Kleinster Problemfall, eigentlich kaum erwähnenswert. Zwar auch etwas dicker, aber nicht gravierend. Kann einfach mitziehen.

Mama, ü40: Ist übergewichtig. Hat schon Dinge wie LowFat30 durch (damals mit Erfolg, aber Motivation futsch). Problem hinsichtlich Sport: Sie ist ziemlich rückengeschädigt und damit bei einigem eingeschränkt (verschlissene Bandscheiben etc.).

Schwester 1. ü20: (1,52m groß, 78kg) Übergewichtig. Ihr Fehlt sämtliche Motivation, will sich aber an mich als ihren "Trainer" halten, genau wie

Schwester 2, ü20.

Negative Kalorienbilanz - Wieviel und zu welcher Mahlzeit?

Also Frauen sollen ja einen Tagesbedarf von 2000 Kalorien haben. Es wäre dann vielleicht sinnvoll, auf 1600 Kalorien herunterzugehen, ok? Aber zu welcher Mahlzeit sollten wieviele Kalorien zu sich genommen werden? Wieviel zum Frühstück, wieviel zum Mittag und wieviel zum Abend? Ist es ganz egal, was man isst, solang die Kalorienbilanz stimmt? Was ist weiterhin zu beachten?

Sport - welcher Sport?

Die Mutter als rückengeschädigte: Kann sie Joggen? Was wäre zu empfehlen an Sport? Schwester 1 ist kleinwüchsig - Joggen kann sie nicht. Reicht ein (vorhandener) Crosstrainer zuhaus? Wie oft soll ich mit den beiden Sport machen und wie oft soll ich mit dem Rest der Truppe und mir Joggen gehen?

Das wars eigentlich.

Ich muss meine Familie irgendwie zum Abnehmen bringen, denn das dunkle Tuch der Fettleibigkeit beginnt, sich über alles andere lebenswerte zu legen und verdunkelt die Stimmung.

Was schlagt ihr vor?

Ich nehme eure Tipps wahnsinnig gern an und halte euch über den Entwicklungsverlauf gern auf dem Laufenden. Danke für eure Mühen. Das Gewichts/Größenverhältnis ist wohl bei allen etwa in dem Maßstab wie bei Schwester 1.

