Ich würde das gern wissen, weil mich viele Freunde darauf ansprechen, wie das geht.
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Wozu willst Du Deinen Fettstoffwechsel trainieren? Zum Abnehmen oder weil Du Marathon laufen willst? Für das erstere brauchst Du kein Fettstoffwechseltraining, sondern eine langfristige negative Energiebilanz. Für das zweite mußt Du mindestens 90 Minuten (bzw. länger) unterhalb der aeroben Schwelle laufen. Durch Langzeitausdauertraining (ab 90 min) vermindern sich die peripheren Fettspeicher und vergrößern sich die Fettspeicher (Triglyceride) innerhalb der Muskelzellen. Das hat den Vorteil, dass die Mitochondrien ein nahegelegenes Energiedepot zur Verfügung haben und schneller darauf zugreifen können.
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Der Fettstoffwechsel läuft in Ruhe auf Hochtouren. Bei jeder Bewegung springt zunächst der Phosphatstoffwechsel an (jede Muskelarbeit wird mit der anaeroben Energieumwandlung eingeleitet, da das Anlaufen der Blutzirkulation und des Stoffwechsels eine bestimmte Zeit benötigt), dann erfolgt die ATP-Resynthese aus der Glycolyse, bevor nach ca. 1-2 Minuten die oxidative Energiewandlung einsetzt: in Form des Fettstoffwechsel zusammen mit dem Kohlenhydratstoffwechsel ("Fette verbrennen im Feuer der Kohlenhydrate"). Der Fettstoffwechsel kommt bei höherer Intensität (ab 7 mmol/l hemmt die Lakatatbildung die Liployse) zum erliegen. Bei Langzeitausdauerbelastungen (mehrstündige Belastungen) kann die Lipolyserate bis auf das 4fache gegenüber in Ruhe ansteigen.
Da musst du immer im aeroben Bereich trainieren, also dass dein Körper sich die energie immer mit Verbrennung von Sauerstoff holt. Dann werden auch vermehrt die Fette und Fettsäuren verbraucht, was sich positiv auf den Fettstoffwechsel auswirkt. Wenn du z.B. Joggen gehst, wirst du dich in einem Pulsbereich von 120-140 (plus-minus 10) bewegen müssen. Du solltest darauf achten, mind. 30min Ausdauersport zu treiben, dennn ab 30min wirkt der Fettsoffwechsel dominierend, davor wird hauptsächlich Glucose verbrannt.

Hallo, noch eine kleine Ergänzung: Ein häufiges Trainieren speziell zum "Anspringen" des Fettstoffwechsels führt dazu, dass dieser im Vergleich zu Untrainierten deutlich früher in Gang kommt und eine Höhe erreicht, wodurch das Laufen ebenfalls ökonomischer wird.