Antwort
von icke100,

Erst einmal möchte ich dir sagen, dass ich deine Ambitionen sehr gut finde und super, dass du dich der Saceh annimmst. Aber bitte geh nicht mit zuviel Erwartung dran und überlege dir vorher, ass du sicherlich sehr langen Atem bruchen wirst und deine Familie dich da echt oft enttäuschen wird. Aber ich glaube auf der anderen Seite, dass du eine echte Chance hast, wenn du verushst die Vorteile zu nutzen - und da sehe ich vor allem die Gruppen- (Familien-)dynamik als echte Chance. Wichtig ist, dass du dich von der Kalorienidee verabschiedest. Sorry wenn ich das so hart sgae, aber das ist ziemlicher Unsinn mit den Kalorien und so. Klar wird da viel drüber geschireben udn geredet, doch die Wissenschaft ist hier deutlich weiter. Wir wissen inzwischen, dass Kalorieenzählen kaum Erfolg verspricht. Der erste Aspekt ist die Psyche. Hier musst du zuerst ansetzen. ihr müßt veruschen als Gemeinschaft über das Problem zu reden und zu erzählen was ihr über euer Gewicht denkt und so. Denn Bewußtwerdung ist hier absolut wichitg. Und du musst wissen, dass es nicht einfach ist Gewohnheiten zu ändern und noch viel schwieriger ist es einfach mal weniger zu essen oder so. Denn hier spielen weit größere Dinge eine Rolle als nur der Wille. (Buchtipp: Das egoistische Gehirn). Nun zu deiner Frage: Es ist Unsinn zu behaupten, dass der Mensch eine bestimmte Kalorienmenge am Tag benötigt. Wir wissen nur, wie viel Energie in Form von Wärme der Mensch jeden Tag abgibt, aber ob er all diese Energie nur durch Nahrung zuführen kann wissen wir nicht. Hier tendieren die wissenschaftlichen Untersuchungen immer mehr eher zu der Auffassung, dass die Kalorienmenge nicht viel aussagt. Viel wichtiger ist was man isst und wie oft man isst. Wenn der Körper ständig "neu befüllt" wird ist das System auch ständig mit verdauen befasst, es entstehen ungemeine Mengen an Abfall und der Körepr hat eigentlcih nie wirklich Zeit und Ruhe sich mit anderen Dingen zu befassen. Daher wäre es erst mal sinnvoll mit deinen LIeben einen Weg zu finden, dass nur noch zu vereinbarten Zeiten gegessen wird. Und das sollten dann erst mal so wenige sein wie möglich. Wenn nötig könnt ihr ja mit 3x anfangen, aber es sollten langfristig nur noch 2 Mahlzeiten am Tag sein. Das wäre erst mal viel wicitger als dei Kalorienmenge. Sie sollen essen was sie wollen, aber das eben nur zu den festgelegten Zeiten. Und dann musst du anfangen mit ihnen Bewegung zu machen. Aber da soltle vor allem der Spaßfaktor groß sein. Versuche vor allem auch gemiensame Bewegungsformen zu finden. Spielt Badminton, geht radfahren, schwimmen, was auch immer. Zu deiner Mum: Wenn sie solche Rückenprobleme hat dann empfehle ich EMS-Training. Das hilft. Muss auch nicht immer teuer sein. Gibt durchaus Anbieter mit fairen Preisen. Alternativ sollte sie Krafttraining machen. Und Muskeln aufbauen. Aber das ist halt nicht ganz einfach und braucht eigentlich einen sehr guten Trainer... Lasst euch nicht von Kalorienvorgaben tyrannisieren. Tatsächlcih ist es so, dass unser Körper Gemüse und pflanzliche Nahrung deutlich besser verträgt als anderes. Er verdaut an Gemüse rund 2 Stunden, für Fleisch sind das schon mal mind. 4 Stunden. Deswegen wären dann die nächsten Schritte, mal bewußt Kohlenhydrate nur morgens zu essen, und bei der zweiten Mahlzeit völlig auf selbe zu verzichten. Als dei erste frühe Mahlzeit sollte eher Kohlenhydratreich sein und die zweite eher Eiweiss und keine KH enthlten. Damit kann man dann auch schon wieder viel erreichen. Aber wichtig ist, dass man satt ist. Deswegen ist das mit den Kalorien auch so unsinnig. Wie soll ein Mnesch erfolgreich abnehmen, wenn er/sie ständig unter Hunger leidet. Aber versuch nciht alles auf einmal. Lass sie erst mal einfach dei Mahlzeiten-Anzahl unter Kontrolle kriegen und fang an mit Bewegung und dann erst kommt das WAS. Und da verusche einfach die Begeisterung für Gemüse und Frisches zu erhöhen. Aber vergiss den Psycho-Faktor nicht, denn sonst wird gar nichts funktionieren. Vor allem bei den beiden Mädels.

Antwort
von truth,

Also erstmal würde ich niemandem zu einer Low Fat Diät raten, wie du es selbst bei deiner Mutter gesehen hast, funktioniert das nur kurzzeitig und der JOJO-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Wenn man zuviel isst, nimmt man natürlich zu und bei sehr hohen Mengen sollte man auch reduzieren aber Kalorienzählen ist meiner Meinung nach nicht der Schlüsel zum Erfolg, da dauerhafte Mangelernährung nur ungesund ist. Besaonders Low Fat sehe ich da kritisch, da Fett der wichtigste Makronährstoff überhaupt ist. Eiweiß braucht man auch, damit die Muskeln nicht abbauen, was eher schlecht für die Kalorienbilanz wäre. Also, deine Familie braucht viel Fett und auch Eiweiß und sehr wenige Kohlenhydrate. Die 2000kcal am Tag kann man so lassen, das ist eine normale Zufuhr, ich würde da nicht runtergehen. Allerdings solltest du Brot und sämtliche Vollkron bzw Getrideprodukte streichen. Des weiteren haben Obst und stärkehaltige Lebensmittel nichts in eurem Speiseplan mehr verloren. Ich rate dir dazu, dir das Atkins Buch zu kaufen und dich vielleicht mit Paleo-Ernährung zu beschäftigen.

Antwort
von Juergen63,

Grundsätzlich sollte der Wille des Abnehmens bei jedem vorhanden sein. Denn nur wer dahinter steht ist auch mit der entsprechenden Konsequenz dabei. Primär erfolgt die Körperfettreduktion über die Ernährung. Hier heißt es also die Ernährung umstellen und sich ausgewogen aber Kalorienreduzierter zu ernähren. Die KH sollten hier etwas reduziert werden. Das Ganze Vorhaben lebt sich natürlich. Soll bedeuten das jeder für sich heraus finden muß welche Mengen er essen kann. Das ist indivdiuell unterschiedlich da jeder Mensch Schwankungen in den Stoffwechselprozessen hat. Sport ist dann ein gutes Instrument um genügend Kalorien zu verbrauchen was der Körperfettreduktion natürlich zu Gute kommt. Welcher Sport nun ausgeübt werden kann, muß ausprobiert werden. Bei Kniebeschwerden wäre das Radfahren recht gut da über die Sitzposition das Körpergewicht abgefangen wird. Ansonsten kann das Schwimmen eine gute Alternative sein. Ihr müßt es testen. Wichtig ist da Ganze mit regelmäßig anzuwenden und sich in Geduld und Disziplin zu üben.

Antwort
von DeepBlue,

Hi,

das Problem ist, dass wir Menschen Individuen sind und jeder Abnehmwillige seinen eigenen Weg finden muss, um abzuspecken. Da gibt es keinen Einheitsplan. Der eine ist mit Weight-Watchers, der andere mit Low-Carb, FDH (Friss-die-Hälfte), Low-Fat, Ernährungspyramide, dem Führen eines Ernährungstagebuches oder einem sehr intensiven Sportprogramm erfolgreich.

Abnehmen funktioniert jedoch in erster Linie über die Ernährung, wobei Sport natürlich unterstützend wirkt. Wer nur durch Sport abnehmen will, muss nahezu täglich trainieren – und das sehr intensiv.

Das heißt, Du und Deine Familie, ihr kommt über eine Ernährungsumstellung nicht herum. Je schneller ihr das akzeptiert, umso schneller gelangt ihr ans Ziel. Dies bedeutet für alle:

  • ausreichend trinken, dabei auf versteckte Kalorien achten
  • viel Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Reis)
  • genügend Gemüse, Obst (auch tiefgekühlt) und Kartoffeln
  • mehr mit Kräutern und Gewürzen arbeiten anstatt mit Salz
  • kleine Portionen auf den Teller häufen
  • mit dem Essen aufhören, wenn man satt ist
  • sich Zeit nehmen für sein Essen,
  • wenig Süß- und Knabberkram
  • abwechslungsreich und nährstoffschonend kochen
  • häufiger zu fettarmen Wurst- und Käsesorten greifen
  • tierische Fette so weit wie möglich durch pflanzliche ersetzen
  • öfter Fisch und Geflügel auf den Tisch bringen
  • vor jedem Essen ein Glas Wasser trinken (füllt den Magen)
  • Sport treiben.

Bei der Wahl der Sportart sollte sich jeder dafür entscheiden, was er am liebsten praktizieren möchte. Es bringt überhaupt nichts halbherzig ein Krafttraining anzufangen, wenn man keinen Spaß daran hat, Gewichte zu bewegen. Vielleicht könnt ihr ja gemeinsam ein Fitness-Studio besuchen. Da ist für jeden etwas dabei: Krafttraining, Ausdauer auf den Cardiogeräten, Gymnastik, Entspannung, Group-Fitness …

Zusätzlich könnt ihr gemeinsam ein Ernährungstagebuch führen. Dies geht auch online. Unter:

http://fddb.info/go/k7b/?h1=Kostenloses%20Ern%E4hrungstagebuch%20und%20Kalorient...

kann jeder sein eigenes Profil erstellen und kostenlos ein Ernährungstagebuch führen. Man muss sich zwar registrieren, wird aber nicht weiter durch E-Mails, Werbung u.ä. "belästigt". Auf dieser Seite kann sich jeder unter Berücksichtigung seiner individuellen Daten (Größe, Alter, Geschlecht, Gewicht) bequem selber ausrechnen, ob man seinen täglichen Gesamtumsatz über- oder unterschritten hat. Wenn ihr euren Gesamtumsatz täglich nur um 500 Kalorien reduziert, nehmt ihr ab – und zwar Fett! Das geht zwar langsam, aber stetig und ihr lauft nicht Gefahr, dass euch eine der gefürchteten Fressattacken oder der Jojo-Effekt erwischt. Um 1 kg Fett zu reduzieren, müssen ca. 7000 Kalorien eingespart werden. Das bedeutet, dass ihr so jeden Monat 2 kg abspecken könntet – macht 24 kg in einem Jahr.

Viel Erfolg!

Blue

Kommentar von DeepBlue ,

Anmerkung:

Also Frauen sollen ja einen Tagesbedarf von 2000 Kalorien haben.

Das ist Quatsch! Der tägliche Bedarf ist individuell verschieden und richtet sich nach den persönlichen Daten (Alter, Größe, Gewicht, Geschlecht, körperiche Tätigkeit!

Kommentar von JimJupiter ,

kann man im großen und ganzen so stehen lassen außer vielleicht das mit dem weniger Fett usw. da würde ich eher truth zustimmen. Fett hat zwar mehr kcal/g aber hält auch länger satt und dient dem Körper einfach mehr als KH. Die zu vielen KH´s werden vom Körper zu Fettdepots umgewandelt (salopp gesagt). KH braucht Dein Körper eigentlich nur für´s Hirn oder für kurzzeitige Kraftanstrengungen und das was da benötigt wird stellt der Körper schon selber aus den sogenannten Fettdepots her. Ist aber alles zu viel für einen Anfänger finde ich achte am Anfang einfach auf weniger Süßkram und mehr Bewegung da werden dann schon erste Erfolge eintreffen.

Kommentar von DeepBlue ,

Hi,

  1. Es ist doch wohl völlig utopisch, dass sich eine 5-köpfige Familie von heute auf morgen ketogen ernährt. Hier gilt es doch wohl, eine Strategie zu wählen, die alle Familienmitglieder relativ einfach befolgen können - egal ob dick oder - wie der Fragesteller - dünn.

  2. Es ist m.E. grob fahrlässig, Personen, deren Anamnese man nicht kennt (!), zur ketogenen Ernährungsform zu raten. Ich sage nur Darmprobleme, Niereninsuffizienz, Leberschaden - insbesondere, wenn schon eine Vorschädigung vorliegt ( wovon viele häufig noch gar nichts wissen). Und was ist mit Rheumatikern und Diabetikern?

  3. Kohlenhydrate machen dann dick, wenn man mehr davon isst, als der Körper verbraucht. Es kommt auf die tägliche Kalorienbilanz an. Langkettige Kohlenhydrate sind nach wie vor excellente Energielieferanten, machen pappsatt und sorgen für eine gesunde Darmflora.

Kommentar von truth ,

Es geht mir nichtmal nur ums satthalten. Kohlenhydrate braucht der Körper einfach nicht. Auch das Gehirn nicht, das kann auch anders versorgt werden, es braucht nur Glykogen, was der Körper selber machen kann. Außerdem sind gerade Getreideprodukte extremst ungesund z.B. wegen dem Gluten. Ist zumindest meine Meinung.

Kommentar von whoami ,

Da gebe ich dir Recht truth. Und gerade bei Diabetikern ist der Verzicht auf Kh unbedingt anzuraten, denn sie sind zu Diabetikern (Typ 2) geworden weil sie es mit den Kh übertrieben haben. Leberschäden, Niereninsuffizienz - das sind Märchen.... Und Darmprobleme bekommt man gerade beim Verzehr von Kh... :-)

Kommentar von whoami ,
Kommentar von DeepBlue ,

Dann weißt Du ja sicher auch, whoami, dass Diabetiker sich in ärztlicher Behandlung befinden, regelmäßig untersucht werden und Arzneimittel verschrieben bekommen. Und sebstverständlich weisst Du, dass darunter Arzneimittel sind, deren Inhaltsstoffe (z.B. Metformin) kontraproduktiv zu einer ketogenen Ernährung sind. Die Folge ist eine Störung der Gluconeogenese, was wiederum zu einer Hypoglycämie führen kann.

Und dass sich die in Vollkornprodukten enthaltenen Ballaststoffe positiv auf die Magen-Darm-Flora auswirken lernt man schon in der 1. Biologiestunde!

Kommentar von whoami ,

Klar befinden sie sich in ärztlicher Behandlung! Und gerade deshalb weiß ich, dass den Diabetikern von ärtzlicher Seite aus geraten wurde, Kh möglichst vom Speiseplan zu streichen! Das ist ja auch klar, wenn man bedenkt, dass Kh die Bauchspeicheldrüse anregt Insulin zu produzieren. Wenn diese nun aber nicht mehr kann, muss Insulin von außen zugeführt werden. Und je mehr Kh, desto mehr Insulin. Kh belasten also eine ohnehin schon kaputte Bauchspeicheldrüse noch mehr. Um nun die Insulinsensivität zu verbessern, muss unter allen Umständen der Insulinspiegel im Körper niedrig gehalten werden. Dabei rede ich von Brot, Kartoffeln, Reis und Co., und nicht von Gemüse, Milchprodukten und Nüssen.

Kommentar von DeepBlue ,

Meinst Du nicht, man sollte es den behandelnden Ärzten überlassen, welche medikamentöse Therapie sie anwenden und zu welcher Ernährung sie raten, anstatt hier völlig undifferenziert irgend etwas nachzuplappern? Aber abgesehen davon weichen wir beide vom Thema ab. ;c)

Kommentar von whoami ,

Ich "plappere" doch das nach, was die Ärzte sagen!! (-_-) Wann checkst du es endlich?

Kommentar von DeepBlue ,

Ist zumindest meine Meinung.

... dann wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du sie zukünftig für Dich behältst oder Dich zumindest zukünftig aus meinen Beiträgen heraus hältst. Zumal Du anscheinend selbst nicht zu wissen scheinst, was ketogen bedeutet. Mal sprichst Du von Low-Carb, dann wieder von gar keinen Kohlenhydraten - ja, was denn nun? Fakt ist doch wohl, dass Gemüse sehr wohl erlaubt ist und welche Nährstoffe kommen primär im Genüse vor? Genau: Kohlenhydrate!

Kommentar von Juergen63 ,

Im Endeffekt muß jeder selbst für sich heraus finden ob und wie viel KH er zu sich nehmen sollte um sich wohl und fit zu fühlen. Es ist wirklich so das Studien belegen das der Mensch auch ohne bzw. mit stark minimierter KH Zufuhr auskommen kann. Es gibt auch kein eigenständiges Krankheitsbild was auf den Verzicht von KH zurück zu führen ist, aber......dann dürfte man auch kein Gemüse oder Obst essen. Und da hört bei mir das Erbsenzählen dann auf. Und um zum eigentlichen Thema der Anfrage zurück zu kommen. Die Kalorienbilanz muß stimmen. Die sollte reduziert werden um Körperfett minimieren zu können. Mit welcher Ernährungsform das dann bewerkstelligt wird, muß jeder selber entscheiden.

Antwort
von JimJupiter,

Hi,

also ich habe da so eine ähnliche Situation gehabt wie Du.. und muss da Wurststurm schon zu 100% zustimmen. Habe auch versucht meinen Eltern (beide stark übergewichtig) zu einer besseren Essensweise und etwas mehr Bewegung bringen, mit vielen verschiedenen Arten der Umstellung, doch nach maximal einem Monat fühlten sie sich nur noch von mir gequält, es war lediglich eine leicht negative Kcal-Bilanz und etwas schnelleres Spazieren gehen, so dass sie schnell wieder in die alten Gewohnheiten zurückgefallen sind.

Naja lange Rede kurzer Sinn ohne dass es selber bei Deiner Family "klick" macht klappt es niemals.

Aber falls doch würde ich mit Joggen gehen sehr vorsichtig sein vor allem bei Rückenschädigungen. Würde bei Deinen Eltern eher sehr leicht anfangen so dass sie nicht so schnell die Lust verlieren denn das wird das größte Problem sein. Und ich würde mir ein Programm ausdenken was man evtl. gut Zuhause machen kann denn die meisten kommen sich erstmal blöd vor wenn sie " mit ihrem ganzen Übergewicht zum ersten Mal draußen rumsporteln" leichtes Krafttraining Liegestütz Kniebeugen usw. würde ich machen mit denen. Aber wie gesagt bei Vorverletzungen wäre ich sehr vorsichtig.

Gruß

Antwort
von wurststurm,

Wenn deinen Angehörigen die Motivation fehlt kannst du gar nichts ausrichten. Wenn das nicht von ihnen selbst kommt ist das Unternehmen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nicht falsch verstehen; schön, dass du dich hier so engagierst aber das bringt absolut nichts. Und am Ende bist du der Dumme.

Antwort
von TJack,

Ich muss meine Familie irgendwie zum Abnehmen bringen, denn das dunkle Tuch der Fettleibigkeit beginnt, sich über alles andere lebenswerte zu legen und verdunkelt die Stimmung.>

Dann wäre als erstes der gemeinsame Gang zum Psychologen angebracht.

Sport hilft natürlich auch für die Psyche. Gerade beim Fettabbau sollte es immer eine Mischung aus Ausdauer und Kraft bzw. Muskelerhalt und Aufbau sein. Joggen ist immer gut wenn das nicht geht Walken aber an der frischen Luft und nicht auf diesen unnötigen Crosstrainern. Aber ohne Stöcke, die Krücken sind unnötig! Wenn Zusatzgeräte dann empfehle ich die XCO-Trainer. Ideal auch für Reha Bandscheibenpatienten in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt. Das Problem bei Diät in Verbindung nur mit Ausdauersport liegt darin das der JoJo Effekt irgendwann gnadenlos zu schlagen wird. Deshalb ist es extrem wichtig mögichst keine Muskelmasse zu verlieren, sondern möglichst sogar aufzubauen. Nur dann kann die Aktion nachhaltig sein.

Antwort
von TJack,

Leute bei Typ 2 Diabetikern ist die Bauchspeicheldrüse nicht kaputt. Hier handelt es sich um eine Insulinresistenz! Bei Typ 2 Leuten schwimmt viel zu viel Insulin im Blut rum. Das macht auch das Abnehmen so schwer! Hier ist Sport die erste Medizin der Wahl! Der vollständige Verzicht auf Kohlehydrate wäre trotzdem Kontraproduktiv und in der Endkonsequenz sogar Lebensbedrohend. Eine ausgewogene Ernährung und nur darum kann es gehen enthält immer drei Bestandteile KH, Eiweiß und Fett. Dieser Eiweißwahn führt in der Konsequenz genau so zu Diabetes / Insulinresistenz wie die übermäßige Zufuhr von kurzkettigen KH . Die Studien dazu liegen vor.

Kommentar von whoami ,

Kaputt oder nicht, aber sie kommt mit der Produktion von Insulin nicht mehr nach. Und irgendwann stellt sie die Produktion ganz ein. Ist das nicht kaputt genug?

Und schon wieder dieses nichtssagende nachgeplapperte Wort, das man dann sagt wenn man eigentlich keine Ahnung hat: "ausgewogen"!! Bedeutet für dich wohl "Mischkost"!?

Und auch für dich etwas zum Nachlesen - aber lies alles: http://www.gfe-ev.de/papoo_easy_303_620/index.php?menuid=45&reporeid=401

Kommentar von TJack ,

Du verstehst nicht um was es geht. Deine Links interessieren mich nicht. Du kennst offensichtlich nicht mal den Unterschied zwischen Tpy1 und Typ 2.. Hauptsache gelabert...Deep Blue hat schon recht wenn er sagt du sollst dich aus seinen Beiträgen raushalten. Das gleiche hast du von mir auch schon gehört, aus gutem Grund.

Antwort
von 0815runner,

Wichtig ist, deine Familie erst einmal in Bewegung zu bringen. Fang doch erst einmal mit täglich 1 h Spazierengehen - später Walking an. Der Crosstrainer ist sicher eine gute Wahl. Sowohl für deine Schwestern als auch deine Mutter. Am besten jeden Tag länger als 20 min.

Stellt eure Ernährung um. Nicht irgendwelche Diäten, die i.d.R. langfristig nicht funktionieren, sondern wenig Kohlehydrate, eiweißreich und viel Gemüse.

Wichtig ist aber, dass sich alle darüber klar sind:

  1. es muss etwas getan werden
  2. es geht nicht von heute auf morgen, sondern etwas Durchhaltewille ist gefragt.

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